Castello: Venedigs stiller Osten

Wusstet ihr, dass der Markusdom ursprünglich überhaupt kein Dom war? Er war die etwas größer als normal ausgefallene Hauskapelle des Dogen von Venedig. Er war eine Staatskirche.
Erst 1807 wurde der Markusdom zum Dom. Bis dahin war es San Pietro di Castello. Der Dom, also der Bischofssitz des Patriarchen von Venedig, lag ganz woanders: Abseits der Macht , ganz im Osten. Und damit wurde auch klar signalisiert, wer in dieser Seerepublik das Sagen hatte. Das war nicht die Kirche.
Und auch heute spielt San Pietro nur eine untergeordnete Rolle. Während die Touristen am Markusdom Schlange stehen, hat man die ehemalige Bischofskirche und die umliegenden Gassen und Parks (!) fast für sich.
Kommt mit in Venedigs stillen, grünen Osten.

San Pietro di Castello – abseits und im Schatten von San Marco gelegen

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Karneval in Venedig: Meine schönsten Bilder und besten Tipps für euren Aufenthalt

Wie schon im letzten Jahr, so fuhr ich auch diesmal wieder mit meiner Mutter nach Venedig, um den Karneval zu genießen. Diesmal nahmen wir uns aber vor, den Hauptfokus nicht nur auf den Karneval zu legen, sondern uns noch mehr Zeit für die Stadt selbst zu nehmen. Im letzten Jahr reisten wir ja bereits am Aschermittwoch wieder ab, merkten aber, dass nach den Karnevalstagen die Anzahl der Touristen massiv nachließ. Das wollten wir uns diesmal zu Nutze machen und fuhren erst am Abend des Rosenmontags mit dem Nachtzug nach Venedig.
Wir hatten also „nur“ einen Tag Karneval, der allerdings durchaus ausreichte, um wieder zahlreiche Fotos von all den großartigen Kostümen zu machen.

Deshalb nun: Vorhang auf für eine Auswahl meiner liebsten Bilder vom Carnevale di Venezia 2018!
Und für meine Tipps für euren Aufenthalt!

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Kunterbuntes Burano

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich sehne mich nach Farben.
Der Winter ist bei weitem nicht so winterlich hier, wie man es erwarten würde. Im Gegenteil – langsam machen sich bei Mensch und Tier die ersten Frühlingsgefühle breit und jeden Morgen werde ich von Vogelzwitschern begrüßt.
Dennoch – um mit Goethe zu sprechen: An Blumen fehlts im Revier. Ich sehne mich nach Farben und deshalb reise ich gedanklich zurück an den farbenfrohesten Ort, den ich wohl jemals besucht habe: Burano, Venedigs kleine farbenfrohe Schwester.

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Venedig im Zwielicht: eine Aussichtsterrasse in der Lagunenstadt

Bei einem Mittagessen in Burano kamen wir mit zwei Venezianerinnen ins Gespräch.
„Ihr müsst auf die Terrasse des Fondaco. Die ist ganz neu gemacht – und man hat einen tollen Ausblick von dort“, erzählten sie uns, zückten ihr Handy und zeigten uns die Fotos, die sie erst kürzlich selbst von dort oben geschossen hatten. 
Das überzeugte und am nächsten Tag machten wir uns auf, um diesen Ausblick selbst zu genießen.

Ausblick Fondaco Markusdom Kuppeln

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