In & um München: Ausflug zum Schliersee

Von meinem freien Tag samt Ausflug auf die Ilkahöhe am Starnberger See habe ich euch ja bereits erzählt.
Ich dachte mir, es wäre doch eine schöne Idee, eine eigene Kategorie einzuführen und euch so nach und nach meine Ausflüge, kleinen und großen Entdeckungen in und um München zu präsentieren und so gemeinsam mit euch meinen neuen Wohnort besser kennen zu lernen.
Erwartet keine hochtrabenden Erlebnisse oder faktenüberladene Artikel. Anregungen für Ausflüge und ein paar schöne Bilder gibt es aber natürlich immer 😉

Diesmal geht es zum traumhaft schönen Schliersee.

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Begegnungen #4 – Wie wir an einem Tag den Glauben an die Menschheit verloren und wiederfanden

Es war im Juni 2007. Ich verbrachte gerade mein Auslandsjahr in Wien und Sabine kam mich besuchen. Da wir erst zwei Jahre zuvor unsere Begeisterung für das Radwandern entdeckt hatten, war uns klar, dass wir eine Radwanderung unternehmen wollten; und was bot sich da besser an, als ein Stück den Donau-Radweg entlang zu fahren?
Die Strecke Passau-Wien hatte ich bereits alleine im Frühjahr hinter mich gebracht. Wir wollten nun also gemeinsam von Wien nach Budapest fahren.

Das wirklich praktische an diesem Radweg ist die gute Infrastruktur und auch wenn wir auf dem Donau-Radweg zwischen Komarom und Esztergom die Donau gar nicht zu Gesicht bekommen haben, so war die Tour doch abwechslungsreich und einfach zu bewältigen und verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle – bis zur letzten Etappe: Esztergom – Budapest!

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#5 Vom Seinetal an die Blumenküste. Klangvolle Namen, Geisterstädte und saftige Wiesen

Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel, Teil 5
Die bisher erschienen Artikel über unsere Normandie-Reise:

#1 Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel. 716 km durch die Normandie
#2 Der Weg ist das Ziel – oder so
#3 Normannischen Boden unter den Rädern. Ankunft in Rouen
#4 Verfallene Größe und idyllische Landstraßen. Mit dem Rad durch’s Seinetal

Hundemüde waren wir nach unserem ersten Tag auf dem Rad in Jumièges auf die Isomatten gesunken. In der Nacht wachte ich auf, weil draußen offenbar gerade die Welt unterging. Es regnete. Es regnete? Es schüttete wie aus Kübeln. Und schon war ich hellwach. Ach nein, nicht wirklich, oder? Automatisch fuhr ich leicht über die Zeltwand, um zu checken, ob unser altes Zelt dem Regen stand hielt, ob es genug gespannt war und ob zufällig eine der Satteltaschen an der Zeltwand anlag. Es war trocken – und fürs erste beruhigt schlief ich wieder ein. Aber der treue Begleiter bei einer Radtour ist doch immer: Die Befürchtung, es könnte regnen. Damit sinkt das Vergnüngen nämlich rapide ab.
Ich kann nichts dafür: Ich finde, dass Radfahren bei Regen einfach nicht wirklich Spaß macht. Wenn es ein bisschen regnet, wenn es nur ab und zu regnet. Meinetwegen – aber strömender Dauerregen ist scheußlich. Und gerade in einem regenreichen Gebiet wie der Normandie ist die Angst, dass genau so etwas eintreten könnte, mein ständiger Begleiter.

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#4: Verfallene Größe und idyllische Landstraßen. Mit dem Rad durch’s Seinetal

Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel, Teil 4
Die bisher erschienen Artikel über unsere Normandie-Reise:

#1 Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel. 716 km durch die Normandie
#2 Der Weg ist das Ziel – oder so
#3 Normannischen Boden unter den Rädern. Ankunft in Rouen


Ruine der Abtei von Jumièges

Ruine der Abtei von Jumièges

Städte sind mit dem Fahrrad häufig eine echte Herausforderung. Und damit meine ich noch nicht einmal in erster Linie das Darin-Herum-Fahren, sondern viel mehr das Hinein- bzw. Herausfinden. Stadtein- und ausfahrten sind für Autos angelegt und entsprechend ausgeschildert. Will man mit dem Rad nicht über die Haupt- und Bundesstraßen sondern über kleine Landstraßen weiterfahren, hangelt man sich nicht selten von Straßenkreuzung zu Straßenkreuzung und sucht jeweils auf der Karte die richtige Route. Nicht so in Rouen.

