Erste Reise seit den Corona-Einschränkungen. Worauf muss man sich einstellen?

Sobald ich hörte, dass in Bayern die Hotels wieder aufmachen, war mir klar: Ich brauche einen Kurztrip. Es musste gar nicht weit weg gehen – Hauptsache, ich schlief mal wieder in einem anderen Bett.
Corona hatte mir – wie so vielen anderen auch – einen gewaltigen Strich durch meine Urlaubsplanung gemacht. Die Iran-Reise, die für April angedacht war, wurde ziemlich bald abgesagt. Ich buchte um auf Spanien – denn Anfang März galt das noch als sicheres Reiseziel. Ende März, als die Reise stattfinden sollte, war das nicht mehr der Fall. Und so wurde auch diese Reise abgeblasen.

Reisen in Corona-Zeiten: Einfach mal wieder raus!

Einfach mal raus! Der Blick von unserem Balkon

Seit November, seit meinem Südfrankreich-Urlaub, war ich also nicht mehr unterwegs gewesen, wenn man von einem Wochenendbesuch bei einem Freund absieht. Und ja, ich hatte das Bedürfnis, rauszukommen. Da dies sicher derzeit vielen so geht, aber niemand ein unnötiges Risiko eingehen möchte, dachte ich, ich könnte einen kurzen Bericht über meinen Ausflug schreiben.

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7 Orte in München, an denen man im 20. Jahrhundert Geschichte schrieb

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München ist heute eine Stadt, die bei den wenigsten Menschen Assoziationen von großer Politik, Revolution, Umstürzen und Aufmüpfigkeit gegenüber dem politischen Status Quo hervorruft. Im Gegenteil: München gilt als ziemlich bieder, als bourgeois. Es gilt als politisch konservativ und eher zahm.

Das war nicht immer so. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war München eine Stadt, die lebte, die brummte, in der sich etwas tat – in der Geschichte geschrieben wurde. Hier wurde die erste deutsche Republik ausgerufen, hier war „die Hauptstadt der Bewegung“ der Nazis und hier bildete sich auch Widerstand gegen den NS-Terror.
In diesem Artikel nehme ich euch mit zu sieben Orten in München, an denen im 20. Jahrhundert Geschichte geschrieben wurde.

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Kraftorte in Bayern: Ausflüge zu Heiligen Quellen, Steinen & Bäumen

Ideen für außergewöhnliche Ausflugsziele in Bayern möchte ich euch hier vorstellen.
Kraftorte in Bayern – v.a. heilige Quellen, heilige Steine und heilige Bäume – darauf soll der Fokus der im folgenden vorgestellten Ausflugsziele liegen. Die meisten lassen sich sehr gut mit leichten Wanderungen verbinden, ebenso mit einer Einkehr in ein nahegelegenes Wirtshaus. Fast alle vorgestellten Ausflüge könnt ihr ohne Auto unternehmen.

Viele – aber nicht alle – dieser „magischen Kraftorte“ befinden sich bei München, da ich von hier aus meine Erkundungstouren startete. Insgesamt beschränkt sich die Auswahl der Kraftorte derzeit auf Altbayern!
Viele liegen außerdem  in oder bei Kapellen und Wallfahrtskirchen. Was machen heilige Quellen, Steine und Bäume in christlichen Kirchen? Welche Verbindungen gibt es? Auch darum soll es hier gehen.

Kraftorte in Bayern: Heilige Quellen, Steine und Baeume

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Leichte Wanderung in Kleinhelfendorf: auf St. Emmerams Spuren

Der hl. Emmeram starb um Christi Willen zu Helfendorf den Martertod am 22. September 652.
Seine Mörder banden ihn auf eine Leiter und schnitten ihm alle Glieder von seinem Leibe, warfen selbe in ein nahestehendes Gesträuch, welche aber nachher zwei weiß gekleidete Reiter vom Landvolke zu denselben geführt mit Verehrung sammelten und mit sich nahmen. wohin? Das wird Gott wissen.Inschrift auf dem Bildstock in Kleinhelfendorf

An der alten Römerstraße Via Iulia, die von Augsburg nach Salzburg führte, lag Isinisca, das heutige Kleinhelfendorf. Hier wurde, der Legende nach im Jahr 652, n. Chr. St. Emmeram von Regensburg gefangen genommen und gefoltert. Heute befindet sich in dem kleinen Ort mit den 135 Einwohnern ein ganzes Gebäudeensemble, das an das Martyrium des Heiligen erinnert.

