Einblicke #10: Nachgefragt bei Kirsi aus Finnland

Kirsi ist 30 Jahre alt und lebt in Savonlinna, in Ostfinnland. Sie hat ihr ganzes Leben in der Gegend verbracht, ist aber innerhalb der Stadt mehrfach umgezogen. Ihr Elternhaus ist etwa eine Stunde entfernt in einem kleinen Dorf namens Ahvensalmi. Sie sagt, sie fühle sich in der Region so heimisch, dass sie nie wirklich den Drang verspürte, an einem anderen Ort leben zu wollen. Reiseträume hat sie aber noch eine Menge!

Kirsi hat einen Abschluss in Fashion Design und arbeitet vorübergehend als Büroangestellte im örtlichen Friedhof.

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Einblicke #9: Nachgefragt bei Renee aus den USA

ReneeRenee ist 33 Jahre alt und lebt mit ihrem Mann und ihrem einjährigen Sohn in einer Kleinstadt in Minnesota, im Norden der Vereinigten Staaten. Mit ihrem Ehemann betreibt sie ein Fuhrunternehmen, wo sie die Büroarbeit übernimmt.
Aufgewachsen ist sie nicht weit von ihrem derzeitigen Wohnort entfernt, verbrachte aber auch einige Zeit in Kanada und Los Angeles.
Im Interview erzählt sie nicht nur von ihrem Alltag im ländlichen Minnesota, sondern spricht auch politische Themen an.

 

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Frauen reisen in den Orient – Teil 8: Interview mit Stefanie von A World Kaleidoscope

Für das letzte Interview meiner Reihe hat mir Steffi von A World Kaleidoscope einige Fragen beantwortet.
Sie reist als Backpackerin durch die Welt und interessiert sich dabei gerade für die nicht ganz so typischen Backpacker-Länder: 2014 reiste sie auf dem Landweg von München über die Türkei bis in den Iran. Zuvor reiste sie schon durch Marokko und 2015 war sie in Zentralasien unterwegs.

Ihre Erfahrungen, die sie als Solo-Backpackerin mit Land und Leuten macht, teilt sie auf ihrem Blog und gibt dabei nicht nur Tipps für andere Backpacker(innen), sondern setzt sich immer wieder auch mit den gesellschaftlichen Gegebenheiten der bereisten Länder auseinander.

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Frauen reisen in den Orient – Teil 7: Interview mit Esther von Esthers Travel Guide


Langsam neigt sich die Reihe dem Ende zu (ja, es ist wahr!) und umso mehr freue ich mich, dass ich nach Tina vom Taucherblog auch Ester von Esther’s Travel Guide als neue Teilnehmerin an meiner Reihe gewinnen konnte. 

Als Studentin der Orientwissenschaften hat sie noch einmal einen ganz anderen Zugang zu diesen Ländern. Sie lernte während ihres Studiums Arabisch, Persisch und Türkisch und bekam auch Reisen zu Studienzwecken von der Universität finanziert. 

Doch lest selbst, wie sie den Orient erlebt hat. 

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Frauen reisen in den Orient – Teil 5: Interview mit Sabrina von Felibrina

Als Jugendliche fuhr Sabrina mit ihrer Großmutter zum ersten Mal nach Nordafrika, erst nach Tunesien und dann nach Marokko. Und vor allem das zweite Land hat es ihr angetan – seit 2015 kehrt sie immer wieder aufs Neue zurück. Heute mit ihrer kleinen Tochter Felicia. Als Mutter wird sie noch einmal ganz anders wahrgenommen – sie ist nicht „einfach nur“ Frau, sie nimmt noch eine andere Rolle ein: eben die als Mutter.
Über ihre Reisen erzählt sie auf „Felibrina„. Die Botschaft ihres Blogs: „Wenn du dich fragst, ob du Marokko bereisen kannst, dann wollen wir dich darin bestärken, es zu tun. Wenn wir als blonde Frau und blondes Kleinkind es können – dann kannst du das doch auch.“
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Frauen reisen in den Orient – Teil 3: Interview mit Weltenbummlerin Ivana

Diesmal beantwortete mir Ivana von weltenbummlerin.de meine Fragen. Sie reist seit mehr als 25 Jahren mit dem Rucksack durch die Welt, 1989 war sie zum ersten Mal im Orient, nämlich in Ägypten. Sie besuchte zahlreiche Länder, darunter auch Syrien bevor es vom Bürgerkrieg verwüstet wurde.
Auf ihrem Blog findest Du viele Tipps für individuelles Reisen, egal ob es um Ausrüstung oder einzelne Orte geht. Vor allem allein reisenden Frauen gibt sie viele praktische Tipps, denn sie ist sehr viel allein in Asien und in arabischen Ländern gereist.

