Venetien Rundreise: Mit dem Zug durch die Städte Norditaliens

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Mehr Infos am Ende des Artikels.

So nah und doch so fern: Venetien. Eine Rundreise durch diese italienische Region bietet sich regelrecht an. In wenigen Stunden ist man über dem Brenner – ob mit dem Auto oder mit dem Zug – und das Verkehrsnetz in dieser reichen Region Norditaliens ist hervorragend ausgebaut.
Und doch steht die ganze Region touristisch im Schatten Venedigs. Wer nach Venetien fährt, fährt für gewöhnlich in die Lagunenstadt. Oder an den Gardasee und nach Verona. Vicenza, Padua, Treviso? Sie spielen touristisch eine untergeordnete Rolle. Zu Unrecht!
Venetiens Städte sind voll Geschichte und Kunst: eine der älteste Universitäten Europas, die Begründung des Klassizismus oder ehemals mächtige Stadtrepubliken sind nur ein paar Beispiele für die Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten Venetiens. Acht UNESCO-Welterbe-Stätten gibt es in der Region. Auf der hier vorgestellten Venetien Rundreise besucht ihr alleine vier davon.

Venetien Rundreise: Mit dem Zug durch die Städte Norditaliens

In diesem Artikel stelle ich euch die fünf größten Städte Venetiens vor. Kommt mit in diese schöne, kunst- und geschichtsträchtige Region Norditaliens, auf eine Venetien Rundreise zu berühmten Städten – und Orten, die ihr als Reiseziel vielleicht noch nicht auf dem Schirm hattet.

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Bàcari in Venedig: Cicchetti und Wein genießen wie die Venezianer

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Wer essen will wie ein Venezianer, der kommt um drei Dinge nicht herum: Fisch, Meeresfrüchte und Cicchetti in den Bàcari von Venedig.
Mit Fisch und Meeresfrüchten rechnet man in einer Stadt wie Venedig durchaus, dass es eine Art lokale venezianische Tapas gibt, ist für viele Besucher aber doch eine Überraschung. Und es überrascht zudem angenehm, dass sich in einer so touristischen Stadt wie Venedig doch noch so viele der traditionellen Gasthäuser und Kneipen – eben die sogenannten Bàcari – gehalten haben, in denen man diese Cicchetti mit einem Gläschen Wein oder Spritz genießt.

Was ihr über Bacari und Cicchetti wissen müsst, habe ich hier zusammengefasst. Und ich stelle einige der Bacari in Venedig vor, die ich besucht habe.

Spritz im Bocon DiVino, einem Bacaro in Venedig

Spritz im Bocon DiVino, einem Bacaro in Venedig

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Die heilige Quelle von Nîmes – und andere römische Kostbarkeiten

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In Nîmes gibt es den sogenannten „Quellbezirk“. Dort befindet sich eine sehr starke Quelle, die schon in vorrömischer Zeit als heilig galt. Die Römer übernahmen den Quellkult von den Kelten und bauten dort Tempel. Im 18. Jahrhundert wurde der Ort schließlich zu einem barocken Park umgestaltet, dem „Jardin de la Fontaine“, den man heute noch bewundern kann. Das war’s.

Ja, das war wirklich alles, was ich über die Quelle von Nîmes zu lesen bekam. Mal wurde mehr oder weniger über die Kelten, die Römer oder das 18. Jahrhundert geschrieben, aber doch beschränkten sich sämtliche Informationen auf diese Zeiten. Das konnte doch nicht sein. Was war denn zwischen Antike und Barock?

Blick über das riesige Quellbecken und den Jardin de la Fontaine. Das Geblubber ist natürlich nur für die Touristen. Aber die Quelle ist dennoch ungewöhnlich stark.

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Italien – Reisetipps und Erfahrungsberichte

„Wenn ich diese gesegnete Gegend am Südfuß der Alpen wieder sehe, dann ist mir immer zumute, als kehrte ich aus einer Verbannung heim, als sei ich endlich wieder auf der richtigen Seite der Berge.
Hier scheint die Sonne inniger, und die Berge sind röter, hier wächst Kastanie und Wein, Mandel und Feige…“

Hermann Hesse

Italien ist seit Jahrhunderten das Sehnsuchtsland derjenigen, die nördlich der Alpen wohnen. Hermann Hesse ist nur ein berühmter Italien-Enthusiast. Andere sind Rilke, die Gebrüder Mann, Winkelmann und – natürlich – Goethe! Mit seinem Vers „Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen?“ hat er die deutsche Italiensehnsucht in Worte gefasst.

Italien ist auch mein Lieblings-Reiseland. Mindestens einmal im Jahr reise ich nach Italien. Mal drei Wochen, mal nur ein paar Tage, aber immer wieder zieht es mich dorthin – auf die richtige Seite der Berge.

Dabei bereise ich Italien vorrangig mit dem Zug, weshalb ich euch auch einige Tipps für das Zugfahren in Italien geben kann.
Zweimal verbrachte ich zudem mehrere Wochen für einen Sprachkurs in Italien – einmal in Florenz, einmal in Sorrento am Golf von Neapel.
Es ist deshalb kein Zufall, dass ihr über diese beiden Orte besonders viele Artikel auf meiner Seite findet.

