Einblicke #5: Nachgefragt bei Stanislava aus Tschechien

Ich habe noch nicht viel dazu geschrieben (seltsamerweise), aber ich bin nicht nur großer Italien- sondern auch Tschechien-Fan. Als ich Stanislavas Antworten gelesen habe, hatte ich sofort wieder Lust, unser schönes Nachbarland zu besuchen, das gute Bier zu trinken und svíčková zu essen.

Stanislava weiß, Stanislavawie schön ihr Land und wie gut das tschechische Bier ist. Dass sie ihre Heimat mag, ist spürbar und sie macht einem wirklich Lust auf einen Besuch!

Sie lebte zudem bereits in England und arbeitet als Englischlehrerin für Kinder und Erwachsene. Es macht ihr Freude, die Fortschritte ihrer Schüler zu sehen, sagt sie. Deshalb liebt sie ihre Arbeit. 
Außerdem besitzt sie einen Hunde Salon und genießt die Gespräche, die sie mit den Tierhaltern führt, während diese auf ihre Tiere warten. Für beide – für sie genauso wie für die Kunden – sei das ein bisschen wie eine Therapie. 

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„Gruppenreisen gehen gar nicht!“ – Warum Gruppenreisen besser sind als ihr Ruf.

Unter selbsterklärten „Reisenden“ (im Gegensatz zu Touristen!) im Allgemeinen und denen, die im Internet darüber berichten, im Besonderen sind Gruppenreisen etwas verpönt. Man reist doch – bitteschön! – individuell! Und natürlich sollte man am besten auch alleine reisen WOLLEN. Das ließe einem – so die Theorie – die absolute, ultimative Freiheit, um möglichst spontan ein Land abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. Alles andere wird ein bisschen scheel angesehen – so kam es mir zumindest mitunter vor.

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Meine Lieblingsfarbe: Capri-Blau!

Dass Capri auch als „blaue Insel“ – „Isola azzurra“ bezeichnet wird, habe ich schon einmal gehört. Damit ist auch offenbar nicht nur die berühmte Blaue Grotte gemeint, die ich bei meinem Besuch gar nicht gesehen habe, da die Zeit für diese schöne Insel viel zu kurz war. Jetzt weiß ich aber, warum man Capri die Farbe Blau zuordnet – denn so ein Blau wie dort ist mir bisher noch nicht untergekommen!

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Einblicke #4 – Nachgefragt bei Martina aus Italien / Slowenien

MartinaMartina ist 27 und eine sozial engagierte Person – das spiegelt sich auch in ihren Antworten wider.

Sie stammt aus Vicenza in Italien, lebt aber seit zwei Jahren in Ljubljana, der Hauptstadt von Slowenien, wo sie als Doktorandin arbeitet und zeitweise in verschiedenen Projekten tätig ist, die meist mit ihrem Hauptfach zusammenhängen: Das Volk der Roma, sowie deren soziale und politische Integration und Abbau von Diskriminierung gegenüber Roma.

Sie verrät einige feine Unterschiede zwischen Italien und Slowenien, die man so vielleicht gar nicht erwartet hätte.

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Wandering and listening: meine persönliche Wanderlust-Hitparade

Wanderlust halte ich für ein bestimmendes Moment in meinem Leben. Ich wechsle gerne den Ort – den Aufenthaltsort für den Urlaub. Und den Wohnort. Mein diesjähriger Umzug wird wohl auch nicht der letzte gewesen sein.

Aber diese Wanderlust geht mit Abschieden einher, mit schmerzhaften Trennungen von Menschen, die einem viel bedeuten. Manche Abschiede dagegen fallen einem leicht. Es gibt so viele verschiedene Abschiede – und das Faszinierende daran ist, dass so ziemlich jeder davon schon einmal besungen wurde.

Hier also meine ganz persönliche Wanderlust-Hitparade

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Einblicke #3 – Nachgefragt bei Søren aus Dänemark / Grönland / Island

Søren ist 32 und ein echtes Kind des Nordens. Seit 2008 lebt er in Island, genauer in Reykjavik, und hat seit 2015 die isländische Staatsbürgerschaft. Er ist Halb-Däne und Halb-Grönländer und sagt von sich selbst, er hätte drei Heimatländer: Dänemark, Grönland und Island – und Island sei der südlichste Ort, an dem er leben könne.
Außerdem hat er noch in einem weiteren europäischen Land gelebt, das er lieber ungenannt lässt, da er dort massiv mit Rassismus und Mobbing zu kämpfen hatte.

Sørens Berufsleben war vielfältig: Er ist ein postgraduate Student in Physik, arbeitet in einem Hotel und hat Qualifikationen als Krankenpfleger. Er spricht zudem vier Sprachen: Dänisch, West-Grönländisch, Isländisch und Englisch.

Kein Wunder, dass ein Mensch wie er viel zu erzählen hat. Seid gespannt.

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#6 Lisieux. Ein fauler Tag mit dem Segen der heiligen Thérèse

Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel, Teil 6
Die bisher erschienen Artikel über unsere Normandie-Reise:

#1 Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel. 716 km durch die Normandie
#2 Der Weg ist das Ziel – oder so
#3 Normannischen Boden unter den Rädern. Ankunft in Rouen
#4 Verfallene Größe und idyllische Landstraßen. Mit dem Rad durch’s Seinetal
#5 Vom Seinetal an die Blumenküste. Klangvolle Namen, Geisterstädte und saftige Wiesen

Ich weiß nicht mehr, warum wir schon vor Anbruch der Reise beschlossen hatten, diesen Tag als Pausentag zu nutzen. Vielleicht glaubten wir einfach, aufgrund mangelnden Trainings eine Pause nötig zu haben?
Wirklich nötig hatten wir sie zwar nicht – aber sie kam uns durchaus gelegen. Und der faule Tag wurde in vollen Zügen genossen.

die Basilika in Lisieux

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