Bei einer leichten Wanderung durch Wälder und über Felder zwischen Helfendorf und Aying habe ich den kleinen Wallfahrtsort besucht und den Tag gemütlich mit einem Bier in Aying ausklingen lassen.

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Mehr Infos findet ihr in meinem Artikel „Ausflugsziele in Bayern: Kraftorte bei Heiligen Quellen, Steinen und Bäumen

St. Emmeram Kleinhelfendorf

Von Großhelfendorf nach Kleinhelfendorf: Blick auf die Kirchen zu Ehren des St. Emmeram

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Herbstflucht ins Warme: Drei Tage Auszeit im Staudacherhof in Garmisch-Partenkirchen

In Kooperation mit dem Hotel Staudacherhof.
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Sobald der November kommt, gibt es drei Sorten von Menschen. Diejenigen, die sich auf die kommende Wintersport-Saison freuen – zu denen ich nicht gehöre. Diejenigen, die ihre Winterflucht ins Warme planen – zu denen ich schon eher gehöre. Und diejenigen, die sich die Zeit bis zur Winterflucht oder bis zum nächsten Frühling mit Sauna, Wellness und gemütlichen Auszeiten verkürzen – und zu denen gehöre ich ganz sicher.

Und so machte ich mich Anfang November mit einer Freundin auf nach Garmisch-Partenkirchen, um mich dort im Hotel Staudacherhof* so richtig verwöhnen zu lassen.

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In & um München: Herbstwandern zwischen den Seen

Herbstzeit ist Wanderzeit! Und dieser Herbst ist ja mal wirklich sowas von golden!
Was liegt also näher, als die Wanderstiefel zu schnüren und rauszufahren.

Aus irgendeinem Grund spukte schon lange eine Idee in meinem Kopf herum: Ich wollte vom Starnberger See zum Ammersee wandern. Klingt nicht so ungewöhnlich, ich weiß. Aber ich konnte irgendwie niemanden dafür begeistern, denn die meisten fahren halt doch lieber gleich in die Berge. Und so zog ich eines schönen Herbstwochenendes alleine los.

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Mariabrunn: Ein vergessenes Heilbad bei München

Acht Kilometer nördlich von Dachau, gut versteckt im Wald liegt der kleine Wallfahrtsort Mariabrunn.
Heute ist er eher bekannt für die nebenan liegende Wirtschaft mit dem schönen Biergarten. Ab und an kommen auch noch ein paar Wallfahrer.
Nichts aber lässt vermuten, dass sich hier bis vor 150 Jahren Fürsten und Kaiser aus ganz Europa kurieren ließen. Denn die namensgebende Quelle galt als heilkräftig – nicht nur im spirituellen Sinne, wie viele bei Wallfahrtskirchen befindliche Quellen, sondern auch im medizinischen.

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Mehr Infos findet ihr in meinem Artikel „Ausflugsziele in Bayern: Kraftorte bei Heiligen Quellen, Steinen und Bäumen

Ansicht von Mariabrunn vom Eingang der Kirche aus. In der Mitte – mit Efeu überwuchert – die namensgebende Quelle

Nachdem mir kürzlich das Buch „Heilige Quellen zwischen Donau, Lech und Salzach“ von Heidemarie und Peter Strauss in die Hände fiel und ich feststellte, dass sich einige davon gut von München aus erreichen und erwandern lassen, würde ich gerne eine kleine, unregelmäßig erscheinende Blogreihe daraus machen.

Mehr über das Phänomen der Heiligen Quellen und allgemein naturmagischer und naturreligiöser Phänomene an Wallfahrtsorten, könnt ihr in meinen Artikel über Maria Klobenstein nachlesen.

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Winter am Chiemsee

Für ein Wochenende besuchte ich mit einer Freundin den Chiemsee. Der Chiemsee hat es mir schon immer angetan, seit ich als Jugendliche dort mit meinen Eltern einmal war. Ein weiteres Mal besuchte ich ihn zu Beginn meines Studiums. Und wie so oft: Obwohl er gar nicht so weit von München weg ist, hat es bis dieses Jahr gedauert, bis ich ihn erneut besuchte. Diesmal für ein Winterwochenende.

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Einen Tag lang bummelten wir über den Weihnachtsmarkt auf der Fraueninsel, der am ersten und zweiten Adventswochenende stattfand. Und am zweiten Tag besuchten wir die Herreninsel und besichtigten – natürlich – Schloss Herrenchiemsee und das ehemalige Augustiner Chorherrenstift. Das Wetter war uns trotz Kälte (und einem anfänglichen Schneesturm) hold, so dass doch einige schöne Winteraufnahmen entstanden sind.

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