Reise-Guide für Sorrent #1: Tipps und Tricks für euren Urlaub am Golf von Neapel

Dieser Artikel enthält Hinweise und Empfehlungen, die möglicherweise werbende Wirkung haben können. Sie beruhen allerdings auf meinen eigenen Erfahrungen und Recherchen während und vor meiner Reisen nach Sorrent oder auf Empfehlungen von Freunden und ich habe in keiner Weise eine Gegenleistung für eine Erwähnung oder Verlinkung erhalten. 

Die Halbinsel von Sorrent (ital: Penisola Sorrentina) ist bei Touristen nicht nur aufgrund ihrer landschaftlichen Schönheit beliebt: Schroffe Steilküsten stürzen dramatisch in ein in allen Blautönen schimmerndes Meer, darüber Berge mit Olivenhainen, Bäume voller Zitronen und Orangen, Ausblicke auf Capri, Ischia, Neapel und den allgegenwärtigen Vesuv… meiner Meinung nach gibt es wenige Ecken, die so unfassbar schön sind.

Inhalt – Reise-Guide Teil 1:

Teil 2 mit Ausflugszielen für Sorrent folgt in Kürze

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Sinfonie in rot und braun: Fünf Nächte im Wadi Rum, Jordanien

Seit ich im November 2014 einen Fuß auf den Erg Chebbi in Marokko gesetzt hatte, war es um mich geschehen. Seither wollte ich unbedingt wieder in die Wüste. Aber nicht – wie damals – für ein paar Stunden, für einen kurzen Abstecher. Nein, ich wollte mehrere Tage – und v.a. Nächte – in der Wüste bleiben. Ich wollte den atemberaubenden Sternenhimmel sehen, von dem man mir so viel erzählt hatte. Ich wollte einfach eintauchen in diese Leere der Wüste, diese üppige Leere, in der es zwar kein Getümmel, kein Gewusel und keine Reizüberflutung gibt, aber doch so viel unglaubliche landschaftliche Schönheit.

Im Jahr 2017 erfüllte ich mir diesen Wunsch auf einer Reise nach Jordanien. Ich unternahm mehrtägiges Kameltrekking im Wadi Rum, bei dem ich nicht nur das Kamel zu meinem neuen Lieblingstier erkor, sondern die unglaubliche Farbenpracht der Wüste in mich aufsog und mich bis heute in der Erinnerung an die Unzahl von Sternen verlieren kann.

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Fotospots auf Reisen: Ein paar meiner Favoriten

Schon eine ganze Weile habe ich die Blogparade von Sabrina von smilesfromabroad.at und Sonja von jointhesunnyside.de  verfolgt. Sie suchten die fünf Lieblingsfotospots auf Reisen… puh! Gar nicht so einfach. Ich grübelte ziemlich lange, was meine fünf Lieblingsfotospots auf Reisen sind bzw. waren, aber selbst jetzt, wo ich die ersten Zeilen tippe, bin ich noch nicht sicher, welche Orte oder Veranstaltungen es in meine persönliche Top 5-Liste schaffen werden. Es gibt so viele tolle Orte, an denen man großartige Fotos machen kann.

Die Blogparade ist eigentlich auch bereits beendet, aber da ich jetzt so viel Hirnschmalz darauf verwendet habe, möchte ich dennoch mit Verspätung meine fünf Fotospots hier nennen.

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Influencer-Posen – nachgestellt von Reisebloggern

Influencer ist eine Art Unwort geworden. Influencer genießen nicht den besten Ruf. Spätestens seit dem Fall Elle Darby gilt es als Art Allgemeinwissen, dass Influencer einfach nur faule Schmarotzer sind, die sich „mal nen richtigen Job suchen sollen“. Das sieht man in jeder Kommentarspalte unter Artikeln, in denen das Wort „Influencer“ auch nur erwähnt wird.
Auch unter (Reise)Bloggern ist das nicht immer anders. Viele blasen begeistert ins gleiche Horn ohne zu bemerken, dass beim allgemeinen Influencer-Bashing (Reise)Blogger oft ganz selbstverständlich mitgemeint werden. Andere Blogger versuchen klarzustellen, dass sie natürlich irgendwie auch Influencer sind, aber halt nicht wirklich… halt nicht „solche“.

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Geschichte und Bier in Mühlhausen: Auf Entdeckungstour in der Mitte Deutschlands

Werbung. In Kooperation mit der Welterberegion Wartburg Hainich und dem Brauhaus Zum Löwen in Mühlhausen/Thüringen. Näheres dazu am Ende des Artikels

Große, endlos scheinende Weizenfelder ziehen draußen vorbei. Ich sitze im Zug von Erfurt nach Mühlhausen. Ich wusste gar nicht, dass hier so viel Weizen angebaut wird, denke ich mir. Dann muss ich mir eingestehen, dass ich insgesamt nicht viel weiß über die Region, in der ich jetzt ein langes Wochenende verbringen werde.
Klar, im Süden, in Eisenach und auf der Wartburg, da war ich vor ein paar Jahren schon einmal. Auch von Mühlhausen hatte ich bereits gehört. Allerdings – Schande über mich – bemerkte ich, dass ich irgendwie Zeit meines Geschichtestudiums davon ausgegangen war, das Mühlhausen, das im Kontext des Bauernkrieges immer wieder genannt wird, sei das Mühlhausen im Elsass. Erhoben sich die Bauern nicht auch zuerst im Südwesten des Reiches? Das machte Sinn und wurde von mir nicht weiter hinterfragt. Nun aber fuhr ich in das echte Mühlhausen des Bauernkrieges, die Stadt, in der Thomas Müntzer versuchte, seine radikalreformatorischen Ideen durchzusetzen.
Ich war gespannt, was mich erwartete.

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