Bassano del Grappa mit der Brücke am Fluss – Italien mal anders #5 (Gastbeitrag)

Es gibt Orte, an denen fahre ich dutzende Male vorbei. Mit Bassano del Grappa war es so. Freundinnen schwärmten mir schon lange von der kleinen Stadt Venetiens vor, die sich nicht weit entfernt von Treviso und Padua befindet. Und irgendwann blieb ich dann mal stehen. Mit dem Rad. Unterwegs am Fernradweg München-Venezia. Eigentlich hätte es nur ein kleiner Stopp am Morgen sein sollen. Dann wurde mehr daraus. Ich wurde Teil der engen Gassen und ließ mich treiben.

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Die Tempel von Paestum, Italien – ein Hauch von Griechenland in Kampanien

Nur etwa 1.15 Stunden Zugfahrt trennen Neapel und die Ausgrabungsstätte von Paestum. Doch wenn man weiß, wie viele Menschen sich durch die Ruinen von Pompeji drängen, dann hat man das Gefühl, als lägen Welten dazwischen. In Paestum kann man Antike nämlich wirklich in Ruhe bewundern. Und dabei gibt es hier einiges zu sehen:
Die Tempel von Paestum gehören zu den besterhaltenen griechischen Tempel in ganz Süditalien. Erst im 18. Jahrhundert wurden sie wieder entdeckt – bis dahin war selbst die Lage der antiken Stadt unbekannt gewesen. Und diesem Umstand ist es zu verdanken, dass wir sie heute in dieser Pracht bewundern können.

Blick auf den Poseidontempel von Paestum von der Via Sacra

Blick auf den Poseidontempel von Paestum von der Via Sacra

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Die Welt von oben: Luftaufnahmen und Ausblicke aus aller Welt

Luftaufnahmen – so lautet der Titel des aktuellen Fotoprojekts von Mannis Fotobude. Er und zahlreiche Teilnehmer posten Fotos der Welt von oben, meistens aus dem Flugzeug.
Ja, es gibt viele, die mit Begeisterung Bilder aus dem Flieger schießen. Ich gestehe: Ich gehöre nicht unbedingt dazu. Natürlich fotografiere auch ich aus dem Flieger, aber die Bilder sind meist ziemlich unspektakulär und wenig überzeugend.
Dafür habe ich aber ein paar andere Fotos der Welt von oben zu bieten, die vielleicht auch fotografisch mehr überzeugen. 😉
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Die Kathedrale von Burgos: Weltkulturerbe der UNESCO auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela.

Ein Gastbeitrag von Peter Kirchmann

Burgos, die quirlige Stadt mit circa 175.000 Einwohnern in der autonomen Gemeinschaft Kastilien-Leon ist auf jeden Fall einen Stopp beim Pilgern entlang des Jakobswegs wert. Es lohnt sich sogar hier einen Pausetag einzulegen um die Stadt und vor allem die Kathedrale zu besichtigen.

Am Camino francés und am Camino del Cid gelegen, gibt es im Ort einiges zu entdecken. Lasse dich vom Charme dieser Stadt verzaubern, bevor dein Pilgerweg in Richtung Santiago de Compostela weitergeht.

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In Zeiten von Corona: Die Krise, der starke Mann und die Grundrechte

Eines vorneweg: Dieser Text stammt von Ende März, mit einigen Ergänzungen Anfang April.
Inzwischen (Stand Mitte Mai) hat sich viel getan. Nicht nur zeigte sich, dass es in unserem Land durchaus sehr gut funktionierende demokratische Kontrollmechanismen und wachsame Verfassungsrechtler gibt (allen voran lese und höre ich derzeit sehr gerne was Frau Leutheusser-Schnarrenberger sagt und schreibt – z.B. hier), es zeigte sich auch, dass sich Widerstand regte. Die anfängliche Begeisterung, mit der die Grundrechtseinschränkungen begrüßt wurden, ist bei vielen Menschen gewichen. Andere dagegen behaupten einfach steif und fest, es seien jetzt ja gar keine Grundrechte mehr eingeschränkt – wie dies Herr Söder erst kürzlich (unwidersprochen) in der ARD getan hat.

Erschreckend ist, aus welcher Ecke einige dieser Proteste gegen Grundrechtseingriffe gesteuert werden. Häufig rechte Verschwörungstheorektiker, Impfgegner, Wissenschaftsleugner… Das sind genau die Menschen, denen ich meine Grundrechte NICHT anvertraut sehen möchte – und mit denen ich auch wirklich nichts gemein haben will.

Leider ist eines gleich geblieben: Der Ton ist nach wie vor rauh. Und es scheint nicht besser, sondern im Gegenteil immer schlimmer zu werden.
Interessanterweise empören sich jetzt viele Menschen, wo die Einschränkungen doch nach und nach gelockert werden. Andere empören sich, DASS die Einschränkungen gelockert werden – oder dass sich andere empören, weil sie nicht schnell genug gelockert werden.
Wer sich brav an die Maßnahmen und Vorgaben hält, ist ein Knecht der Regierung. Wer auch nur leise kritische Töne anmerkt und auf die Kollateralschäden der Maßnahmen hinweist, ist ein Verschwörungstheoretiker und Impfgegner. Auf beiden Seiten bekleckert man sich gerade nicht mit Ruhm und auf beiden Seiten werden Gräben aufgerissen, bei denen ich mich frage, inwiefern sie wieder zu füllen sein werden.
Dabei habe ich in persönlichen Gesprächen durchaus das Gefühl, dass die Unterschiede gar nicht so groß sind. Dass viele die Maßnahmen (und die langsame Lockerung) für zielführend halten, aber die Nebenwirkungen durchaus im Auge haben. Bleiben wir gute Demokraten, gerade in Zeiten der Krise.


Update 05.04.2020. Was für eine Zeit, in der wir gerade leben! Die Angst vor dem Terror, die uns seit 2001 eigentlich fast pausenlos – bewusst oder unbewusst, direkt oder indirekt – in Atem hielt, ist in den Hintergrund getreten und hat der Angst vor einem Virus Platz gemacht.
Und das ist eigentlich kein Wunder: Die Zahlen sind erschreckend. Laut dem Bericht der WHO vom 23.3. gab es alleine in Europa 171424 bestätigte Fälle – ein Anstieg von 20131 in nur 24 Stunden – und 8743 Todesopfer. Aus Bergamo, einer der Städte Norditaliens, die es am härtesten getroffen hat, erreichen uns Bilder von Konvois aus Militärfahrzeugen, die die Särge abtransportieren. Es ist unwirklich – es fühlt sich an in einem Film. In einem Katastrophenfilm zum einen. Aber ein bisschen auch wie in einer politischen Dystopie, in der die Menschen demjenigen zujubeln, der ihnen am meisten Sicherheit verspricht, egal, was das kostet.

Limmerstraße in Hannover in Zeiten von Corona

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