Die Tempel am Nil: Karnak und Luxor Tempel

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Während meiner Nilkreuzfahrt* lag der Fokus der Besichtigungen ganz klar auf altägyptischen Schätzen, darunter in Kairo die Pyramiden, das Tal der Könige, aber natürlich vor allem die vielen Tempel.

im Karnaktempel

Die erste Station der eigentlichen Kreuzfahrt* war Luxor, das „hunderttorige Theben“, wie es bei Homer genannt wurde. Das alleine zeigt schon, welche Bedeutung und Größe diese Stadt hatte, die zur Zeit der Ramessiden (1292 – 1070 v. Chr.) etwa eine Million Einwohner gehabt haben soll.
Auf der Westseite des Nils befanden sich die Totentempel, auf der Ostseite die eigentliche Stadt mit den zwei großen Tempeln, die man heute Karnak- und Luxortempel nennt und die der Stadt auch ihren heutigen Namen gegeben haben.
Karnak und Luxor-Tempel werden hier gemeinsam behandelt, da sie historisch und auch kultisch eine Einheit bildeten. 

Einen Kommentar zur Sicherheitslage in Ägypten und meine Gedanken und Gefühle dazu, habe ich in meinem vorherigen Artikel niedergeschrieben.

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Ballonfahrt am Nil: Der perfekte Start ins neue Jahr

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In meinem Rückblicks- und Ausblicks-Artikel habe ich bereits erwähnt, dass eine Reise für 2018 noch ausstand: Eine Fahrt an den Nil. Obwohl ich im Allgemeinen kein großer Fan der Kreuzfahrt-Idee bin, stand eine Nilkreuzfahrt* seit langem auf meiner Wunschliste. Und diesen Wunsch habe ich mir jetzt erfüllt.
Auch wenn sich einige meiner Vorurteile über Flusskreuzfahrten erfüllt haben (dazu irgendwann noch mehr), so habe ich die Woche doch sehr genossen. Silvester auf dem Nil – das hat schon was!
Genau genommen startete das neue Jahr in Luxor. Silvester feiere ich schon seit Jahren nicht mehr, sondern lege den Fokus auf Neujahr. So auch dieses Jahr, das mit einer Heißluftballonfahrt am Nil begann.

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Sinfonie in rot und braun: Fünf Nächte im Wadi Rum, Jordanien

Seit ich im November 2014 einen Fuß auf den Erg Chebbi in Marokko gesetzt hatte, war es um mich geschehen. Seither wollte ich unbedingt wieder in die Wüste. Aber nicht – wie damals – für ein paar Stunden, für einen kurzen Abstecher. Nein, ich wollte mehrere Tage – und v.a. Nächte – in der Wüste bleiben. Ich wollte den atemberaubenden Sternenhimmel sehen, von dem man mir so viel erzählt hatte. Ich wollte einfach eintauchen in diese Leere der Wüste, diese üppige Leere, in der es zwar kein Getümmel, kein Gewusel und keine Reizüberflutung gibt, aber doch so viel unglaubliche landschaftliche Schönheit.

Im Jahr 2017 erfüllte ich mir diesen Wunsch auf einer Reise nach Jordanien. Ich unternahm mehrtägiges Kameltrekking im Wadi Rum, bei dem ich nicht nur das Kamel zu meinem neuen Lieblingstier erkor, sondern die unglaubliche Farbenpracht der Wüste in mich aufsog und mich bis heute in der Erinnerung an die Unzahl von Sternen verlieren kann.

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Die Gabe Gottes: Das Kamel

Im Koran werden Gott zahlreiche Namen gegeben. Der erste ist Allah, das arabische Wort für „Gott“, die anderen sind beschreibende Bezeichnungen: der Wahrer der Sicherheit, der Kräftige, der Schöpfer, der unparteiisch Richtende …
99 sind es an der Zahl. Doch es gibt noch einen weiteren: den Hundertsten, den unaussprechbaren, der den Menschen unbekannt ist. Wohl ein Zeichen dafür, dass der Mensch das Wesen Gottes nie vollständig erkennen und begreifen kann.
Doch ein Wesen gibt es, das den Hundertsten Namen Allahs kennt: Das Kamel. Und es schweigt sich darüber nach wie vor aus. Deshalb trägt es den Kopf so stolz erhoben. Denn dieses Wissen hat es dem Menschen voraus.

Allein diese Legende zeigt, welche Bedeutung dem Kamel im arabischen Raum beigemessen wurde. Aber nicht nur dort, sondern genauso in den Wüsten Zentralasiens.
Das Kamel war der Reichtum der Nomaden, von großem Wert für das Überleben und in seiner Bedeutung kaum zu überschätzen.

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Frauen reisen in den Orient – Teil 8: Interview mit Stefanie von A World Kaleidoscope

Für das letzte Interview meiner Reihe hat mir Steffi von A World Kaleidoscope einige Fragen beantwortet.
Sie reist als Backpackerin durch die Welt und interessiert sich dabei gerade für die nicht ganz so typischen Backpacker-Länder: 2014 reiste sie auf dem Landweg von München über die Türkei bis in den Iran. Zuvor reiste sie schon durch Marokko und 2015 war sie in Zentralasien unterwegs.

Ihre Erfahrungen, die sie als Solo-Backpackerin mit Land und Leuten macht, teilt sie auf ihrem Blog und gibt dabei nicht nur Tipps für andere Backpacker(innen), sondern setzt sich immer wieder auch mit den gesellschaftlichen Gegebenheiten der bereisten Länder auseinander.

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