Brisighella Sehenswürdigkeiten: Ein Ausflug in die Romagna

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Nach Brisighellas Sehenswürdigkeiten hätte ich zuvor wahrscheinlich nicht gesucht. Mein Besuch in diesem Ort war nämlich eher Zufall: Nach einem Aufenthalt in Bologna, der Hauptstadt der Emilia-Romagna, stand mir der Sinn nach etwas Neuem. Ich schaute auf die Karte, welche Orte an den Zugstrecken von Bologna über den Apennin nach Florenz lagen und entdeckte Brisighella, einen kleinen Ort, der auf den ersten Blick sehr einladend wirkte. Dort sollte es hingehen!

Was als spontane Idee begann, um einfach mal etwas Neues zu sehen, entpuppte sich als große, wunderbare Überraschung: Brisighella ist wunderschön! Ein mittelalterlicher Borgo mit einigen Sehenswürdigkeiten, aber vor allem eingebetttet in die wunderbare Landschaft des Appennino Romagnolo, gelegen an den Ostausläufern des Apennin. Nach Westen der Blick in das Tal des Flusses Lamone in die Berge hinein. Nach Osten der Blick Richtung Meer über die Ebene der Romagna.
Brisighella ist deshalb nicht nur ideal für Tages- und Wochenendausflügler, sondern auch ein guter Startpunkt für Wanderfreunde. Wenn ihr wissen wollt, was es in Brisigella alles zu sehen gibt, dann lest weiter.

Brisighella Sehenswürdigkeiten: Der Uhrturm thront über dem Ort, wo ursprünglich einmal die erste Verteidigungsanlage gebaut worden war.

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Tabernacoli in Florenz: Vormoderne Street-Art

Wenn man genau hinsieht, erblickt man sie überall in der Altstadt von Florenz: Tabernacoli!
Kleine oder auch große Heiligenbilder, meist gerahmt und mit einem kleinen Dach versehen, manchmal mit einem Altar davor, an Hauswänden und Straßenecken. Sie sind wirklich überall. Hat man sie einmal gesehen, fallen sie einem auf Schritt und Tritt auf. Sie sind fast wie Graffiti: Allgegenwärtig. Groß und auffallend oder eher klein und versteckt in dunklen Ecken. Manche echte Kunstwerke, manche eher simpel und einfach. Eigentlich sind sie vormoderne Street-Art.
Der Katalog, den Julia Weiler-Esser für ihre Dissertation zusammengestellt hat, listet 150 heute noch erhaltene Tabernacoli in Florenz. Und hierbei handelt es sich lediglich um die Tabernacoli, die bis 1700 entstanden waren. Auch aus dem 18. und 19. Jahrhundert gibt es unzählige erhaltene Nischen mit Heiligenbildern, Marienstatuen und -reliefs.

Tabernacolo in der Via Faenza: Als Dank für die überstandene Pest. Das Bild von1615 zeigt Maria mit Kind, dem Heiligen Josef, dem Johannesknaben zu ihren Füßen, St. Philipp Neri, St. Karl Borromäus und St. Rochus.

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Florentinische Betrachtungen 2: Ab jetzt geht es erst richtig los

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In meinem Rückblick auf das Jahr 2020 habe ich das erste Mal mein Masterstudium erwähnt, das ich seit dem Wintersemester 2020 berufsbegleitend absolviert habe. Und jetzt, fast zwei Jahre später, war es dann endlich so weit: Ich habe die letzte Prüfung bestanden und das Ganze hat – endlich! – ein Ende gefunden!
Das berufsbegleitende Studium war einer der Hauptgründe, warum sich phasenweise auf meinem Blog fast gar nichts tat (besonders in der Zeit, in der ich meine Masterarbeit geschrieben habe) und ich kann es kaum erwarten, mich dem Bloggen in Zukunft wieder mehr zu widmen. Natürlich besonders deshalb, weil ich jetzt in Florenz lebe und arbeite und jeder Ausflug ein besonderes Erlebnis ist.

Die ersten sieben Wochen in Florenz sind nun vorbei und ich habe schon so viele Ideen, so viele Artikelskizzen – im Kopf und hier auf WordPress – und doch schon so viel zu erzählen… aber jetzt wird es noch viel mehr werden. Denn jetzt, ohne das Studium im Nacken, geht es hier erst richtig los mit dem Dolce Vita.

Falls ihr für das Gewinnspiel auf meinen Blog gekommen seid –> HIER ENTLANG

Auf die Freiheit und die Freizeit! – Aperitivo mit Ausblick in Florenz!

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Prato Sehenswürdigkeiten: Ein Spaziergang im Sommer

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Es ist Samstag, 8 Uhr morgens. Ich erwache mit der unbändigen Lust, einen Ausflug zu machen. Die ersten zwei Wochen in Florenz bin ich kaum aus meinem Viertel herausgekommen – außer zur Arbeit. Und selbst in der Innenstadt von Florenz bin ich nicht viel herumgekommen – zu heiß, zu viele Touristen. Und nach der Arbeit wollte ich einfach nur nach Hause und die Beine hochlegen oder noch ein paar Kisten auspacken.
Doch jetzt hatte ich auf einmal Hummeln im Hintern. Ich wusste, dass das bald kommen würde und heute kam es. Also stöberte ich beim morgendlichen Kaffee auf der Terrasse in meinem Reiseführer* und die Entscheidung war bald gefallen: Prato sollte es werden!

