#7 Kühe, Käse, Calvados – Mit dem Fahrrad durchs Pays d’Auge

Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel, Teil 7
Die bisher erschienen Artikel über unsere Normandie-Reise:
#1 Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel. 716 km durch die Normandie
#2: Der Weg ist das Ziel – oder so
#3: Normannischen Boden unter den Rädern. Ankunft in Rouen
#4: Verfallene Größe und idyllische Landstraßen. Mit dem Rad durch’s Seinetal
#5: Vom Seinetal an die Blumenküste. Klangvolle Namen, Geisterstädte und saftige Wiesen
#6 Lisieux. Ein fauler Tag mit dem Segen der heiligen Thérèse


Als ich klein war, erzählte mir meine Mutter immer eine Geschichte:

Während Till Eulenspiegel durch die Welt wanderte, fing er jedesmal wenn es bergab ging das Weinen an. Die Leute wunderten sich und fragten: „Aber Till, warum weinst du denn, wenn es bergab geht? Da solltest du dich doch eigentlich freuen!“ „Freuen?“, fragte Till Eulenspiegel. „Wieso sollte ich  mich freuen? Wo ich doch weiß, dass es jedes mal, wenn es bergab geht, gleich wieder bergauf gehen muss.“

Ich weiß nicht, ob Till Eulenspiegel jemals im Pays d’Auge war. Seit ich im im Pays d’Auge war, weiß ich auf jeden Fall, wovon er sprach.

Foto mit dem Ortsschild von Camembert – Check ✓

 

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Ballnächte, Neujahrskonzert und so viel mehr: Wien im Winter

Wie in vielen anderen Städten auch, so gibt es in Wien zwei Seiten des Winters: Die leuchtende, glitzernde Adventszeit, in der die vielen Lichter und zahllosen Weihnachtsmärkte die Dunkelheit vertreiben. Und die Zeit nach Weihnachten und Silvester, in der – alle Beleuchtungen sind inzwischen abgehängt – das Dunkel und Grau gar nicht weichen will. Doch das Gute in Wien ist: Vieles geht dann erst wirklich los! Die Ballsaison z.B. und der Eistraum.

Die Weihnachtsbeleuchtung am Graben

Was Österreichs Hauptstadt in der kalten und dunklen Zeit zwischen November und März so zu bieten hat, das verrate ich euch in diesem Artikel. Außerdem nehme ich mit ihm an der Blogparade „Die schönsten Winter-Reiseziele“ teil. Wer also noch mehr Reisetipps für den Winter braucht, kann dort mal vorbeischauen.

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Einblicke #5: Nachgefragt bei Stanislava aus Tschechien

Ich habe noch nicht viel dazu geschrieben (seltsamerweise), aber ich bin nicht nur großer Italien- sondern auch Tschechien-Fan. Als ich Stanislavas Antworten gelesen habe, hatte ich sofort wieder Lust, unser schönes Nachbarland zu besuchen, das gute Bier zu trinken und svíčková zu essen.

Stanislava weiß, Stanislavawie schön ihr Land und wie gut das tschechische Bier ist. Dass sie ihre Heimat mag, ist spürbar und sie macht einem wirklich Lust auf einen Besuch!

Sie lebte zudem bereits in England und arbeitet als Englischlehrerin für Kinder und Erwachsene. Es macht ihr Freude, die Fortschritte ihrer Schüler zu sehen, sagt sie. Deshalb liebt sie ihre Arbeit. 
Außerdem besitzt sie einen Hunde Salon und genießt die Gespräche, die sie mit den Tierhaltern führt, während diese auf ihre Tiere warten. Für beide – für sie genauso wie für die Kunden – sei das ein bisschen wie eine Therapie. 

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Meine Lieblingsfarbe: Capri-Blau!

