Meine liebsten Hotels in der Toskana: Agriturismi, B&B und mehr

Meine persönlichen Tipps für Hotels in der Toskana

In den letzten dreieinhalb Jahren, seit ich nach Florenz gezogen bin, bin ich viel durch die Toskana gereist und habe in zahlreichen Unterkünften übernachtet: Schicke Hotels, einfache Unterkünfte, bodenständige Agriturismi, kleine Bed & Breakfasts oder Ferienwohnungen – es war wirklich alles dabei. 
In diesem Beitrag möchte ich euch meine ganz persönlichen Favoriten aus den letzten Jahren vorstellen. Die meisten – nicht alle – sind eher rusitkal und die meisten – nicht alle – liegen mitten in der Natur. 
Viele davon fand ich nur durch Zufall, weil wir auf einer mehrtägigen Wanderung eine Übernachtung brauchten. 
Für einige benötigt ihr ein Auto, andere sind auch dann geeignet, wenn ihr ohne Auto in der Toskana unterwegs seid und einfach gerne einmal in der Natur übernachten wollt. Manche eignen sich gut für einen Städtetrip.
Gemeinsam ist allen, dass ich sie als sehr ruhig empfunden habe – denn nichts verleidet mir einen Aufenthalt so sehr wie Lärm. 

Vielleicht ist ja auch für euch etwas dabei? 

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Der Aquädukt-Wanderweg zwischen Lucca und Pisa (Via degli Acquedotti) [+Karte und gps]

Ein Wochenende wanderte ich auf dem Aquädukt-Wanderweg (ital. Via degli Acquedotti), der von Lucca nach Pisa führt (oder eben von Pisa nach Lucca, je nach Belieben). Dabei überquert der Wanderweg den Gebirgszug der Monti Pisani.
Der Weg ist ideal für alle, die in der Toskana wandern und dabei Geschichte mit Natur verbinden wollen – ähnlich wie der Sentiero delle Burraie in der Nähe von Florenz. Aufgrund der Start- bzw. Zielpunkte Lucca und Pisa ist er auch öffentlich sehr gut angebunden und kann auch in Abschnitten gegangen werden.

Die gesamte Via degli Acquedotti ist recht anspruchsvoll, weshalb ich in diesem Artikel auch Tipps gebe, wie man den Weg in leichteren Varianten gehen kann, die für so ziemlich jeden machbar sind.

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Auf dem Aquädukt-Wanderweg zwischen Lucca und Pisa

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Rund um La Verna: Drei Tage wandern im Casentino, Toskana (+Karten, gpx-tracks)

Wandern im Casentino in der Toskana: rund um das franziskanische Heiligtum La Verna.

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Auf 1128 Metern liegt, umgeben von herrlichen, verwunschenen Wäldern des Nationalparks Casentino, der Komplex La Verna. Hier, inmitten dieser abgeschiedenen Gegend, errichtete der Heilige Franz von Assisi bereits 1214 eine Einsiedelei, in die er sich zurückzog und wo er, so die Legende, die Stigmata – die Wundmale Christi – empfangen haben soll.
Heute befindet sich hier ein Gebäudekomplex aus Kirchen und Kapellen, Klosterbauten mit mehreren Kreuzgängen und was sonst noch zum Wallfahrtsgeschäft dazugehört.
Trotzdem hat der Ort noch viel von seiner Magie bewahrt. Die Wälder, die das Santuario umgeben, wurden mir oft als besonders schön und stimmungsvoll empfohlen – und ich kann dem nur zustimmen.

Wandern im Casentino: in den magischen Wäldern rund um La Verna

Drei Tage wanderten wir rund um La Verna durch den Casentino – eine wunderschöne Wanderregion für alle, die schier endlose, verwunschene Wälder lieben und Stille in der Natur suchen. Hier möchte ich euch die Gegend und unsere Wanderroute vorstellen.

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Balze im Valdarno: Wanderung in der Landschaft der Mona Lisa [+Karte und gpx-track]

Die Balze di Valdarno sah ich zum ersten Mal aus dem Zug: Wer zwischen Florenz und Arezzo den Direktzug nimmt, sieht irgendwann aus dem Fenster eine ganz besondere Landschaft: Zerklüftete steile Felswände ragen aus den Bäumen heraus. Es ist nur ein sehr begrenztes Gebiet – und schon ist man vorbei. Aber es sah wunderschön aus.

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Schnell zeigte sich, dass es nicht so einfach war, genau dorthin zu kommen und dort zu wandern. Aber nach einiger Recherche fanden wir heraus, dass diese Formationen die „Balze di Valdarno“ sind und dass es noch mehr Orte gibt, wo man sie bewundern kann – und erwandern.
An einem Wochenende im Mai brachen wir also auf, um die Balze im Valdarno bei einer Wanderung zu erkunden.

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Wandern in den Vie Cave bei Pitigliano [mit Karte + gpx-track]

Wanderung durch die Vie Cave bei Pitigliano: Ein Rundgang zu Fuß durch die etruskischen Hohlwege der Maremma.