Die Radwege von Rouen führen zuverlässig – wenn auch mit lästigem Ampel Stop ’n‘ Go – aus der Stadt heraus und in einer weiten Seine-Schleife am Industriehafen entlang. Die andere Seite des idyllischen Rouen mit seinen Fachwerkhäusern.

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Zweimal elf Fragen und allerhand Plaudereien aus dem Nähkästchen

Eigentlich, ja, eigentlich wollte ich ja so schnell nicht mehr beim Liebster-Award mitmachen, da ich ja bereits zwei Mal daran teilgenommen hatte. Aber nachdem ich in diesem Sommer nun doch wieder nominiert wurde, habe ich mich breitschlagen lassen.

V.a. nachdem ich eben erst die 200 Follower erreicht habe, dachte ich, es wäre doch eine schöne Gelegenheit, zur Feier der runden Zahl, mal wieder ein paar Fragen zu beantworten. Nominiert wird bei mir niemand, aber vielleicht interessiert den ein oder anderen ja, was ich so zu antworten haben.

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Einblicke #2: Nachgefragt bei Victoria aus den USA

victoriaNachdem bereits Umar aus Pakistan meine Fragen beantwortet hat, sind diesmal die Antworten von Victoria aus den USA an der Reihe.
Sie ist Kinderbibliothekarin in der öffentlichen Bibliothek von Bay Minette, AL. Geboren wurde sie in West Virginia und wuchs in Florida auf. Die letzten 30 Jahre lebt sie bereits in Alabama. Abgesehen von einem Sommerjob in Minnesota lebte Victoria immer im Südosten der Vereinigten Staaten.

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Melancholische Lebensfreude – Wien im Herbst

Ich gebe es zu: Der Herbst ist mit Abstand meine liebste Jahreszeit. Und für einen Aufenthalt in Wien ist er es erst recht! Wien hat so und so immer etwas Melancholisches und ein bisschen Morgennebel, sich färbende Bäume und fallende Blätter runden dieses Bild ab.
Die Parks und Friedhöfe haben jetzt ihr ganz spezielles Flair, die großartigen Bauten der Kaiserstadt wirken noch einmal ganz eigen. Und obendrein ist es jetzt Zeit für den neuen Wein. Denn das darf man nicht vergessen: Wien ist eine Weinstadt. Und wenn die „Sturmzeit“ beginnt, dann muss man das auch ausnutzen.

Im Herbst zieht wieder der Alltag ein: Die Vorlesungen starten, die Schule beginnt, die letzten kehren aus dem Urlaub zurück und die Touristenmassen lassen wieder nach. Die Stadt gehört wieder mehr den Wienern, als im Sommer.
Nicht selten bescheren September und Oktober noch einmal herrliche sonnige Tage, die allerdings schon frischer und windiger sind, aber zum Wandern und Weintrinken ideal.
Und so ist alles irgendwie eine Mischung aus Melancholie und Lebensfreude und damit eindeutig meine liebste Zeit, um diese Stadt zu besuchen!

Weinberge Gumpoldskirchen2 Kopie

Neben dem allgemeinen Schwelgen in der melancholischen Schönheit Wiens gibt es natürlich auch für den Herbst ein paar ganz konkrete Tipps, was man unternehmen kann: Weiterlesen

Der Aufbruch

Ich befahl mein Pferd aus dem Stall zu holen. Der Diener verstand mich nicht.

Puszta

Ich ging selbst in den Stall, sattelte mein Pferd und bestieg es. In der Ferne hörte ich eine Trompete blasen, ich fragte ihn, was das bedeute. Er wußte nichts und hatte nichts gehört.
Beim Tore hielt er mich auf und fragte: ‚Wohin reitest du, Herr?‘ ‚Ich weiß es nicht‘, sagte ich, ’nur weg von hier, nur weg von hier. Immerfort weg von hier, nur so kann ich mein Ziel erreichen.‘
‚Du kennst also dein Ziel?‘ fragte er. ‚Ja‘, antwortete ich, ‚ich sagte doch: Weg – von – hier, das ist mein Ziel.‘
‚Du hast keinen Essvorrat mit‘, sagte er. ‚Ich brauche keinen‘ sagte ich, ‚die Reise ist so lang, dass ich verhungern muss, wenn ich auf dem Weg nichts bekomme. Kein Essvorrat kann mich retten. Es ist ja zum Glück eine wahrhaft ungeheure Reise.

Franz Kafka