Lesetipps für den Sommer: Bücher für Wüstenfans und Orientreisende

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Büchertipps für den Sommer gibt es heute hier bei mir!
Lange Wochenenden stehen vor der Tür, in einigen Bundesländern auch die Pfingstferien – und auch der Sommer lässt nicht mehr lange auf sich warten. Höchste Zeit also, sich um die Urlaubslektüre zu kümmern.
Und diejenigen, die bis zum nächsten Urlaub noch etwas warten müssen, können ihr Fernweh ja auch mit Reiseliteratur etwas stillen (oder nähren, je nachdem).

Da ich bekanntlich ein Fan von Wüsten bin und in den letzten Jahren mehrfach in muslimischen Ländern unterwegs war, lese ich sehr gerne Bücher über diesen Raum: Seien es Romane oder Reiseberichte. Mir ist (fast) alles recht.
Eine kleine Auswahl habe ich hier zusammengestellt: Büchertipps für Wüstenfans und Orientreisende.

Lesetipps: Büchertipp für Orient und Wüste

Ich verwende übrigens recht bewusst den etwas „schwammigen“ Begriff vom Orient. Denn die Bücher, die ich hier vorstelle decken einen großen geographischen und kulturell sehr vielseitigen Raum ab, den ich nicht einfach als „arabischen Raum“ bezeichnen will (viele der Kulturen sind nicht arabische Kulturen) und auch „muslimischer Raum“ reduziert diese Länder doch sehr auf die Religion. Orient ist natürlich sehr mit Bildern aufgeladen, die auch nicht immer treffend sind, aber zumindest deckt der Begriff einen großen Raum ab. Und er trägt auch der Tatsache Rechung, dass viele der Berichte von historischen Reisen berichten, in deren Zeit man diesen Begriff viel selbstverständlicher verwendet hat.

1. Charlie English: Die Bücherschmuggler von Timbuktu

Charlie English erzählt hier zwei wahre Geschichten parallel. Er erzählt die Geschichte eines Mythos, des Mythos Timbuktu, dieser sagenhaft reichen und sagenhaft weit entfernten Stadt, die man „das Grab des weißen Mannes“ nannte, da so viele ehrgeizige Forscher und Abenteurer ihr Leben ließen beim Versuch, sie zu erreichen.
Er erzählt die Geschichte dieser Forschungsreisen in einem Erzählstrang.

Der zweite Erzählstrang widmet sich dem Jahr 2012, in dem durch die Presse ging, dass Timbuktus einzigartiger Schatz von den Djihadisten, die den Norden Malis besetzten, zerstört worden war: Ihre Bibliotheken mit tausenden von wertvollen Manuskripten.
Was erst später herauskam: Eine Handvoll Bibliothekare hat in einer Geheimmission einen Großteil der Handschriften aus der Stadt geschmuggelt und vor den religiösen Fanatikern in Sicherheit gebracht.

Ein spannendes Buch, in beiden Erzählsträngen!

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2. Nicholas Jubber: Die acht Lektionen der Wüste. Mit den Nomaden Nordafrikas nach Timbuktu

Nicholas Jubber hat einen Traum: Er will mit den Nomaden Nordafrikas durch die Wüste reiten. Auch hier ist Timbuktu das Ziel der Sehnsucht.

Nachdem er bereits einige Zeit in Timbuktu war und anfing die wichtigsten Dinge zu lernen, die man in der Wüste können muss (Tee kochen unter anderem!), vertreibt ihn die sich zuspitzende politische Lage kurz vor der islamistischen Besetzung Malis.

Einige Zeit später kehrt er zurück. Von Fez aus arbeitet er sich nach Süden vor, über Marokko, Westsahara, Mauretanien und Mali. Immer auf der Suche nach den Nomaden. Dabei beleuchtet er die Geschichte und Traditionen genauso wie die politische und soziale Situation, die Unabhängigkeitsbewegungen in der Westsahara und die noch immer existente Sklaverei in Mauretanien.

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3. Ella Maillart: Turkestan Solo 

Wer sich einmal mit Ella Maillart befasst, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, was diese Frau in ihrem Leben alles getan hat.
1932 reiste sie – alleine – über Moskau nach Zentralasien, damals noch Teil der Sowjetunion. Dort erlebt sie ein Land, das zwischen zentralasiatischen Kulturen und den modernen Einflüssen aus dem fernen Moskau schwankt. Ergänzt werden ihre scharfsinnigen Beobachtungen durch ihre tollen Fotografien.

Ich stieß auf dieses Buch kurz nach meinem Usbekistan-Urlaub beim Stöbern in einer Buchhandlung und es war sehr spannend, von all den Orten zu lesen, die ich kurz zuvor selbst besucht hatte.