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Urlaub in Deutschland: die schönsten historischen Städte

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Die schönsten historischen Städte für einen Urlaub in Deutschland? Lehne ich mich damit nicht ganz schön weit aus dem Fenster? Ja, das tue ich tatsächlich.
Natürlich ist es immer subjektiv, welche Städte man als die schönsten Städte bezeichnet und natürlich gibt es eine ganze Menge wunderschöner historischer Städte in Deutschland.
Genaugenommen müsste der Titel lauten: Einige der schönsten Städte für einen Urlaub in Deutschland! Denn zu den schönsten zählen die hier genannten meiner Meinung nach auf jeden Fall.

Obwohl ich versucht habe, einen deutschlandweiten „Rundumschlag“ zu schreiben, fehlen natürlich noch immer viele schöne Städte mit bewegter Geschichte. Viele habe ich selbst noch nicht besucht und sie stehen noch immer auf meiner Reise-Wunschliste. Andere habe ich weggelassen, weil diese Liste sonst unendlich geworden wäre. Und bei wieder anderen weiß ich vielleicht selbst noch gar nicht, dass es sie überhaupt gibt. Lasst mir also gerne einen Kommentar da, wenn ihr glaubt, dass eine Stadt fehlt! Ein paar BloggerkollegInnen haben mir unter die Arme gegriffen, um ein paar meiner eigenen weißen Flecken auf der Deutschlandkarte zu füllen.
Dieser Artikel ist also wahrlich nicht vollständig – aber er soll eine Anregung sein für historisch interessierte Reisende in Deutschland.

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Italien Geheimtipps – Urlaub in Italien abseits des Gewohnten

Geheimtipps in Italien? Gibt es das denn überhaupt noch? Ich denke: Ja, das gibt es.
Gerade in den Regionen Basilikata, Molise, den Marken oder in den Abruzzen gibt es viele unentdeckte Schätze. Als ich im vergangenen Jahr auf dem Weg nach Apulien die Ostküste Italiens hinabfuhr, wäre ich am liebsten ständig stehen geblieben, um die Regionen dort zu besichtigen.
Aber auch in den anderen – den bekannteren Regionen Italiens – gibt es noch so etwas wie Geheimtipps! Oder doch zumindest Orte, die abseits des Gewohnten liegen, an denen sich die Touristen nicht gegenseitig auf die Füße treten.

Unweit von Mailand liegt z.B. Turin. Wer eine Stadt mit Kanälen an der Adria sucht, könnte überlegen nach Comacchio zu reisen. Und statt sich mit tausenden Touristen durch Pompeji zu drängen, wäre die nur wenige Kilometer entfernt gelegene Villa Oplonti eine Alternative.
Italien hat so viel zu bieten – schauen wir uns doch einmal die anderen Ecken an. Der ein oder andere Geheimtipp in Italien ist sicher dabei.

Römische Straße in Paestum

Italien Geheimtipps – Römische Straße in Paestum – es muss nicht immer Pompeji sein

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Comacchio – gebaut auf 13 Inseln – Italien mal anders #6 (Gastbeitrag)

Brücken, Boote, Kanäle. Städte mit Wasserstraßen haben ein besonderes Flair. Vor allem in Italien. Wer aber die überfüllten Gassen von Venedig vermeiden möchte, weicht ein Stückchen weiter südlich nach Comacchio aus. Das Städtchen mitten im Delta des Flusses Po war einst nur per Schiff erreichbar. Die Palazzi wurden verteilt auf 13 Inseln gebaut und mit zahlreichen Brücken verbunden. Heute ist die Stadt ein Teil des Festlandes, weil vor rund 200 Jahren sich der Lauf des Flusses veränderte und damit ein großer Teil des Wasser wich. Trotzdem hat Comacchio seinen verträumten Charakter behalten und noch immer führen Wasserwege durch die Stadt.

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Erste Reise seit den Corona-Einschränkungen. Worauf muss man sich einstellen?

Sobald ich hörte, dass in Bayern die Hotels wieder aufmachen, war mir klar: Ich brauche einen Kurztrip. Es musste gar nicht weit weg gehen – Hauptsache, ich schlief mal wieder in einem anderen Bett.
Corona hatte mir – wie so vielen anderen auch – einen gewaltigen Strich durch meine Urlaubsplanung gemacht. Die Iran-Reise, die für April angedacht war, wurde ziemlich bald abgesagt. Ich buchte um auf Spanien – denn Anfang März galt das noch als sicheres Reiseziel. Ende März, als die Reise stattfinden sollte, war das nicht mehr der Fall. Und so wurde auch diese Reise abgeblasen.

Reisen in Corona-Zeiten: Einfach mal wieder raus!

Einfach mal raus! Der Blick von unserem Balkon

Seit November, seit meinem Südfrankreich-Urlaub, war ich also nicht mehr unterwegs gewesen, wenn man von einem Wochenendbesuch bei einem Freund absieht. Und ja, ich hatte das Bedürfnis, rauszukommen. Da dies sicher derzeit vielen so geht, aber niemand ein unnötiges Risiko eingehen möchte, dachte ich, ich könnte einen kurzen Bericht über meinen Ausflug schreiben.

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