Die Tempel von Paestum, Italien – ein Hauch von Griechenland in Kampanien

Nur etwa 1.15 Stunden Zugfahrt trennen Neapel und die Ausgrabungsstätte von Paestum. Doch wenn man weiß, wie viele Menschen sich durch die Ruinen von Pompeji drängen, dann hat man das Gefühl, als lägen Welten dazwischen. In Paestum kann man Antike nämlich wirklich in Ruhe bewundern. Und dabei gibt es hier einiges zu sehen:
Die Tempel von Paestum gehören zu den besterhaltenen griechischen Tempel in ganz Süditalien. Erst im 18. Jahrhundert wurden sie wieder entdeckt – bis dahin war selbst die Lage der antiken Stadt unbekannt gewesen. Und diesem Umstand ist es zu verdanken, dass wir sie heute in dieser Pracht bewundern können.

Blick auf den Poseidontempel von Paestum von der Via Sacra

Blick auf den Poseidontempel von Paestum von der Via Sacra

Weiterlesen

Die Kathedrale von Burgos: Weltkulturerbe der UNESCO auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela.

Ein Gastbeitrag von Peter Kirchmann

Burgos, die quirlige Stadt mit circa 175.000 Einwohnern in der autonomen Gemeinschaft Kastilien-Leon ist auf jeden Fall einen Stopp beim Pilgern entlang des Jakobswegs wert. Es lohnt sich sogar hier einen Pausetag einzulegen um die Stadt und vor allem die Kathedrale zu besichtigen.

Am Camino francés und am Camino del Cid gelegen, gibt es im Ort einiges zu entdecken. Lasse dich vom Charme dieser Stadt verzaubern, bevor dein Pilgerweg in Richtung Santiago de Compostela weitergeht.

Weiterlesen

Der Papstpalast in Avignon und das Avignonesische Papsttum

Das bedeutendste Bauwerk in Avignon ist der Papstpalalst. Und mit Abstand ist der Papstpalast die meistbesuchte Sehenswürdigkeit der Stadt: Mehr als 650 000 Touristen besuchen den Palast jährlich.
Seit 1995 gehört er zusammen mit der Altstadt Avignons zum UNESCO Weltkulturerbe.

Ansicht von Avignon Sehenswürdigkeiten

Avignon Papstpalast: der festungsartige Bau beherrscht das Stadtbild

Weiterlesen:

Mehr über Avignon erfahrt ihr in meinem Artikel
Avignon Sehenswürdigkeiten – 12 Tipps für den Südfrankreich Urlaub

Aber nicht nur das Gebäude des Papstpalastes ist bedeutend für die Stadt. Mit Sicherheit waren die 70 Jahre  im 14. Jahrhundert, in denen die Päpste hier residierten, die große Zeit Avignons. Und eine der spannendsten Epochen der Kirchengeschichte. Der Prozess gegen die Templer und das große abendländische Schisma, das zum Konzil von Konstanz führte, hängen damit ebenso zusammen, wie eine grundlegende Wandlung in der Stellung des Papsttums.
Da die Ausstellung im Papstpalast in Avignon diese sehr komplexe und vielfältige Epoche nur sehr oberflächlich behandelt, möchte ich hier v.a. näher auf die historischen Hintergründe eingehen, auf die große Geschichte, die mit diesem Bauwerk verbunden ist.

Weiterlesen

Avignon Sehenswürdigkeiten: 12 Tipps für den Südfrankreich Urlaub

Dieser Artikel enthält Affiliatelinks, die mit einem * gekennzeichnet sind.

Avignon ist eine der bedeutendsten Städte der Provence und die größte Stadt im Département Vaucluse – und sollte bei keinem Südfrankreich Urlaub fehlen. Von ihren knapp 92.000 Einwohnern leben ca. 15.000 noch immer innerhalb des unversehrten mittelalterlichen Mauerrings. Die Altstadt gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.
Die berühmteste von Avignons Sehenswürdigkeiten und das Wahrzeichen der Stadt ist allerdings die Brücke Saint-Bénézet – der „Pont d’Avignon“, den wir alle aus dem berühmten Kinderlied kennen. Prägend für die Geschichte waren aber v.a. 70 Jahre im 14. Jahrhundert: Denn in dieser Zeit weilten die Päpste in der Stadt und schufen einige der Wichtigsten von Avignons Sehenswürdigkeiten: Den Palais des Papes, die Stadtmauer und einige Kirchen zum Beispiel.

Avignon Sehenswürdigkeiten: Brücke, Papstpalast, Kathedrale

Avignon Sehenswürdigkeiten: Tipps für den Südfrankreich Urlaub

In diesem Artikel zeige ich euch die schönsten Sehenswürdigkeiten Avignons und erzähle euch über ihre spannende Geschichte. Außerdem verrate ich euch, wo ihr gut bummeln gehen könnt, welcher Ausflug sich lohnt und wo das Craftbeer auch in Südfrankreich Einzug gehalten hat.

Weiterlesen

Mont St. Michel und Monte Sant‘ Angelo: Der Kult des Erzengels Michael

Dieser Artikel enthält Affiliatelinks, die mit einem * gekennzeichnet sind.

Über 300 Kirchen in Deutschland, die dem Heiligen Michael geweiht sind, listet die deutschsprachige Wikipedia. Die italienische nennt allein für Italien etwa 350 Kirchen und Klöster. Die Namen von knapp 40 italienischen Kommunen enthalten die Worte „Angelo“ oder „Michele“.

Der Erzengel Michael hat seine Spuren in ganz Europa hinterlassen. Man findet ihn überall, in fast jeder Stadt. Selbst im protestantischen Hamburg ist ein Wahrzeichen nach ihm benannt.

St. Michael ist der einzige Engel, dem eine solche Verehrung zuteil wurde. Weder die anderen Erzengel, Raphael und Gabriel, noch die Schutzengel, denen im 18. und 19. Jahrhundert mitunter Kirchen geweiht wurden, haben je einen solchen Kult erfahren.
Unter den Michaelskultstätten finden sich v.a. sehr alte Kirchen, häufig in exponierter oder einmaliger Lage: Auf Bergen, Inseln, in Grotten und Höhlen. Nicht selten an Stellen vorchristlicher Kultstätten.
Woher kam die Gestalt des Erzengels Michael? Wie kam seine Verehrung nach Europa? Was zeichnet ihn vor den anderen Engeln im Glauben der Menschen aus? Diesen Fragen gehe ich in diesem Artikel genauer nach – mit einem Fokus auf zwei der herausragendsten Michaelsheiligtümer in Europa: Dem Mont St. Michel in der Normandie und dem Monte Sant‘ Angelo in Apulien. Und ich frage auch, inwiefern die Geschichte dieser beiden Kirchen miteinander verbunden ist.

Weiterlesen