Mariabrunn: Ein vergessenes Heilbad bei München

Acht Kilometer nördlich von Dachau, gut versteckt im Wald liegt der kleine Wallfahrtsort Mariabrunn.
Heute ist er eher bekannt für die nebenan liegende Wirtschaft mit dem schönen Biergarten. Ab und an kommen auch noch ein paar Wallfahrer.
Nichts aber lässt vermuten, dass sich hier bis vor 150 Jahren Fürsten und Kaiser aus ganz Europa kurieren ließen. Denn die namensgebende Quelle galt als heilkräftig – nicht nur im spirituellen Sinne, wie viele bei Wallfahrtskirchen befindliche Quellen, sondern auch im medizinischen.

Ansicht von Mariabrunn vom Eingang der Kirche aus. In der Mitte – mit Efeu überwuchert – die namensgebende Quelle

Nachdem mir kürzlich das Buch „Heilige Quellen zwischen Donau, Lech und Salzach“ von Heidemarie und Peter Strauss in die Hände fiel und ich feststellte, dass sich einige davon gut von München aus erreichen und erwandern lassen, würde ich gerne eine kleine, unregelmäßig erscheinende Blogreihe daraus machen.

Mehr über das Phänomen der Heiligen Quellen und allgemein naturmagischer und naturreligiöser Phänomene an Wallfahrtsorten, könnt ihr in meinen Artikel über Maria Klobenstein nachlesen.

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Städtehopping mit dem Zug: Von Fulda bis Weimar. #railtrip

Vor kurzem fragte ich in einer Reisegruppe nach Tipps für meine im Sommer geplante Tour: Ich wollte zehn Tage lang mit dem Zug einige deutsche Städte besuchen. Ein deutsches Städtehopping also, ganz ohne Auto.
Meine Frage rief einige Verblüffung hervor. Ohne Auto? Na, das stelle ich mir schwierig vor! Ein Auto wäre schon praktisch. Man verliert doch so viel Zeit, wenn man mit dem Zug fährt! Und so weiter…
Gilt Reisen mit dem Zug in Deutschland tatsächlich immer noch als Hexerei? So umständlich ist das doch gar nicht, wenn man ein bisschen auf die Verbindungen der Städte untereinander achtet.

Tatsächlich habe ich eine ähnliche Reise vor einigen Jahren bereits einmal gemacht – ein Städtehopping mit dem Zug im südlichen Mitteldeutschland: Von Fulda, über Eisenach und Erfurt nach Weimar.

Eine sehr gemütliche zehntägige Reise mit viel Kunst, Geschichte und Kultur, ohne Stau und sehr günstigen Zugverbindungen, die ich hier vorstellen möchte – mit Sehenswürdigkeiten und Hinweisen zur öffentlichen Erreichbarkeit.

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Ballonfahren trotz Höhenangst? – Mein Selbstversuch beim Kaiserwinkl Alpin Ballooning in Tirol

In Kooperation mit der Tourismusregion Kaiserwinkl.

Für 2018 hatte ich einen guten Vorsatz: Einmal in der Woche wollte ich etwas tun, was ich noch nie getan hatte, was ich schon immer  – oder doch zumindest schon lange wieder – einmal tun wollte.
Deshalb überlegte ich auch nicht lange, als die Tourismusregion Kaiserwinkl mich fragte, ob ich Lust hätte, im Rahmen des Kaiserwinkl Alpin Ballooning eine Ballonfahrt zu machen. Natürlich hatte ich Lust!
Wie bei vielen anderen Menschen, so stand auch bei mir eine Ballonfahrt schon lange auf der Wunschliste.
Und am Anfang überwog die Freude über die Möglichkeit, mir diesen Wunsch zu erfüllen. Doch je näher der Termin rückte, desto mehr fragte ich mich, ob das wirklich eine so gute Idee war. Immerhin leide ich doch ganz schrecklich unter Höhenangst. Auf einer Leiter zu stehen bereitet mir schon Schwierigkeiten. Von Türmen und ausgesetzten Wanderwegen will ich gar nicht erst reden.

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Karneval in Venedig: Meine schönsten Bilder und besten Tipps für euren Aufenthalt

Wie schon im letzten Jahr, so fuhr ich auch diesmal wieder mit meiner Mutter nach Venedig, um den Karneval zu genießen. Diesmal nahmen wir uns aber vor, den Hauptfokus nicht nur auf den Karneval zu legen, sondern uns noch mehr Zeit für die Stadt selbst zu nehmen. Im letzten Jahr reisten wir ja bereits am Aschermittwoch wieder ab, merkten aber, dass nach den Karnevalstagen die Anzahl der Touristen massiv nachließ. Das wollten wir uns diesmal zu Nutze machen und fuhren erst am Abend des Rosenmontags mit dem Nachtzug nach Venedig.
Wir hatten also „nur“ einen Tag Karneval, der allerdings durchaus ausreichte, um wieder zahlreiche Fotos von all den großartigen Kostümen zu machen.

Deshalb nun: Vorhang auf für eine Auswahl meiner liebsten Bilder vom Carnevale di Venezia 2018!
Und für meine Tipps für euren Aufenthalt!

Dieses Bild als Kunstdruck, Poster oder Postkarte? Einfach auf das Bild klicken und bestellen.

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Kunterbuntes Burano

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich sehne mich nach Farben.
Der Winter ist bei weitem nicht so winterlich hier, wie man es erwarten würde. Im Gegenteil – langsam machen sich bei Mensch und Tier die ersten Frühlingsgefühle breit und jeden Morgen werde ich von Vogelzwitschern begrüßt.
Dennoch – um mit Goethe zu sprechen: An Blumen fehlts im Revier. Ich sehne mich nach Farben und deshalb reise ich gedanklich zurück an den farbenfrohesten Ort, den ich wohl jemals besucht habe: Burano, Venedigs kleine farbenfrohe Schwester.

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