Die Gabe Gottes: Das Kamel

Im Koran werden Gott zahlreiche Namen gegeben. Der erste ist Allah, das arabische Wort für „Gott“, die anderen sind beschreibende Bezeichnungen: der Wahrer der Sicherheit, der Kräftige, der Schöpfer, der unparteiisch Richtende …
99 sind es an der Zahl. Doch es gibt noch einen weiteren: den Hundertsten, den unaussprechbaren, der den Menschen unbekannt ist. Wohl ein Zeichen dafür, dass der Mensch das Wesen Gottes nie vollständig erkennen und begreifen kann.
Doch ein Wesen gibt es, das den Hundertsten Namen Allahs kennt: Das Kamel. Und es schweigt sich darüber nach wie vor aus. Deshalb trägt es den Kopf so stolz erhoben. Denn dieses Wissen hat es dem Menschen voraus.

Kamele im Wadi Rum, Jordanien

Allein diese Legende zeigt, welche Bedeutung dem Kamel im arabischen Raum beigemessen wurde. Aber nicht nur dort, sondern genauso in den Wüsten Zentralasiens.
Das Kamel war der Reichtum der Nomaden, von großem Wert für das Überleben und in seiner Bedeutung kaum zu überschätzen.

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2×3 Traum-Reiseziele in Italien: Wo ich unbedingt (noch) mal hinwill!

Dass ich nicht die einzige Italien-verliebte Bloggerin bin, hat sich ja bereits herumgesprochen. Julia von „Italien und ich“ ruft alle Italien-Fans zur Blogparade. Gesucht werden die drei Lieblingsreiseziele in Italien, allerdings – so betont sie – sind damit nicht unbedingt nur die Orte gemeint, an denen man schon war und in die man sich besonders verliebt hat, sondern auch eben solche, die man unbedingt einmal sehen möchte.

Deshalb wird es bei mir zwei Mal drei Lieblingsreiseziele geben: Meine bisher besuchten Favoriten und meine Italien-Bucketlist mit den Orten, die ich unbedingt noch bereisen möchte.
Wenn ihr auch an der Blogparade teilnehmen möchtet, findet ihr sie hier. Dort gibt es auch eine ganze Menge weiterer Beiträge zum weiterträumen 😉

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Herbstwandern im Wanderparadies: Der Kaiserwinkl in Tirol

Berge, Almen, Kühe, Seen, Hütten… so hatte ich mir Österreich vorgestellt, als ich anno dazumal nach Wien gezogen bin. Umso überraschter war ich, dass sich ausgerechnet in der Umgebung der Hauptstadt der „Alpenrepublik“ nichts davon finden ließ. Mein Bild von Österreich wandelte sich mit den Jahren eher zu einem von Pannonischer Tiefebene und sanften Hügeln, Weindörfern und Theatern.
Um nach Westösterreich zu kommen, musste ich dann tatsächlich nach München ziehen – denn von dort aus ist es um einiges kürzer nach Tirol als von Wien aus. Und so habe ich nun das Österreich, das die meisten Deutschen wohl im Kopf haben, quasi um die Ecke – nur eine knappe Zugstunde entfernt. Diese Gelegenheit musste genutzt werden. Und so packte ich letztes Wochenende meine Sieben Sachen, stieg in den Zug gen Kufstein und entdeckte die Tiroler Region Kaiserwinkl. 

Taubensee - Aufstieg - Kopie

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Reisen mit empfindlichem Magen-Darm-Trakt: Was tun bei Reiseübelkeit und Reisedurchfall? [enthält Werbung]

 

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Jeder, der mit mir schon einmal gereist ist, weiß, dass ich inzwischen (leider) eine gewisse Expertise erworben habe beim Thema „Reisen mit empfindlichem Magen-Darm-Trakt“. Inzwischen bin ich ganz gut darin, Magen-Darmprobleme soweit wie möglich von vorneherein zu vermeiden, aber spätestens seit meinem Souvenir aus Kuba auch darin, mit akuten Problemen umzugehen. Und mit Reiseübelkeit schlage ich mich schon seit meinen Kindertagen herum.
Zeit, einmal ein paar Tipps zusammenzustellen, die sich für mich bewährt haben.

zeichen_101_-_gefahrstelle_stvo_1970-svgDieser Artikel ersetzt natürlich keinen Arztbesuch und auch keine Beratung in der Apotheke. Bei akuten und v.a. bei länger anhaltenden Beschwerden, solltet ihr immer Rücksprache mit einem Experten halten. Hinter einem im ersten Moment harmlos wirkenden Durchfall kann auch etwas anderes stecken!

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Einblicke #10: Nachgefragt bei Kirsi aus Finnland

Kirsi ist 30 Jahre alt und lebt in Savonlinna, in Ostfinnland. Sie hat ihr ganzes Leben in der Gegend verbracht, ist aber innerhalb der Stadt mehrfach umgezogen. Ihr Elternhaus ist etwa eine Stunde entfernt in einem kleinen Dorf namens Ahvensalmi. Sie sagt, sie fühle sich in der Region so heimisch, dass sie nie wirklich den Drang verspürte, an einem anderen Ort leben zu wollen. Reiseträume hat sie aber noch eine Menge!

Kirsi hat einen Abschluss in Fashion Design und arbeitet vorübergehend als Büroangestellte im örtlichen Friedhof.

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