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4. Annemarie Schwarzenbach: Orientreisen. Reportagen aus der Fremde

Einige ihrer Reisen unternahm Annemarie Schwarzenbach gemeinsam mit Ella Maillart. So fuhren sie z.B. gemeinsam in den 1930er Jahren mit dem Auto bis nach Afghanistan.

In diesem Sammelband finden sich kurze Texte über Schwarzenbachs Orientreisen, u.a. auch über von der Reise nach Afghanistan, aber genauso aus Istanbul, Anatolien, Persepolis und Baghdad.
Geschichten aus einer anderen Zeit, so meint man.

 

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5. Freya Stark: Auf der Weihrauchstraße. Eine Reise durch das südliche Arabien

Zugegeben, ich habe das Buch selbst noch nicht gelesen, aber es steht schon eine Weile auf meiner Leseliste und deswegen möchte ich es dennoch hier nennen.

1934 unternimmt Freya Stark die Reise auf die arabische Halbinsel. Sie möchte die mittelalterliche Weihrauchstraße nachreisen und nimmt die Leser in diesem Bericht mit durch die Türkei, Syrien, den Libanon bis in den Süden Arabiens, in de heutigen Jemen.

Dort hofft sie auf die Stadt Shabwa zu stoßen, Hauptstadt des ehemaligen Königreichs Hadramaut.

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6. Elisabeth Hering: Schatten Gottes auf Erden

Schatten Gottes auf ErdenDieser Roman war meine literarische Vorbereitung auf die Usbekistanreise. Es war gar nicht so leicht, Romane zu finden, die in dieser Ecke der Welt spielen – umso erfreuter war ich, auch noch einen wirklich guten historischen Roman entdeckt zu haben!

Das Buch erzählt die Geschichte von György – als Kind von Kryptochristen offiziell als Muslim in Samarkand aufgewachsen. Seine Familie träumt immer von der Rückkehr in das christliche Abendland – doch als dieser Traum schließlich wahr wird, stellt György fest, dass die westliche Kultur und Lebensart ihm doch fremd bleibt. Seine Zuflucht, seine Heimat ist die Wissenschaft, die Bildung. Und so ist es nicht verwunderlich, dass er sich eine Zeitlang an den europäischen Universitäten heimisch fühlt – und dann später als Mitarbeiter des  hochgebildeten Wissenschaftlers auf dem Thron, Ulughbek, in Samarkand.
Doch im Endeffekt bleibt er hin- und hergerissen zwischen den beiden Kulturen, denen er beiden angehört und in denen er doch gleichermaßen ein Fremder bleibt. In beiden Welten begegnet er Fanatikern und Heiligen, deren Botschaften sich frappant ähneln. Und in beiden kann er letztendlich doch keine endgültige Heimat finden.

Vollkommen unaufgeregt und alles andere als sensationsheischend wird hier am Schicksal Györgys die Geschichte des christlichen Abend- und des muslimischen Morgenlandes im 15. Jahrhundert erzählt.

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7. Eglal Errera: Isabelle Eberhardt. Sieben Jahre im Leben einer Frau

Auch dieses Buch habe ich bisher noch nicht selbst gelesen, aber kürzlich fiel es mir in einer Buchhandlung in die Hände und seither steht es auf meiner Leseliste, wenn auch leider noch nicht in meinem Regal.

„Mein Körper ist im Okzident aber meine Seele ist im Orient“, schrieb sie schon bevor sie zum ersten Mal einen Fuß in ein arabisches Land gesetzt hatte. 1897 trat sie mit ihrer Mutter in Algerien zum Islam über. Nach dem Tod der Mutter reiste sie in Männerkleidung durch Algerien und die Sahara, sie trieb sich in Bordellen und Bars herum und lebte – offenbar promiskuitiv – bei Beduinen. Später fand sie einen Partner in Slimène, einem Algerier, der für das französische Militär arbeitete und inzwischen die französische Staatsbürgerschaft hatte.
Isabelle kehrte mehrmals in den Maghreb zurück, arbeitete als Kriegsreporterin an der marokkanisch-algerischen Grenze, litt aber zunehmend an psychischen Problemen, so dass Slimène und sie einen gemeinsamen Selbstmord in der Wüste planten, aber nicht ausführten.
Isabelle ertrank letztendlich bei einem Hochwasser nach einem Starkregen mit nur 27 Jahren.

In diesem Buch werden die Lebenstationen Eberhardts anhand ihrer Tagebuch-Einträge, Romanskizzen, Reisenotizen und Briefe nachgezeichnet.

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8. Barbara Hodgson: Die Wüste atmet Freiheit

Dieses Buch diente mir als eine Quelle für meinen Artikel über Reisende Frauen im Orient.

