Winter am Chiemsee

Für ein Wochenende besuchte ich mit einer Freundin den Chiemsee. Der Chiemsee hat es mir schon immer angetan, seit ich als Jugendliche dort mit meinen Eltern einmal war. Ein weiteres Mal besuchte ich ihn zu Beginn meines Studiums. Und wie so oft: Obwohl er gar nicht so weit von München weg ist, hat es bis dieses Jahr gedauert, bis ich ihn erneut besuchte. Diesmal für ein Winterwochenende.

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Einen Tag lang bummelten wir über den Weihnachtsmarkt auf der Fraueninsel, der am ersten und zweiten Adventswochenende stattfand. Und am zweiten Tag besuchten wir die Herreninsel und besichtigten – natürlich – Schloss Herrenchiemsee und das ehemalige Augustiner Chorherrenstift. Das Wetter war uns trotz Kälte (und einem anfänglichen Schneesturm) hold, so dass doch einige schöne Winteraufnahmen entstanden sind.

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Der lange Weg zum Selbstportrait

Erinnert ihr euch an unser Triumphfoto vom Mont St. Michel?
Blauer Himmel mit Schäfchenwolken, Sonnenschein, wir mit gepackten Rädern perfekt vor dem Mont St. Michel posierend.

Mont St. Michel

Dieses Foto war das Ergebnis einer ganzen Reihe vergeblicher Versuche. Für die Blogparade von Yummy Travel habe ich die Entstehungsgeschichte mal nachgezeichnet. Jessicas Idee für diese Blogparade ist simpel: Einfach einmal zu zeigen, dass die tollen Fotos auf den Reiseblogs ein Ausschnitt eines großen Ganzen sind.
Ja, auf Reiseblogs sieht man vor allem tolle Bilder von glücklichen Menschen. Was man nicht sieht sind die vielen „Outtakes“. Tausend verschiedenen Einstellungen um eine besonders knifflige Belichtungssituation festzuhalten. 20 Versuche, um ein Motiv endlich so aufs Bild zu bannen, wie man das möchte.
Und all die Bilder von schlecht gelauten, verschwitzten oder müden Menschen – all die Seiten, die auch zum Reisen dazu gehören.

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Sommer auf dem Darß

Zugegeben: Es sieht schon hübsch aus, wenn alles weiß gezuckert ist – v.a. wenn dann noch die Sonne scheint.
Das Entzücken, in das viele ausbrechen, sobald im Flachland der erste Schnee fällt, kann ich aber nicht wirklich nachvollziehen. Da bin ich gedanklich sofort wieder im Sommer und in meinem Sommerurlaub. Sehe mich im weißen Sand liegen und den Wellen lauschen…

Und deshalb lasse ich euch Teil haben an meiner gedanklichen Flucht in den letzten Sommer…

Sommer auf dem Darß, Mecklenburg-Vorpommern

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Blog-Geburtstag! Wandernd wird drei! +Gewinnspiel

Drei Jahre. Um Himmels Willen! Am 18. November 2014 veröffentlichte ich den „Willkommen“-Beitrag auf Wandernd. 
So viel hat sich seither getan. 
Natürlich denke ich als erstes wieder daran, wie das alles damals angefangen hat. Mein Blog wurde aus der Not geboren, in einer Zeit, als es mir nicht besonders gut ging und ich mich selbst aufmuntern wollte, indem ich mir in Erinnerung rief, was ich alles Tolles erlebt hatte. 
Niemals hätte ich damals gedacht, dass dieser Blog ein längerfristiges Projekt wird. Niemals hätte ich geglaubt, dass er diese Entwicklung durchmachen würde, die er seither durchgemacht hat. Aber wie so oft, kam es anders, als man damals glaubte. 

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Die Gabe Gottes: Das Kamel

Im Koran werden Gott zahlreiche Namen gegeben. Der erste ist Allah, das arabische Wort für „Gott“, die anderen sind beschreibende Bezeichnungen: der Wahrer der Sicherheit, der Kräftige, der Schöpfer, der unparteiisch Richtende …
99 sind es an der Zahl. Doch es gibt noch einen weiteren: den Hundertsten, den unaussprechbaren, der den Menschen unbekannt ist. Wohl ein Zeichen dafür, dass der Mensch das Wesen Gottes nie vollständig erkennen und begreifen kann.
Doch ein Wesen gibt es, das den Hundertsten Namen Allahs kennt: Das Kamel. Und es schweigt sich darüber nach wie vor aus. Deshalb trägt es den Kopf so stolz erhoben. Denn dieses Wissen hat es dem Menschen voraus.

Kamele im Wadi Rum, Jordanien

Allein diese Legende zeigt, welche Bedeutung dem Kamel im arabischen Raum beigemessen wurde. Aber nicht nur dort, sondern genauso in den Wüsten Zentralasiens.
Das Kamel war der Reichtum der Nomaden, von großem Wert für das Überleben und in seiner Bedeutung kaum zu überschätzen.

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