Von Landeiern und Stadtkindern: Auswertung der Blogparade

Ich bin völlig baff, wie viele Blogger an meiner Blogparade teilgenommen haben. Dass das Thema die Menschen bewegt habe ich ja schon bei den Reaktionen auf meinen „Stadtlust, Landfrust„-Artikel gemerkt. Dass aber tatsächlich 37 Blogger Artikel zu dem Thema schreiben und bei mir einreichen, das hat mich doch überrascht.

Die Beitrage waren bunt gemischt und vielfältig.
Anfangs dachte ich ja, dass ich bei der Auswertung einfach die Artikel der Landmenschen und die Artikel der Stadtmenschen jeweils zusammenfasse.
Aber so einfach ist das gar nicht, denn der überwiegende Teil der Teilnehmer hat auf dem Land wie in der Stadt gelebt, kennt und schätzt die jeweiligen Vorzüge und versucht, sie zu verbinden. Die „eierlegende Wollmilchsau“, wie es Sassi von Kopfkirmez nannte, wird gesucht – und nicht selten auch gefunden. Immer wieder anders.
Aber wie sortiert man diese Leute nun ein? Einfach nur Stadtmenschen hier und Landmenschen dort ist doch zu einfach. Was ist denn mit den überzeugten Kleinstädtern? Was ist mit denen, die zwar in der Stadt leben, dort aber einen ländlich geprägten Vorort bevorzugen? Was ist mit denen, die auf dem Land leben, aber niemals die direkte Anbindung an die Großstadt aufgeben würden? Wie gesagt… das Thema ist doch um einiges komplexer, als man anfangs denken könnte.

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Deutsche Disziplin in Usbekistan

Als unsere Gruppe sich nach der Landung in Tashkent am Flughafen sammelte erklärte uns unser Reiseleiter: „Ich lese die Namen jetzt einmal in alphabetischer Reihenfolge vor und Sie stellen sich dann hintereinander auf. Merken Sie sich für den Rest der Reise, wer vor und wer hinter Ihnen steht.“

Aha! Na gut, er wird schon wissen, was er tut. Und so standen ca. 20 Deutsche, Schweizer, Österreicher und Luxemburger, die sich zu diesem Zeitpunkt noch völlig unbekannt waren, in einer kleinen Reihe in Tashkent am Flughafen und grüßten ein bisschen befangen den vor und den hinter ihnen Stehenden.

Dass unser Reiseleiter wirklich wusste, was er tat, zeigte sich einige Tage später.

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Stadt oder Land? – Aufruf zur Blogparade

Ich liebte das großartige öffentliche Verkehrsnetz, ich liebte die verschiedenen Kulturen, die unterschiedlichen Menschen, die Vielfältigkeit des Angebotes – Ich liebte die Großstadt! Ich war in Wien zum echten Stadtmenschen geworden.

Kürzlich habe ich einen Beitrag über mein Dasein als Stadtmensch geschrieben. Ich habe erzählt, wie ich in Wien zum echten Stadtmenschen wurde und wie es mir in einem Jahr auf dem Land in Niederbayern erging.

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Warum nicht jeder Ort eine Reise wert ist…

Reiseflops, wie sie Janine in ihrer Blogparade zusammenträgt, hatte ich tatsächlich sehr wenige. Es gab Orte, von denen ich nicht so hin und weg war, wie von anderen. Bei Paris etwa kann ich die Begeisterung, die viele für diese Stadt zu empfinden scheinen, nicht ganz nachvollziehen. Dennoch habe ich meinen Tag in Paris sehr genossen und würde niemandem davon abraten, dorthin zu fahren.
Mein Wochenende in Bologna erscheint mir in meiner Erinnerung als Aneinanderreihung von schlechter Organisation und schlechtem Timing. War Bologna deshalb ein Reiseflop? Nein, eigentlich nicht.
Und schon gar nicht würde ich die Ausflüge, bei denen so richtig ALLES schief ging, als Flops deklarieren. Sie sind mir v.a. als Abenteuer im Kopf geblieben.
Einen Ort gibt es aber, den ich gar nicht mehr besuchen würde und bei dem ich auch allen rate, sich bloß nicht zu lange dort aufzuhalten: Catania auf Sizilien.

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Zusammenfassung der Blogparade: Euer Florenz

Dem Aufruf zu meiner ersten Blogparade sind acht Blogger gefolgt. Das Thema war „Florenz“ – ganz einfach, ohne weiteren Zusatz. Ich wollte sehen, was andere mit dieser Stadt verbinden.
Deutlich wurde – in den Beiträgen zur Blogparade genauso wie in Gesprächen mit anderen Bloggern – dass man diese Stadt entweder liebt oder hasst. Eine „neutrale“ Meinung wurde eigentlich nie geäußert.
Die einen verliebten sich in Florenz, in die Kunst, die Kultur, die Sehenswürdigkeiten. Die anderen konnten mit Florenz nichts anfangen. Die Stadt war ihnen zu düster – und v.a. zu voll.
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Meine erste Blogparade – Florenz

Ab morgen wird es auf meinem Blog für einige Wochen einen Florenz-Schwerpunkt geben. Ich habe ja schon einiges zu Florenz geschrieben, Bilder veröffentlicht und erzählt, warum diese Stadt einen besonderen Platz in meinem Herzen hat.

BlogparadeAbseits von meinen Erfahrungen und Erlebnissen, interessieren mich aber auch die anderer Menschen, deshalb habe ich beschlossen *trommelwirbel* meine erste Blogparade ins Leben zu rufen.
Und zwar wenig überraschend zum Thema: Florenz!

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