Die Freuden des Umzugs. – oder: Ich bin nicht drin. Das ist überhaupt nicht einfach!

Ich habe ja schon mal geschrieben, warum ich Umzüge irgendwie mag. Also nicht den Umzug als solchen, sondern den Wechsel des Wohnortes.
Abgesehen davon, dass ich meinen vorherigen Wohnort diesmal gar nicht mochte und mich beim jetzigen pudelwohl fühle, reizt mich allgemein das Entdecken des Neuen. Das Sich-Zu-Eigen-Machen einer neuen Umgebung.

Aber Umziehen selbst ist mühsam. HÖCHST mühsam. Da wäre zum einen das Einpacken – und v.a. allem: Das Auspacken. Wo ist eigentlich die Schatulle mit den Nägeln und Schrauben geblieben? Ich hab sie bis jetzt noch nicht finden können.
Da wäre auch mein ganz besonderes Steckenpferd: Das Ringen mit dem Internetanbieter.

Letztes Jahr hat es ja nur einen Monat gedauert, bis man merkte, dass der Internetanschluss, den man ständig freigeschaltet hat, nicht der meine war. Immerhin waren die Mitarbeiter in der Servicehotline, mit denen ich viele Stunden verbrachte, sehr freundlich und ich hab mich immer sehr gut mit ihnen unterhalten.
Dieses Jahr ists erneut so, dass mein Internet natürlich nicht so einfach funktioniert, wie es in der Werbung groß angekündigt wurde. Wie üblich denke ich mir: „Ich bin nicht drin! DAS IST ÜBERHAUPT NICHT EINFACH!“
Der Techniker, der hätte kommen sollen, tauchte nicht auf und ich so saß ich drei Stunden umsonst in meiner Wohnung und wartete auf den, der nicht kam. Tja, da wurde es also nichts mit meiner liebsten Tätigkeit nach einem Umzug: Dem Entdecken des Neuen und dem Sich-Zu-Eigen-Machen der neuen Umgebung.

Der Mann in der Servicehotline, bei dem ich heute früh nachfragte, wo denn der Techniker bitte geblieben sei, warf mich nach dem Hinweis, es sei nicht sein Job, sich meine Beschwerden anzuhören, aus der Leitung. Ich muss nicht erwähnen, dass er offenbar nicht im Umgang mit unzufriedenen Kunden geschult worden war und keine Ahnung hatte, wie man Deeskalation betreibt. (das ist das zweite Mal, dass ich aus einer Kundenhotline geworfen wurde – das erste Mal war es bei der Bahn, als ich eine fahrradtaugliche Zugverbindung nach Paris suchte), diesmal ist es Cableway, deren Mitarbeiter in der Servicehotline Beschwerden offenbar allzu persönlich nehmen („ICH kann doch nichts dafür“ – hab ich ja auch nicht gesagt!).

So bin ich also noch immer internetlos und ihr müsst weiter auf die Artikel warten, die eigentlich schon fertig sind, aber erst mal nicht veröffentlicht werden können.

Ich bitte um Geduld.
Beschwerden nehme ich keine entgegen – ich kann doch nichts dafür und mein Job ist das auch nicht – oder so 😉

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0 Gedanken zu “Die Freuden des Umzugs. – oder: Ich bin nicht drin. Das ist überhaupt nicht einfach!

  1. Ja, das mit der Anfrage nach Zug und Fahrradverbindungen kenne ich. Bei uns (ÖBB) habe ich auch einmal einen Kundenbetreuer per Mail so lange genervt, bis er sich bemüht hat doch alle Daten zu senden. Die erste Reaktion – das gibt es nicht, war dann zum Schluss eine Detailaufstellungen aller Anschlüsse. Ich habe mich dann höflich bedankt…. Grüße zu dir.

    • tja, so weit kam ich leider nicht. Ich wollte ihm sogar sagen, wo ich den Zug gefunden hatte auf der DB-Seite, über den ich genauere Infos haben wollte. Aber das hat ihn nicht interessiert „Wenn Sie da so genau Bescheid wissen, dann sagen Sie doch mal, wie der fährt!“ – „Deshalb rufe ich SIE doch an! Ich ruf doch nicht bei der Bahn an, um IHNEN Informationen zu geben!“ – „Wissen Sie was? Wiederhören!“

      *nerv*

    • der zweite Termin ist angesetzt für heute – bis jetzt kam noch keine Bestätigung des Termins. Bin ja mal gespannt… aber vorher ruf ich doch noch mal an

  2. ohje, wie mühsam! ich drücke dir die daumen, dass bald alles läuft. ich musste das zum glück nur einmal machen, so oft bin ich noch nciht umgezogen und da hatte ich riesenglück, dass alles gleich geklappt hat. scheint die große ausnahme zu sein ^.^

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