In Zeiten von Corona: Die Krise, der starke Mann und die Grundrechte

Update 05.04.2020. Was für eine Zeit, in der wir gerade leben! Die Angst vor dem Terror, die uns seit 2001 eigentlich fast pausenlos – bewusst oder unbewusst, direkt oder indirekt – in Atem hielt, ist in den Hintergrund getreten und hat der Angst vor einem Virus Platz gemacht.
Und das ist eigentlich kein Wunder: Die Zahlen sind erschreckend. Laut dem Bericht der WHO vom 23.3. gab es alleine in Europa 171424 bestätigte Fälle – ein Anstieg von 20131 in nur 24 Stunden – und 8743 Todesopfer. Aus Bergamo, einer der Städte Norditaliens, die es am härtesten getroffen hat, erreichen uns Bilder von Konvois aus Militärfahrzeugen, die die Särge abtransportieren. Es ist unwirklich – es fühlt sich an in einem Film. In einem Katastrophenfilm zum einen. Aber ein bisschen auch wie in einer politischen Dystopie, in der die Menschen demjenigen zujubeln, der ihnen am meisten Sicherheit verspricht, egal, was das kostet.

Limmerstraße in Hannover in Zeiten von Corona

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Einblicke #9: Nachgefragt bei Renee aus den USA

ReneeRenee ist 33 Jahre alt und lebt mit ihrem Mann und ihrem einjährigen Sohn in einer Kleinstadt in Minnesota, im Norden der Vereinigten Staaten. Mit ihrem Ehemann betreibt sie ein Fuhrunternehmen, wo sie die Büroarbeit übernimmt.
Aufgewachsen ist sie nicht weit von ihrem derzeitigen Wohnort entfernt, verbrachte aber auch einige Zeit in Kanada und Los Angeles.
Im Interview erzählt sie nicht nur von ihrem Alltag im ländlichen Minnesota, sondern spricht auch politische Themen an.

 

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Gern gelesen im November

Mein guter Vorsatz ist ja, häufiger einen „Gern gelesen“-Artikel zu bringen. Und deswegen habe ich fleißig einige lesenswerte Blogbeiträge gesammelt, um sie euch hier zu präsentieren.

Dabei sind politische wie soziale Themen, eine blinde Reisende und deren Erlebnisse, Umbrien vor dem Erdbeben, ein paar ganz andere Bilder als sonst vom orientalischen Markt und der Lieblingspaziergang direkt vor der Haustüre.

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