Ich weiß, dass man gerade erwartet, dass auch ich hier tragende Worte finde für das, was mir seit Freitag Abend durch den Kopf geht.
Genauer gesagt: Seit Samstag früh, denn da habe ich es erst auf dem Radio gehört. Zuerst war mir gar nicht so klar, was passiert ist, dann wurde mir mulmig.
Nicht nur, weil wieder offensichtlich wurde, dass der Terror eben nicht nur in fernen Ländern ist – sondern dass die Welt klein geworden ist. Der Terror kann auch im Nachbarland passieren oder auch in unserem eigenen Land.
Mir wurde mulmig, als ich die Reaktionen der Öffentlichkeit beobachtete. Solidaritätsbekundungen offline und noch mehr online. Inszenierte Hashtag-Trauer. #prayforparis. Menschlichkeit brach sich Bahn – häufig gefolgt von Ausfällen gegen Muslime, Flüchtlinge und andere „Fremde“. Und da war sie wieder dahin, die Menschlichkeit.





