Sonne tanken in Napoli

Zumindest diejenigen, die mir auch auf Facebook folgen, wissen schon, dass das Wetterglück zu mir zurückgekehrt ist und in Sorrento herrliches Frühlingswetter herrscht. V.a. an den Bäumen voll Zitronen, Orangen und Mandarinen kann ich mich überhaupt nicht satt sehen! Genauso wenig wie an dem Blau von Himmel und Meer und den täglichen Blick über den Golf Richtung Vesuv.

Ich komme ein bisschen weniger dazu, all die Dinge zu tun, die ich eigentlich tun wollte, da ich ja immer nur einen halben Tag Zeit habe, aber ich versuche, diesen halben Tag so gut zu nutzen, wie es geht.
Gestern zum Beispiel bin ich nach Neapel gefahren, um die Stadt endlich auch einmal im Sonnenschein sehen zu können. Viel Zeit hatte ich nicht und so beschloss ich, auf den Vomerohügel zu fahren, dort die Certosa San Martino zu besuchen und den Ausblick zu genießen.
Leider war am Eingang nirgends angeschrieben, dass das Quarto del Priore – also die Gemächer des Prioren der Certosa – nicht zugänglich waren (aufgrund von Personalmangel, wie mir zwei ins Gespräch vertiefte Aufsichtskräfte mitteilten…) und so konnte ich den tollen Ausblick von der dortigen Terrasse leider nicht genießen.

Der sonstige Ausblick war aber auch nicht übel. Und auch der große Kreuzgang ist wunderschön.

 

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Lesetipp: 
Wer noch ein bisschen über Neapel lesen möchte, findet bei „Sirenen und Heuler“ einen stimmungsvollen Artikel, der Lust auf diese Stadt macht.

 

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5 Gedanken zu “Sonne tanken in Napoli

  1. Hallo Ilona,

    deine Bilder haben so viel Charme und auch Würde. So viele Momente und Glanzpunkte hast du aus Napoli festgehalten. Das besondere ist für mich immer das große und das kleine. Ob es das Meer ist, wie es sich gerade bewegt oder die kleinen Details. (die kleinen Boote und die Kirche) Ich bin von jedem Bild erst mal festgehalten, weil es ein Moment ist, der nur in der einen Sekunde aufgezeigt wurde. Deshalb ist es immer ein schöner Moment, zu sehen und auch alles vom Bild einzufangen. Jeder Blickwinkel aus deinem Bildern erzählt eine Geschichte und das ist sie Schönheit des Bildes.

    LG Stephan

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