Das Städtchen Prato wollte ich schon lange einmal besuchen, aber bei all meinen Florenzaufenthalten hatte ich nie die Zeit dafür gefunden. Außerdem war es mit dem Zug von uns nur eine knappe Viertelstunde bis nach Prato. Also nichts wie los…

Lesetipps:

Der Dom von Prato

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Florentinische Betrachtungen 1: Die erste Woche in Florenz

Nun ist die erste Woche in Florenz schon vorbei. Es ging so schnell und andererseits fühlte es sich so lange an, weil so viel passiert ist – und ich irgendwie das Gefühl habe, schon länger hier zu sein.

Für ganz privates Gequatsche über meine Zeit in Florenz werde ich diese Kategorie „Florentinische Betrachtungen“ einführen. Wer also Lust hat, meine recht privaten Gedanken und Erlebnisse in Florenz ein bisschen mit zuverfolgen, der kann dies in dieser Kategorie tun. Aber natürlich wird es auch die gewohnten Artikel zu Sehenswürdigkeiten und historischen Themen geben.

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Latium Sehenswürdigkeiten: Reise in eine unterschätzte Region Italiens

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Mehr Infos am Ende des Artikels.

Obwohl die Hauptstadt des Latium – Rom – zu den bekanntesten und meistbesuchten Orten Italiens zählt, kennt kaum jemand die Latium Sehenswürdigkeiten selbst. Was gibt es außerhalb Roms zu sehen, zu erleben, zu entdecken? Eine ganze Menge!
Die ganze Region ist voller Naturschönheiten, voller historischer Städte und archäologischen Ausgrabungen. Es gibt eine Küste mit schwarzem Sand, Vulkanseen, Berge im Landesinneren und grüne Wälder. Eigentlich gibt es hier für jeden etwas.

Nach der Region Venetien, die ich im letzten Jahr bereiste, wollte ich dieses Jahr eine weitere Region abseits ihrer vielbereisten Hauptstadt erkunden und die Sehenswüdigkeiten des Latium entdecken. Schnell wurde mir klar, dass Latium viel zu viel zu bieten hatte, als dass ich auch nur die Hälfte davon in einer 10tägigen Reise hätte besuchen können.
Ich beschränkte mich bei meiner Reise auf das nördliche Latium und bat für diesen Artikel einige andere Reiseblogger, mir ihre Latium-Tipps zu verraten. Dass sich nur so wenige Reiseblogger fanden, die etwas über das Latium zu erzählen haben, zeigte mir nur wieder einmal, wie unterschätzt die Sehenswürdigkeiten der Region sind.

Zudem werde ich auch noch einige Latium Sehenswürdigkeiten anfügen, die noch auf meiner eigenen Reisewunsch-Liste stehen.
Lasst euch überraschen, was diese unterschätzte Region in Mittelitalien alles zu bieten hat!

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Vier revolutionäre Frauen der florentiner Geschichte (Gastbeitrag)

Gastbeitrag von Tess von Verliebt in Florenz

Florenz ist die Wiege der Renaissance und Schmiede von Künstlern und berühmten Persönlichkeiten. Eine Stadt, die ihren Ruhm vielen berühmten Florentinern zu verdanken hat. Dante Alighieri, Leonardo da Vinci und Michelangelo sind nur drei der vielen florentinischen Persönlichkeiten, an die sich heute noch die ganze Welt erinnert. Aus der florentinischen Geschichte gehen nicht nur brillante männliche Persönlichkeiten hervor, sondern auch weibliche.

In diesem Artikel möchte ich euch auf die Reise zu vier starken florentinischen Frauen mitnehmen, die aus dem Schatten getreten sind und ihr Zeitalter geprägt haben.

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Treviso: Entspannte Tage in einer Stadt abseits des Rummels

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Ich weiß selbst nicht mehr ganz genau, wie es dazu kam, dass ich Treviso besuchte. Ich hatte von dieser Stadt tatsächlich vorher nicht gehört und erst, als ich in meinem Venetien-Reiseführer las, wurde ich darauf aufmerksam. Dass ich auf meiner Venetien-Rundreise Padua und Vicenza besuchen wollte, stand von Anfang an fest, denn beide Städte standen schon länger auf meiner Liste. Verona bot sich an, da es auf dem Weg lag und weil ich diese Stadt vorher tatsächlich noch nie besucht hatte.
Aber Treviso…

Venetien Reiseziele: Treviso

Treviso: ruhig und beschaulich? Auch. Aber auch lebendig und belebt. Touristisch? Eher nicht

Als ich über die Stadt las, hatte ich schon das Gefühl, sie könnte mir gefallen. Ich hatte noch ein paar Tage Zeit und dachte: Warum nicht? Und so plante ich einen Besuch in Treviso ein. Überraschenderweise, zwischen all den Welterbe-Städten und historisch bedeutsamen Sehenswürdigkeiten, war es der Ort, der mir auf meiner Rundreise am besten gefiel. So gänzlich untouristisch und dennoch lebendig.
Kommt mit nach Treviso, auf einen Spaziergang durch eine Stadt abseits des Touristen-Rummels.

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