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Frauen reisen in den Orient – Teil 2: Interview mit Katharina von Diverettes

Katharina von Diverettes lebte etwa zwei Jahre in Ägypten und arbeitet dort als Tauchlehrerin. Doch ihre erste Begegnung mit dem Orient war keine angenehme – trotzdem zog es sie wieder zurück und sie hat sich nicht nur in ihren Tauchlehrer (ihren heutigen Ehemann) verliebt, sondern auch in die ägyptische Natur und dabei natürlich v.a. die Unterwasserwelt.
Auf ihrem Blog berichtet sie auch über Ägypten – nicht nur für Taucherinnen.


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Artikel-Serie: Frauen reisen in den Orient

So ging ich in Stambul traumwandlerisch umher (…) und sah eigentlich über das ansteigende Dächermeer hinweg immer zum asiatischen Ufer hinüber. Dort begann eine andere Welt, – die fahlen, wie erstarrte Wogen aneinandergereihten Hügel Anatoliens, dort wehten größere Winde, verhallte die Menschenstimme, weideten glänzende Herden auf unermeßlichen Weiden, dort gab es Rauchopfer, die sich fortsetzten von Steppe zu Steppe, ostwärts bis zu den schlitzäugigen Nomaden Turkestans und immer weiter bis an das Gelbe Meer, – dort war die Schwelle, die ich überschreiten musste…“1 

— Annemarie Schwarzenbach, 1940

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unbekannte Frau auf einem Kamel, Wikicommons

Immer wieder gab es Frauen, die es aus der vermeintlich „zivilisierten“, „freien“ westlichen Welt in den Orient zog. Allein wischen 1839 und 1920 erschienen mehr als 200 Texte über den Orient, die von Frauen verfasst worden waren.2 Klassiker der Reiseliteratur, wie die Orientberichte von Annemarie Schwarzenbach und Ella Maillart entstanden erst später – ebenfalls nicht eingerechnet die Vielzahl an Berichten, die heute von Frauen geschrieben werden, denn die Begeisterung für den Orient hält nach wie vor an.

Dabei ist Orient ein schwammiger Begriff; weder war er früher genau definiert, noch ist er es heute. Er diente – und dient – eher als Gegenbild zum Okzident, zur westlichen Welt.

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Einblicke #8: Nachgefragt bei Raziye aus dem Iran

RaziyeRaziye ist 25 und studiert in der iranischen Hauptstadt Teheran Illustration. Derzeit arbeitet sie an ihrem Master, hat allerdings bereits einen BA in Englischer Literatur.
Ihre Heimatstadt ist nicht Teheran, sondern Esfahan, eine – wie sie betont – historische und wunderschöne Stadt. In ihrer Kindheit ist sie im Süden des Landes aufgewachsen.

Wollt ihr mehr über sie und ihr Leben als junge Frau im Iran erfahren? Dann lest das Interview, in dem sie sehr offene Antworten gibt.

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Einblicke #7: Nachgefragt bei Giovanna aus Italien

GiovannaGiovanna lebt in der italienischen Hauptstadt. Ursprünglich stammt sie aus einer Kleinstadt in Süditalien, zog aber bereits vor zehn Jahren nach Rom.

Neben ihrer regulären Arbeit in einem Unternehmen hat sie einen zweiten Job als Sexual Wellness Consultant (ich habe wirklich keine Ahnung, wie man das vernünftig übersetzen könnte, deshalb belasse ich hier den englischen Ausdruck). Was sie dabei tut ist leicht erklärt: Sie organisiert Treffen mit Gruppen, um über Themen wie Sexualität, Intimität, Gesundheit etc. zu sprechen. Damit zusammen hängt ihr Eintreten für Frauen- und LGBT-Rechte.

Kommt mit in (wie ihr wisst) eines meiner Lieblingsländer und lest euch durch, was Giovanna zu sagen hat 🙂

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