Hier werden mehrere historische weibliche Reisende vorgestellt, die zwischen 1717 und 1930 orientalische Länder bereisten. Und es wird dargestellt, was diese Reisen für europäische Frauen bedeuten, mit welchen Schwierigkeiten und Vorurteilensie zu Hause und vor Ort zu kämpfen hatten und wie sie von ihren Abenteuern zurückkehrten .

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9. James Parry: Orientalist lives

Im 19. Jahrhundert pilgerten nicht nur abenteuerlustige Frauen in den Mittleren Osten und den Maghreb, sondern auch viele Maler, die für ihre Kunst den Hauch des Exotischen suchten, den sie im Orient zu finden hofften.

Dieser Band enthält zahlreiche Bilder und viele Informationen über die dargestellten Szenen und Personen, die Künstler, deren Arbeit und ihre Reisen durch Marokko, Ägypten und die Levante.
Allein schon wegen der Bilder ein Augenschmaus.

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10. Elias Canetti: Die Stimmen von Marrakech

Als Anhängsel eines Filmteams kommt Elias Canetti 1954 nach Marrakech. Er hat genug Zeit, durch die Stadt zu streifen und schreibt hinterher seine Eindrücke nieder: Kurze Skizzen und Portraits bringt er zu Papier, keinen wirklichen Reisebericht: Eben Stimmen von Marrakesch.

Dennoch: Ein Klassiker der Marokko-Literatur, definitiv!

 

 

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11. Elsa Sophia von Kamhoevener: An den Nachtfeuern der Karawan-Serail. Märchen und Geschichten alttürkischer Nomaden

„Viele Jahre lang ritt (…) ein abenteuerlustiges Mädchen, das ein leidenschaftlicher Reiter war, in Knabenkleidung durch Anatolien.  Die Knabenkleidung war eine Sicherheitsmaßnahme und auch zum Reiten erforderlich, sonst nichts.“
So beschreibt Baronin von Kamphoevener im Vorwort die Entstehungsgeschichte dieser dreibändigen Märchensammlung. Das abenteuerlustige Mädchen war sie selber und unerkannt begleitete sie türkische Nomaden und lauschte deren Erzählungen am Lagerfeuer.

Obwohl die Tradition der Märchenerzähler es verbot, schrieb diese Geschichten nieder, allerdings erst viele Jahre später und weil sie durch die politisch-sozialen Änderungen in der Türkei fürchtete, dieser Schatz könne mit den Traditionen der Nomaden verloren gehen.

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12. Desirée von Trotha: Die Enkel der Echse. Eine Frau im Land der Tuareg bzw. Lebensbilder aus dem Land der Tuareg

Desirée von Trotha kommt als Mitglied eines Filmteams nach Agadez, einer alten Handelstadt in der Republik Niger, am südlichen Rand der Sahara.

Zuerst will sie nur Silberschmuck kaufen, dann schließt sie Freundschaft mit einem Tuareg und wird letztendlich sozusagen als Schwester in seine Familie aufgenommen.

In skizzenhaften Episoden beschreibt sie den Alltag der Tuareg im 20. Jahrhundert, die ihrer Tradition treu bleiben wollen und dennoch sich an die sich wandelnden Gegebenheiten der Neuzeit anpassen müssen.

Das Buch, das ich gelesen habe („Eine Frau im Land der Tuareg“), gibt es nur noch gebraucht, allerdings gibt es nun ein Buch mit einem ähnlichen Titel: „Die Enkel der Echse. Lebensbilder aus dem Land der Tuareg“. Ob es genau denselben Text enthält, kann ich allerdings aus der Vorschau online nicht feststellen. Der Text ist zumindest in Teilen identisch.

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Ich hoffe, es ist auch für euch etwas dabei, um die kommenden langen Wochenenden und den Sommerurlaub – oder auch die Zeit bis zum nächsten Urlaub – gut herumzubringen.

Ich freue mich natürlich über Feedback und weitere Lesetipps!


Ich stehe bekanntlich Amazon und v.a. dem Bestellen von Büchern auf Amazon eher kritisch gegenüber und habe es deshalb bisher vermieden, direkt auf Amazon zu verlinken, wenn ich Bücher vorgestellt habe.
Im Laufe der Jahre musste ich aber einsehen, dass diejenigen, die ihre Bücher auf Amazon bestellen, das auch tun, wenn ich nicht direkt auf Amazon verlinke. Und deshalb verlinke ich hier sowohl auf den Onlineversandhandel als auch auf den Buchhandel.
Wenn ihr also die Bücher sowieso auf Amazon bestellt, würde ich mich freuen, wenn ihr es über obige Links macht. Es sind Affiliatelinks und wenn ihr darüber etwas bestellt, bekomme ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich nichts am Preis, aber ihr könnt damit meinen Blog und meine Arbeit indirekt unterstützen.