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Seit langem schon wollte ich die Maremma im Süden der Toskana besuchen. Die Maremma selbst ist eine Landschaft, die sich über die Regionengrenze bis ins nördliche Latium erstreckt – am berühmtesten und beliebtesten bei Touristen ist aber der toskanische Teil rund um Pitigliano, Sovana, Sorano und Saturnia.
Hier, so hatte ich oft gelesen, gab es nicht nur etruskische Grabstätten, sondern v.a. die berühtem Vie Cave – etruskische Hohlwege, die tief in den Tuffstein eingegraben wurden und durch die man heute noch wandern konnte.

Ende Mai war es nun endlich so weit und über meinen Geburtstag verbrachten wir einige Tage in der Gegend um Pitigliano, wo wir auch die Vie Cave bei einer etwa 12 Kilometer langen Wanderung erkundeten.

Cover Vie Cave Pitigliano Wandern

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Die Etrusker: Hochkultur in Mittelitalien – Wer waren die Etrusker?

Die Etrusker sind das Volk, das vor den Römern die bedeutendste Kultur im westlichen Mittelmeerraum hervorgebracht hat. Camporeale, S. 20

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Mit dem Ende der Bronzezeit im 10. Jahrhundert v. Chr. beginnt langsam die fassbare Entwicklung der etruskischen Kultur und sie dauert an bis ins 1. Jahrhundert v. Chr., als Etrurien im römischen Reich aufgeht. Damit sind die Etrusker eine der ersten Hochkulturen Italiens.
Fast 1000 Jahre lang prägte das Volk der Etrusker also die Geschichte Mittelitaliens, wobei ihr Kernland zwischen Arno und Tiber lag, also die Toskana, das nördliche Latium und das westliche Umbrien umfasste. Aber auch bis in die Po-Ebene und bis nach Kampanien (Capua) reichte ihr Siedlungsraum.

Sarkophag eines etruskischen Ehepaars aus der Nekropole von Cerveteri, spätes 6. Jahrhundert v. Chr.

In diesem Artikel möchte ich euch überblicksmäßig einige Information über die Etrusker geben – Wer waren die Etrusker und woher kamen sie? Wie verlief ihre Entwicklung und Geschichte? – bevor ich euch demnächst in einem weiteren Artikel die archäologischen Stätten und v.a. die etruskischen Nekropolen im nördlichen Latium vorstelle, die wir auf unserer Reise dieses Jahr besuchten. Dort werdet ihr auch mehr Informationen über die etruskische Grabkultur finden.

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Essen gehen in Florenz: Tipps für Restaurantsuche & Aperitivo [+Hoteltipps]

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Essen gehen in Florenz! Wie in anderen touristischen Städten auch, kann es durchaus eine Herausforderung sein, wenn man in Florenz gut und authentisch essen gehen möchte.
Ich möchte euch hier ein paar Tipps geben, wie ihr authentische Restaurants in Florenz findet, welche NoGos und Essgewohnheiten euch in Florenz und allgemein in Italien erwarten und euch auch einige traditionelle toskanische und florentinische Gerichte vorstellen.

Am Ende des Artikels gebe ich euch zudem Hoteltipps für Florenz. Alle Tipps in diesem Artikel beruhen auf meinen ganz persönlichen Erfahrungen!

Achtung, gleich vorneweg: Dieser Artikel enthält weniger Fotos, als ihr es normalerweise von mir gewohnt seid. Offensichtlich fotografiere ich beim Essen gehen in Florenz nicht so viel. Deshalb musste für das Cover-Bild auch ein Foto herhalten, dass nicht in Florenz, sondern im Chianti aufgenommen wurde.

mangi meglio vivi meglio

Besser essen, besser leben – so die eindeutige Botschaft im Mercato Centrale

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Sentiero delle Burraie: Rundwanderweg bei Florenz [mit Karte+gps Track]

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Etwa 20 Kilometer nordöstlich von Florenz, bereits auf dem Gebiet von Pontassieve, liegt das kleine Örtchen Santa Brigida. Touristen verirren sich eigentlich nicht unbedingt hierher, aber doch gibt es hier etwas, was naturbegeisterte Toskana-Urlauber hierher locken könnte: Den wunderbaren Rundwanderweg „Sentiero delle Burraie“.

Dieser Rundwanderweg im Umland von Florenz ist genau richtig für all die, die dem Trubel der Stadt entgehen möchten, die in den herrlichen Wäldern in den Hügeln wandern wollen und dabei doch etwas Geschichte haben möchten. Denn auf dem ganzen Weg kann man nicht nur Waldluft atmen, sondern auch die neuere Geschichte der Toskana noch einmal von einer gänzlich anderen Seite erleben.

Hier möchte ich euch mitnehmen auf unsere Rundwanderung unweit von Florenz, die wir im vergangenen Herbst gemacht haben. Zudem findet ihr hier auch eine Karte des Sentiero delle Burraie, sowie den gps-track zum Download.

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