Ballonfahren trotz Höhenangst? – Mein Selbstversuch beim Kaiserwinkl Alpin Ballooning in Tirol

Werbung. In Kooperation mit der Tourismusregion Kaiserwinkl. Näheres dazu am Ende des Artikels.

Ballonfahren trotz Höhenangst? Geht das?
Für 2018 hatte ich einen guten Vorsatz: Einmal in der Woche wollte ich etwas tun, was ich noch nie getan hatte, was ich schon immer  – oder doch zumindest schon lange wieder – einmal tun wollte.
Deshalb überlegte ich auch nicht lange, als die Tourismusregion Kaiserwinkl mich fragte, ob ich Lust hätte, im Rahmen des Kaiserwinkl Alpin Ballooning eine Ballonfahrt zu machen. Natürlich hatte ich Lust!
Wie bei vielen anderen Menschen, so stand auch bei mir eine Ballonfahrt schon lange auf der Wunschliste.
Und am Anfang überwog die Freude über die Möglichkeit, mir diesen Wunsch zu erfüllen. Doch je näher der Termin rückte, desto mehr fragte ich mich, ob das wirklich eine so gute Idee war. Immerhin leide ich doch ganz schrecklich unter Höhenangst. Auf einer Leiter zu stehen bereitet mir schon Schwierigkeiten. Von Türmen und ausgesetzten Wanderwegen will ich gar nicht erst reden.

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Maria Klobenstein bei Kössen: Kraftort und Religionsgeschichte in nuce

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Ich weiß, ich weiß…  Wallfahrten haben unter modernen Menschen einen schlechten Ruf. Purer, stumpfer Aberglaube sei es – und wenn es sich um eine barocke Kirche handelt, dann kommt unweigerlich irgendwann der Satz „Was hätte man mit dem Geld nicht alles machen können!“
Abgesehen davon, dass es keinen Sinn macht, über vor Jahrhunderten verschüttete Milch (aka ausgegebenes Geld) zu klagen, ist es doch auch schwierig postaufklärerische Ideen auf voraufklärerische Zeiten zu übertragen. In unterschiedlichen Zeiten gaben Menschen ihr Geld für unterschiedliche Dinge aus – je nach Zeitgeist. Und obendrein war die Entstehung von Wallfahrten und Wallfahrtskirchen meist komplexer, als man das heute so glaubt.

Jetzt stehen die barocken Wallfahrtskirchen nun mal und deshalb kann man die Gelegenheit ja auch nutzen, sich genauer mit ihnen zu befassen und mit den Geschichten, die sie erzählen. Seit ich im Geschichtestudium begann, mich näher mit barocken Wallfahrten zu beschäftigen, merkte ich, wie viel man aus einer Kirche erfährt, wenn man die Zeichen nur richtig zu lesen weiß (naja und ein bisschen Hintergrundwissen hat 😉 ): Religions-, Kunst-, Sozial-, Medizin- und Wirtschaftsgeschichte schlagen sich dort häufig ebenso nieder wie politische Spannungen. Die Wallfahrtskapellen am Klobenstein bei Kössen im Kaiserwinkl in Tirol sind ein Paradebeispiel dafür, wieviel man aus einer Kirche erfährt, ohne vorher noch die Primärquellen bemühen zu müssen. Neugierig geworden? Dann lest mal weiter…

Die Wallfahrtskapellen mit dem namensgebenden „geklobten Stein“

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Herbstwandern im Wanderparadies: Der Kaiserwinkl in Tirol

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Berge, Almen, Kühe, Seen, Hütten… so hatte ich mir Österreich vorgestellt, als ich anno dazumal nach Wien gezogen bin. Umso überraschter war ich, dass sich ausgerechnet in der Umgebung der Hauptstadt der „Alpenrepublik“ nichts davon finden ließ. Mein Bild von Österreich wandelte sich mit den Jahren eher zu einem von Pannonischer Tiefebene und sanften Hügeln, Weindörfern und Theatern.
Um nach Westösterreich zu kommen, musste ich dann tatsächlich nach München ziehen – denn von dort aus ist es um einiges kürzer nach Tirol als von Wien aus. Und so habe ich nun das Österreich, das die meisten Deutschen wohl im Kopf haben, quasi um die Ecke – nur eine knappe Zugstunde entfernt. Diese Gelegenheit musste genutzt werden, v.a. als die Tourismusregion Kaiserwinkl einige Blogger einlud, dieses schöne Eck bei Bloggerwandertagen zu entdecken. Und so packte ich letztes Wochenende meine Sieben Sachen, stieg in den Zug gen Kufstein und erkundete die Tiroler Region Kaiserwinkl.

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„O Täler weit, o Höhen“ – Mein Lieblingswald

O Täler weit, o Höhen,
O schöner, grüner Wald,
Du meiner Lust und Wehen
Andächt’ger Aufenthalt!
Da draußen, stets betrogen,
Saust die geschäft’ge Welt,
Schlag noch einmal die Bogen
Um mich, du grünes Zelt!

(Abschied vom Walde) 

WienerWald

Der Wiener Wald im frühen Herbst

Als Sabine von Ferngeweht für ihre Blogparade nach unserem Lieblingswald fragte, musste ich sofort an dieses Lied denken. Und wenn es einen Wald gibt, der mir bei diesen Zeilen in den Sinn kommt, dann ist es eindeutig der Wiener Wald. 

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Wien für Deutsche. Lektion 2: 10 Dinge, die ihr in Wien lieber nicht sagen solltet

Viel bemüht wird das – angeblich von Karl Kraus stammende – Zitat: „Was die Österreicher und die Deutschen trennt, ist die gemeinsame Sprache“. Zwar stammt das Zitat höchstwahrscheinlich gar nicht von Kraus, aber die Österreicher zitieren es sehr freigiebig.
Die Deutschen tun dies eigentlich nicht. Vielen Deutschen ist normalerweise weitaus deutlicher klar, dass man innerhalb Deutschlands nicht einheitlich spricht („Bundesdeutsch“ – als Gegenstück zum „Österreichischen Deutsch“ – ist ein in Österreich ebenso oft gebrauchtes Wort wie das angebliche Kraus-Zitat) und dass Bayern auch sprachlich mit den Österreichern mehr gemein haben, als mit den Mittel- oder Norddeutschen.

Trotzdem… ein paar Dinge gibt es, die man als Deutscher in Österreich lieber nicht sagen sollte. Völlig egal, ob ihr aus Nord-, West-, Ost- oder Süddeutschland kommt.

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