#jesuis … le monde

Ich weiß, dass man gerade erwartet, dass auch ich hier tragende Worte finde für das, was mir seit Freitag Abend durch den Kopf geht.
Genauer gesagt: Seit Samstag früh, denn da habe ich es erst auf dem Radio gehört. Zuerst war mir gar nicht so klar, was passiert ist, dann wurde mir mulmig.

Nicht nur, weil wieder offensichtlich wurde, dass der Terror eben nicht nur in fernen Ländern ist – sondern dass die Welt klein geworden ist. Der Terror kann auch im Nachbarland passieren oder auch in unserem eigenen Land.

Mir wurde mulmig, als ich die Reaktionen der Öffentlichkeit beobachtete. Solidaritätsbekundungen offline und noch mehr online. Inszenierte Hashtag-Trauer. #prayforparis. Menschlichkeit brach sich Bahn – häufig gefolgt von Ausfällen gegen Muslime, Flüchtlinge und andere „Fremde“. Und da war sie wieder dahin, die Menschlichkeit.

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Ballnächte, Neujahrskonzert und so viel mehr: Wien im Winter

Wie in vielen anderen Städten auch, so gibt es in Wien zwei Seiten des Winters: Die leuchtende, glitzernde Adventszeit, in der die vielen Lichter und zahllosen Weihnachtsmärkte die Dunkelheit vertreiben. Und die Zeit nach Weihnachten und Silvester, in der – alle Beleuchtungen sind inzwischen abgehängt – das Dunkel und Grau gar nicht weichen will. Doch das Gute in Wien ist: Vieles geht dann erst wirklich los! Die Ballsaison z.B. und der Eistraum.

Die Weihnachtsbeleuchtung am Graben

Was Österreichs Hauptstadt in der kalten und dunklen Zeit zwischen November und März so zu bieten hat, das verrate ich euch in diesem Artikel. Außerdem nehme ich mit ihm an der Blogparade „Die schönsten Winter-Reiseziele“ teil. Wer also noch mehr Reisetipps für den Winter braucht, kann dort mal vorbeischauen.

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Einblicke #5: Nachgefragt bei Stanislava aus Tschechien

Ich habe noch nicht viel dazu geschrieben (seltsamerweise), aber ich bin nicht nur großer Italien- sondern auch Tschechien-Fan. Als ich Stanislavas Antworten gelesen habe, hatte ich sofort wieder Lust, unser schönes Nachbarland zu besuchen, das gute Bier zu trinken und svíčková zu essen.

Stanislava weiß, Stanislavawie schön ihr Land und wie gut das tschechische Bier ist. Dass sie ihre Heimat mag, ist spürbar und sie macht einem wirklich Lust auf einen Besuch!

Sie lebte zudem bereits in England und arbeitet als Englischlehrerin für Kinder und Erwachsene. Es macht ihr Freude, die Fortschritte ihrer Schüler zu sehen, sagt sie. Deshalb liebt sie ihre Arbeit. 
Außerdem besitzt sie einen Hunde Salon und genießt die Gespräche, die sie mit den Tierhaltern führt, während diese auf ihre Tiere warten. Für beide – für sie genauso wie für die Kunden – sei das ein bisschen wie eine Therapie. 

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„Gruppenreisen gehen gar nicht!“ – Warum Gruppenreisen besser sind als ihr Ruf.

Unter selbsterklärten „Reisenden“ (im Gegensatz zu Touristen!) im Allgemeinen und denen, die im Internet darüber berichten, im Besonderen sind Gruppenreisen etwas verpönt. Man reist doch – bitteschön! – individuell! Und natürlich sollte man am besten auch alleine reisen WOLLEN. Das ließe einem – so die Theorie – die absolute, ultimative Freiheit, um möglichst spontan ein Land abseits der ausgetretenen Pfade zu erkunden. Alles andere wird ein bisschen scheel angesehen – so kam es mir zumindest mitunter vor.

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Meine Lieblingsfarbe: Capri-Blau!

Dass Capri auch als „blaue Insel“ – „Isola azzurra“ bezeichnet wird, habe ich schon einmal gehört. Damit ist auch offenbar nicht nur die berühmte Blaue Grotte gemeint, die ich bei meinem Besuch gar nicht gesehen habe, da die Zeit für diese schöne Insel viel zu kurz war. Jetzt weiß ich aber, warum man Capri die Farbe Blau zuordnet – denn so ein Blau wie dort ist mir bisher noch nicht untergekommen!

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Einblicke #4 – Nachgefragt bei Martina aus Italien / Slowenien

MartinaMartina ist 27 und eine sozial engagierte Person – das spiegelt sich auch in ihren Antworten wider.

Sie stammt aus Vicenza in Italien, lebt aber seit zwei Jahren in Ljubljana, der Hauptstadt von Slowenien, wo sie als Doktorandin arbeitet und zeitweise in verschiedenen Projekten tätig ist, die meist mit ihrem Hauptfach zusammenhängen: Das Volk der Roma, sowie deren soziale und politische Integration und Abbau von Diskriminierung gegenüber Roma.

Sie verrät einige feine Unterschiede zwischen Italien und Slowenien, die man so vielleicht gar nicht erwartet hätte.

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Wandering and listening: meine persönliche Wanderlust-Hitparade

Wanderlust halte ich für ein bestimmendes Moment in meinem Leben. Ich wechsle gerne den Ort – den Aufenthaltsort für den Urlaub. Und den Wohnort. Mein diesjähriger Umzug wird wohl auch nicht der letzte gewesen sein.

Aber diese Wanderlust geht mit Abschieden einher, mit schmerzhaften Trennungen von Menschen, die einem viel bedeuten. Manche Abschiede dagegen fallen einem leicht. Es gibt so viele verschiedene Abschiede – und das Faszinierende daran ist, dass so ziemlich jeder davon schon einmal besungen wurde.

Hier also meine ganz persönliche Wanderlust-Hitparade

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