#7 Kühe, Käse, Calvados – Mit dem Fahrrad durchs Pays d’Auge

Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel, Teil 7
Die bisher erschienen Artikel über unsere Normandie-Reise:
#1 Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel. 716 km durch die Normandie
#2: Der Weg ist das Ziel – oder so
#3: Normannischen Boden unter den Rädern. Ankunft in Rouen
#4: Verfallene Größe und idyllische Landstraßen. Mit dem Rad durch’s Seinetal
#5: Vom Seinetal an die Blumenküste. Klangvolle Namen, Geisterstädte und saftige Wiesen
#6 Lisieux. Ein fauler Tag mit dem Segen der heiligen Thérèse


Als ich klein war, erzählte mir meine Mutter immer eine Geschichte:

Während Till Eulenspiegel durch die Welt wanderte, fing er jedesmal wenn es bergab ging das Weinen an. Die Leute wunderten sich und fragten: „Aber Till, warum weinst du denn, wenn es bergab geht? Da solltest du dich doch eigentlich freuen!“ „Freuen?“, fragte Till Eulenspiegel. „Wieso sollte ich  mich freuen? Wo ich doch weiß, dass es jedes mal, wenn es bergab geht, gleich wieder bergauf gehen muss.“

Ich weiß nicht, ob Till Eulenspiegel jemals im Pays d’Auge war. Seit ich im im Pays d’Auge war, weiß ich auf jeden Fall, wovon er sprach.

Foto mit dem Ortsschild von Camembert – Check ✓

 

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#4: Verfallene Größe und idyllische Landstraßen. Mit dem Rad durch’s Seinetal

Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel, Teil 4
Die bisher erschienen Artikel über unsere Normandie-Reise:

#1 Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel. 716 km durch die Normandie
#2 Der Weg ist das Ziel – oder so
#3 Normannischen Boden unter den Rädern. Ankunft in Rouen


Ruine der Abtei von Jumièges

Ruine der Abtei von Jumièges

Städte sind mit dem Fahrrad häufig eine echte Herausforderung. Und damit meine ich noch nicht einmal in erster Linie das Darin-Herum-Fahren, sondern viel mehr das Hinein- bzw. Herausfinden. Stadtein- und ausfahrten sind für Autos angelegt und entsprechend ausgeschildert. Will man mit dem Rad nicht über die Haupt- und Bundesstraßen sondern über kleine Landstraßen weiterfahren, hangelt man sich nicht selten von Straßenkreuzung zu Straßenkreuzung und sucht jeweils auf der Karte die richtige Route. Nicht so in Rouen.

Die Radwege von Rouen führen zuverlässig – wenn auch mit lästigem Ampel Stop ’n‘ Go – aus der Stadt heraus und in einer weiten Seine-Schleife am Industriehafen entlang. Die andere Seite des idyllischen Rouen mit seinen Fachwerkhäusern.

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#3. Normannischen Boden unter den Rädern – Ankunft in Rouen

Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel, Teil 3
Die bisher erschienen Artikel über unsere Normandie-Reise:

#1 Mit dem Fahrrad zum Mont St. Michel. 716 km durch die Normandie
#2 Der Weg ist das Ziel – oder so


Rouen! Endlich! Nun haben wir also tatsächlich normannischen Boden unter unseren Füßen – und Rädern. Zwei Nächte wollen wir hier in der eigentlichen normannischen Hauptstadt bleiben. Und immer wieder werden wir in dieser Zeit kurz innehalten, uns breitgrinsend ansehen und kaum glauben können, dass wir jetzt wirklich da sind. In – der – Normandie! Nach zehn Jahren Planung und vielen Stunden mühsamer Anreise.

Blick auf St. Ouen in Rouen

Mehr Fotos aus Rouen findet ihr hier. (Weiterleitung zu flickr)

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