Wenn ihr dem aber wie ich eher kritisch gegenüber steht, unterstützt doch die nächste inhabergeführte Buchhandlung in eurem Viertel (hier gibt es eine Suchmaske, die euch die nächste Buchhandlung anzeigt)!
(und um den bekannten Einwänden gleich vorzubeugen: Bei allen Buchhandlungen konnte ich bisher per E-mail und auf der Homepage bestellen! Zudem ist auch in den allermeisten Fällen eine kostenfreie Zusendung per Post möglich)

15 Gedanken zu “Lesetipps für den Sommer: Bücher für Wüstenfans und Orientreisende

  1. Liebe Ilona,
    wir kommen ja leider sehr selten zum Lesen, wenn sind es meist Reiseführer. Bücher mit Reisebezug sind aber auch toll! Danke für die tollen Tipps, vielleicht passt es ja mal
    liebe Grüße
    Ines und Thomas

  2. Wow, was für eine Auswahl! Ich muss leider gestehen, dass ich keines der genannten Bücher kenne, das ein oder andere aber durchaus sehr spannend klingt. Ich finde es schön, dass man sich mit Berichten, Reiseführeren oder auch Büchern auf eine Reise vorbereiten kann. So lernt man Aspekte kennen, die man sonst nicht überall findet.

    <3
    Michelle

  3. Liebe Ilona,
    die Wüste gehört leider so gar nicht zu meinen Lieblingsreisezielen. Ich verschlinge dafür alle Bücher und Reiseführer zu Kanada.
    Viele Grüße von Sanne

  4. Diese Liste erinnert sehr daran, dass ich eigentlich mal wieder mehr lesen möchte. Ich komme aber so richtig nicht dazu… Daher hab ich auch kürzlich mal kurzerhand in einer Buchhandlung geschlafen, um neue Inspiration zu sammeln. 😉
    Liebe Grüße
    Tanja

  5. Liebe Ilona,
    ich mag es sehr in Regionen zu fahren, die ich bereits aus Büchern „kenne“.
    Oder anders herum, erst die die Region zu bereisen und anschließend schöne Geschichten mit direktem Bezug zur Region zu lesen.
    Aktuell liegt bei mir ein Usedom Roman auf dem Tisch, was mich regelmäßig schmunzeln lässt.

    Liebe Grüße, Katja

  6. Da scheinen einige interessante Bücher dabei zu sein. Ich lese ebenfalls sehr gerne Bücher mit Bezug zu meinen Reisen, Krimis oder Romane, Sehr gerne Romane, die in früheren Zeiten spielen. Leider hab ich momentan nicht so viel Zeit zum Lesen, wie ich mir wünschen würde.

  7. Ich habe bisher Reisen nicht mit Büchern in Zusammenhang gebracht. Der Artikel zeigt mir aber, wie nah das doch auch beieinander liegen kann und das man durch das Lesen vielleicht andere Ort auf der Welt entdecken möchte.

    Sebastian

  8. Liebe Ilona,
    ich finde die Menge an ausgewählten Büchern zum Thema beeindruckend und kenne noch kein einziges davon. Ich habe mir vorgenommen, das verdammte Handy am Abend weit weg zu legen, Netflix mal Netflix sein zu lassen und wieder mehr zu lesen – wie früher, als ich eigentlich immer einen Stapel Bücher auf dem Nachttisch stehen hatte. Ich würde wohl am ehesten „Die Stimmen von Marrakesch“ lesen. Und wenn Du aus dieser Liste bzw. von denen, die Du schon gelesen hast, einen Favoriten wählen müsstest – welcher wäre das? 🙂

    • Ach, das freut mich, dass ich dich inspirieren konnte. Ja, manchmal muss man sich zwingen, mal offline zu gehen … es ist unglaublich, wieviel Zeit man dann auf einmal wieder hat 😀

      Wenn du lieber kurze Texte lesen möchtest, um darin herumzuspringen und immer wieder reinzulesen, dann sind die Orientreisen von Schwarzenbach sicher gut geeignet.
      Außer du liest – wie ich – gerne Märchen. Dann kannst du da auch zu den Nachtfeuern der Karawan-Serail greifen.

      Wenn es lieber ein längerer „durchgehender“ Text sein darf (oder soll): Die Bücherschmuggler von Timbuktu fand ich richtig klasse.
      Und als Belletristik: Der Schatten Gotts auf Erden – ich mochte das Buch schon deshalb, weil es um Ulug Bek geht, über den man in unseren Breiten so gut wie gar nichts liest.

      • ok, jetzt hab ich deine Antwort nur so halb beantwortet. Wenn ich nur EINES wählen dürfte: Die Bücherschmuggler von Timbuktu

      • Wenn man in Usbekistan war, kennt man den. Ein Wissenschaftler auf dem Herrscherthron. Hat u.a. im 15. Jhd schon den Abstand der Planeten berechnet

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