Die barocke Wallfahrt. Teil 2. Der Wunderglaube: Medizin, Magie und Propaganda

Der Wunderglaube (Wunder: lat. „Miraculum“, eingedeutscht: Mirakel) war ein wesentlicher Bestandteil des Wallfahrtswesens, der Heiligen- und der Marienverehrung und damit etwas genuin Katholisches.
Wer auf eine Wallfahrt ging, hoffte im Allgemeinen auch auf ein Wunder.
Meist war mit einer Wallfahrt die Bitte um oder Dank für erwiesene Gnade verbunden. Man flehte um ein Wunder oder man dankte, dass Gott (oder ein Heiliger) eines gewirkt hatte.

Dieser Beitrag ist Teil der Reihe „Heilige Orte

Votivbilder in Altötting. Die komplette Außenwand der Kirche ist dicht mit Votivbildern aus allen Zeiten zugehängt

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Die barocke Wallfahrt. Teil 1: geistliche und profane Aspekte einer Reise

Auf meinem Blog schreibe ich immer wieder über Wallfahrtskirchen und -kapellen. Die meisten davon sind barocke Wallfahrten. Oder doch zumindest spätmittelalterliche, die im Barock einen Höhepunkt erlebten.

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Ich habe meine Abschlussarbeit über barocke Wallfahrten geschrieben und die Arbeit daran, hat auch mir die Augen geöffnet, wie oft man solche Phänomene – v.a. religiöse Phänomene – heutzutage durch eine „aufklärerische Brille“ sieht.
Viele Menschen haben eine sehr ausgeprägte Meinung zu diesen Dingen, die nicht selten auf Klischees und Vorurteilen baut. Und diese Klischees und Vorurteile wiederum sind häufig direkt aus der Aufklärung übernommen. Ich würde hier gerne einmal einen etwas differenzierteren Blick auf das Phänomen der barocken Wallfahrt bieten. Vielleicht betrachtet man beim nächsten Besuch einer Wallfahrtskirche das Gotteshaus mit etwas anderen Augen oder bemerkt Details, die einem zuvor entgangen sind.

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Kraftorte in Bayern: Ausflüge zu Heiligen Quellen, Steinen & Bäumen

Ideen für außergewöhnliche Ausflugsziele in Bayern möchte ich euch hier vorstellen.
Kraftorte in Bayern – v.a. heilige Quellen, heilige Steine und heilige Bäume – darauf soll der Fokus der im folgenden vorgestellten Ausflugsziele liegen. Die meisten lassen sich sehr gut mit leichten Wanderungen verbinden, ebenso mit einer Einkehr in ein nahegelegenes Wirtshaus. Fast alle vorgestellten Ausflüge könnt ihr ohne Auto unternehmen.

Viele – aber nicht alle – dieser „magischen Kraftorte“ befinden sich bei München, da ich von hier aus meine Erkundungstouren startete. Insgesamt beschränkt sich die Auswahl der Kraftorte derzeit auf Altbayern!
Viele liegen außerdem  in oder bei Kapellen und Wallfahrtskirchen. Was machen heilige Quellen, Steine und Bäume in christlichen Kirchen? Welche Verbindungen gibt es? Auch darum soll es hier gehen.

Kraftorte in Bayern: Heilige Quellen, Steine und Baeume

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Leichte Wanderung in Kleinhelfendorf: auf St. Emmerams Spuren

Der hl. Emmeram starb um Christi Willen zu Helfendorf den Martertod am 22. September 652.
Seine Mörder banden ihn auf eine Leiter und schnitten ihm alle Glieder von seinem Leibe, warfen selbe in ein nahestehendes Gesträuch, welche aber nachher zwei weiß gekleidete Reiter vom Landvolke zu denselben geführt mit Verehrung sammelten und mit sich nahmen. wohin? Das wird Gott wissen.Inschrift auf dem Bildstock in Kleinhelfendorf

An der alten Römerstraße Via Iulia, die von Augsburg nach Salzburg führte, lag Isinisca, das heutige Kleinhelfendorf. Hier wurde, der Legende nach im Jahr 652, n. Chr. St. Emmeram von Regensburg gefangen genommen und gefoltert. Heute befindet sich in dem kleinen Ort mit den 135 Einwohnern ein ganzes Gebäudeensemble, das an das Martyrium des Heiligen erinnert.

Bei einer leichten Wanderung durch Wälder und über Felder zwischen Helfendorf und Aying habe ich den kleinen Wallfahrtsort besucht und den Tag gemütlich mit einem Bier in Aying ausklingen lassen.

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Mehr Infos findet ihr in meinem Artikel „Ausflugsziele in Bayern: Kraftorte bei Heiligen Quellen, Steinen und Bäumen

St. Emmeram Kleinhelfendorf

Von Großhelfendorf nach Kleinhelfendorf: Blick auf die Kirchen zu Ehren des St. Emmeram

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Kloster Riddagshausen – Ein lohnenswerter Ausflug von Braunschweig

Dieser Artikel enstand im Rahmen der Reiseblogger-WG mit dem Stadtmarketing Braunschweig

Nur etwa vier Kilometer östlich der Braunschweiger Innenstadt liegt das ehemalige Zisterzienserkloster Riddagshausen.
Inmitten eines Naturschutzgebietes gelegen und mit einer spannenden Geschichte werden hier alle fündig, die einfach ein lohnenswertes Ausflugsziel suchen: Egal ob Naturliebhaber, Kulturfreunde oder Sonntagsradler.

Ideal für Unternehmungen und Aktivitäten in der Umgebung von Braunschweig.

Kloster Riddagshausen: Blick auf die Klosterkirche

Kloster Riddagshausen: Blick aus dem Klostergarten

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