Von meinem Griechenlandurlaub habe ich nicht nur zahlreiche Fotos von alten Steinen mitgebracht, sondern auch eine ganze Reihe Katzenfotos.
Für den genussvollen Start in die Woche…

Olympische Gelassenheit
Von meinem Griechenlandurlaub habe ich nicht nur zahlreiche Fotos von alten Steinen mitgebracht, sondern auch eine ganze Reihe Katzenfotos.
Für den genussvollen Start in die Woche…

Olympische Gelassenheit
Diesmal beantwortete mir Ivana von weltenbummlerin.de meine Fragen. Sie reist seit mehr als 25 Jahren mit dem Rucksack durch die Welt, 1989 war sie zum ersten Mal im Orient, nämlich in Ägypten. Sie besuchte zahlreiche Länder, darunter auch Syrien bevor es vom Bürgerkrieg verwüstet wurde.
Auf ihrem Blog findest Du viele Tipps für individuelles Reisen, egal ob es um Ausrüstung oder einzelne Orte geht. Vor allem allein reisenden Frauen gibt sie viele praktische Tipps, denn sie ist sehr viel allein in Asien und in arabischen Ländern gereist.
Katharina von Diverettes lebte etwa zwei Jahre in Ägypten und arbeitet dort als Tauchlehrerin. Doch ihre erste Begegnung mit dem Orient war keine angenehme – trotzdem zog es sie wieder zurück und sie hat sich nicht nur in ihren Tauchlehrer (ihren heutigen Ehemann) verliebt, sondern auch in die ägyptische Natur und dabei natürlich v.a. die Unterwasserwelt.
Auf ihrem Blog berichtet sie auch über Ägypten – nicht nur für Taucherinnen.

Ich war nicht die Erste, die sich fragte, wie es sein konnte, dass eine Region, die man gemeinhin mit der Unterdrückung der Frau assoziierte, Frauen so faszinierte. Hodgson stellt ihrem Buch ein Zitat von Isabel Burton voran: „Die Wüste atmet Freiheit“.
„Was aber hatte es mit dem Orient und der Freiheit auf sich, zwei auf den ersten Blick einander widersprechenden Begriffen? Interessanterweise war Isabel Burton nicht die einzige Europäerin, die diese beiden Wörter in Zusammenhang brachte.“1
Anmerkung: Heute weiß man, dass der vermeintliche Amokkauf ein rechtsgerichteter Terroranschlag war.
Eigentlich hatte ich nicht vor, über mein Erlebnis am 22. Juli 2016 in München zu schreiben. Eigentlich…
Dann traf ich kürzlich in der Münchner Innenstadt ein Paar aus Hannover. Sie hatten ihren Rhodos-Urlaub storniert, aus Angst vor terroristischen Anschlägen. Stattdessen fuhren sie mit dem Auto einmal quer durch die Bundesrepublik nach München. Lieber mit dem Auto als Fliegen? Ausgerechnet nach München?
Ich hatte nicht gedacht, dass es Menschen gibt, die wirklich so ängstlich sind, dass sie sogar ein so sicheres Reiseziel wie Rhodos meiden würden. Rhodos, das auch nicht gefährlicher ist als Deutschland – aber eben weiter weg, anderes Land, andere Sprache. Das trägt wahrscheinlich einen Teil zur Unsicherheit bei. Aber warum fahren sie – wo sie doch offensichtlich so ängstlich sind – ausgerechnet nach München?
Nein, München halte ich für keine „unsichere“ Stadt. Im Gegenteil. Wie auch in Wien fühle ich mich auch in München sehr sicher. Aber München ist eine Stadt, in der viele Menschen leben. Und damit ist es eine Stadt, in der immer etwas passieren kann. Denn das ist es eben: Es kann immer etwas passieren, egal wann, egal wo. Das Leben bietet keine Sicherheit. Niemals.
„So ging ich in Stambul traumwandlerisch umher (…) und sah eigentlich über das ansteigende Dächermeer hinweg immer zum asiatischen Ufer hinüber. Dort begann eine andere Welt, – die fahlen, wie erstarrte Wogen aneinandergereihten Hügel Anatoliens, dort wehten größere Winde, verhallte die Menschenstimme, weideten glänzende Herden auf unermeßlichen Weiden, dort gab es Rauchopfer, die sich fortsetzten von Steppe zu Steppe, ostwärts bis zu den schlitzäugigen Nomaden Turkestans und immer weiter bis an das Gelbe Meer, – dort war die Schwelle, die ich überschreiten musste…“1
— Annemarie Schwarzenbach, 1940

unbekannte Frau auf einem Kamel, Wikicommons
Immer wieder gab es Frauen, die es aus der vermeintlich „zivilisierten“, „freien“ westlichen Welt in den Orient zog. Allein wischen 1839 und 1920 erschienen mehr als 200 Texte über den Orient, die von Frauen verfasst worden waren.2 Klassiker der Reiseliteratur, wie die Orientberichte von Annemarie Schwarzenbach und Ella Maillart entstanden erst später – ebenfalls nicht eingerechnet die Vielzahl an Berichten, die heute von Frauen geschrieben werden, denn die Begeisterung für den Orient hält nach wie vor an.
Dabei ist Orient ein schwammiger Begriff; weder war er früher genau definiert, noch ist er es heute. Er diente – und dient – eher als Gegenbild zum Okzident, zur westlichen Welt.
Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel, Teil 9
Die bisher erschienen Artikel über unsere Normandie-Reise:
#1: 716km durch die Normandie
#2: Der Weg ist das Ziel – oder so
#3: Normannischen Boden unter den Rädern. Ankunft in Rouen
#4: Verfallene Größe und idyllische Landstraßen. Mit dem Rad durch’s Seinetal
#5: Vom Seinetal an die Blumenküste. Klangvolle Namen, Geisterstädte und saftige Wiesen
#6 Lisieux. Ein fauler Tag mit dem Segen der heiligen Thérèse
#7 Kühe, Käse, Calvados – Mit dem Fahrrad durchs Pays d’Auge
#8 Von Falaise durch die Normannische Schweiz nach Caen
Der Tag begann mit Sonnenschein und so konnten wir nach dem vorherigen verregneten Abend zumindest noch einen Blick auf die angestrahlte Abbaye aux Hommes in Caen werfen.
Sage und schreibe 1,5 Stunden brauchten wir, bis wir uns aus Caen herausgekämpft hatten. Mit dem Auto geht das schneller – Städte sind eben für Autos angelegt. Wenn man aber nicht den Hauptstraßen folgen wollte, musste man an jeder Straßenkreuzung erneut seine Karte zücken. Die Stadt mag neu aufgebaut worden sein – die Straßenführung mutet nach wie vor höchst mittelalterlich an.
Es ist wirklich erstaunlich, welche Kuriositäten man mitunter im Museum finden kann. Im Palazzo Vecchio in Florenz findet man zum Beispiel ein Madonnenbild mit einem unbekannten Flugobjekt, die berühmte „Madonna mit dem UFO“

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