Dass Capri auch als „blaue Insel“ – „Isola azzurra“ bezeichnet wird, habe ich schon einmal gehört. Damit ist auch offenbar nicht nur die berühmte Blaue Grotte gemeint, die ich bei meinem Besuch gar nicht gesehen habe, da die Zeit für diese schöne Insel viel zu kurz war. Jetzt weiß ich aber, warum man Capri die Farbe Blau zuordnet – denn so ein Blau wie dort ist mir bisher noch nicht untergekommen!

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Einblicke #4 – Nachgefragt bei Martina aus Italien / Slowenien

MartinaMartina ist 27 und eine sozial engagierte Person – das spiegelt sich auch in ihren Antworten wider.

Sie stammt aus Vicenza in Italien, lebt aber seit zwei Jahren in Ljubljana, der Hauptstadt von Slowenien, wo sie als Doktorandin arbeitet und zeitweise in verschiedenen Projekten tätig ist, die meist mit ihrem Hauptfach zusammenhängen: Das Volk der Roma, sowie deren soziale und politische Integration und Abbau von Diskriminierung gegenüber Roma.

Sie verrät einige feine Unterschiede zwischen Italien und Slowenien, die man so vielleicht gar nicht erwartet hätte.

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Einblicke #3 – Nachgefragt bei Søren aus Dänemark / Grönland / Island

Søren ist 32 und ein echtes Kind des Nordens. Seit 2008 lebt er in Island, genauer in Reykjavik, und hat seit 2015 die isländische Staatsbürgerschaft. Er ist Halb-Däne und Halb-Grönländer und sagt von sich selbst, er hätte drei Heimatländer: Dänemark, Grönland und Island – und Island sei der südlichste Ort, an dem er leben könne.
Außerdem hat er noch in einem weiteren europäischen Land gelebt, das er lieber ungenannt lässt, da er dort massiv mit Rassismus und Mobbing zu kämpfen hatte.

Sørens Berufsleben war vielfältig: Er ist ein postgraduate Student in Physik, arbeitet in einem Hotel und hat Qualifikationen als Krankenpfleger. Er spricht zudem vier Sprachen: Dänisch, West-Grönländisch, Isländisch und Englisch.

Kein Wunder, dass ein Mensch wie er viel zu erzählen hat. Seid gespannt.

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#6 Lisieux. Ein fauler Tag mit dem Segen der heiligen Thérèse

Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel, Teil 6
Die bisher erschienen Artikel über unsere Normandie-Reise:

#1 Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel. 716 km durch die Normandie
#2 Der Weg ist das Ziel – oder so
#3 Normannischen Boden unter den Rädern. Ankunft in Rouen
#4 Verfallene Größe und idyllische Landstraßen. Mit dem Rad durch’s Seinetal
#5 Vom Seinetal an die Blumenküste. Klangvolle Namen, Geisterstädte und saftige Wiesen

Ich weiß nicht mehr, warum wir schon vor Anbruch der Reise beschlossen hatten, diesen Tag als Pausentag zu nutzen. Vielleicht glaubten wir einfach, aufgrund mangelnden Trainings eine Pause nötig zu haben?
Wirklich nötig hatten wir sie zwar nicht – aber sie kam uns durchaus gelegen. Und der faule Tag wurde in vollen Zügen genossen.

die Basilika in Lisieux

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In & um München: Ausflug zum Schliersee

Von meinem freien Tag samt Ausflug auf die Ilkahöhe am Starnberger See habe ich euch ja bereits erzählt.
Ich dachte mir, es wäre doch eine schöne Idee, eine eigene Kategorie einzuführen und euch so nach und nach meine Ausflüge, kleinen und großen Entdeckungen in und um München zu präsentieren und so gemeinsam mit euch meinen neuen Wohnort besser kennen zu lernen.
Erwartet keine hochtrabenden Erlebnisse oder faktenüberladene Artikel. Anregungen für Ausflüge und ein paar schöne Bilder gibt es aber natürlich immer 😉

Diesmal geht es zum traumhaft schönen Schliersee.

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