Montefioralle im Chianti – Wanderung durch die Weinberge (mit Karte)

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Es herbstelt. Eindeutig auch hier in Florenz. Doch die Herbstfarben lassen noch auf sich warten. Um mich auf die Suche nach herbstlich verfärbtem Laub zu machen, ging mein Wochenendausflug diesmal nach Montefioralle im Chianti. Denn wo könnte man wohl besser nach Herbstfarben in der Toskana suchen, wenn nicht im Chianti-Gebiet? Eine leichte Wanderung rund um das mittelalterliche Dörfchen durch die Weinberge sollte es werden – und wurde es! Und ein paar Herbstfarben bekam ich dabei auch zu Gesicht, sowie ein Mittagessen mit herrlichstem Ausblick über die Hügel des Chianti. Aber lest selbst… viele Bilder aus dem herrlichen Chianti-Gebiet gibt es obendrein.

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Tabernacoli in Florenz: Vormoderne Street-Art

Wenn man genau hinsieht, erblickt man sie überall in der Altstadt von Florenz: Tabernacoli!
Kleine oder auch große Heiligenbilder, meist gerahmt und mit einem kleinen Dach versehen, manchmal mit einem Altar davor, an Hauswänden und Straßenecken. Sie sind wirklich überall. Hat man sie einmal gesehen, fallen sie einem auf Schritt und Tritt auf. Sie sind fast wie Graffiti: Allgegenwärtig. Groß und auffallend oder eher klein und versteckt in dunklen Ecken. Manche echte Kunstwerke, manche eher simpel und einfach. Eigentlich sind sie vormoderne Street-Art.
Der Katalog, den Julia Weiler-Esser für ihre Dissertation zusammengestellt hat, listet 150 heute noch erhaltene Tabernacoli in Florenz. Und hierbei handelt es sich lediglich um die Tabernacoli, die bis 1700 entstanden waren. Auch aus dem 18. und 19. Jahrhundert gibt es unzählige erhaltene Nischen mit Heiligenbildern, Marienstatuen und -reliefs.

Tabernacolo in der Via Faenza: Als Dank für die überstandene Pest. Das Bild von1615 zeigt Maria mit Kind, dem Heiligen Josef, dem Johannesknaben zu ihren Füßen, St. Philipp Neri, St. Karl Borromäus und St. Rochus.

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Essen, Trinken und Wohnen in Florenz – Restaurant- und Hoteltipps

Über Florenz habe ich auf meinem Blog schon so viel geschrieben. Ich habe euch die Highlights vorgestellt, die man auf keinen Fall verpassen darf, euch ein paar Tipps abseits der Touristenroute verraten und euch Tagesausflüge präsentiert, die ihr auch ohne Auto ab Florenz unternehmen könnt.
Aber ein Artikel schlummert noch immer in meinen Entwürfen: Wo kann man in Florenz gut essen, trinken und natürlich auch übernachten?

mangi meglio vivi meglio

Isst du besser, lebst du besser – so die eindeutige Botschaft im Mercato Centrale

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Florenz Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten und Reiseplanung

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Tagesausflüge ab Florenz – ganz ohne Auto (mit Karte)

Aktualisiert und erweitert 2022. Ausflüge ab Florenz sind schnell gemacht, denn die Stadt ist hervorragend an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Ein Ausflug in die Umgebung von Florenz ist außerdem sehr lohnenswert für jeden Kulturinteressierten. Gerade für diejenigen, die wie ich ohne Auto reisen, eignet sich Florenz sehr gut als Ausgangspunkt für diverse Tagesausflüge in die vielen interessanten Orte der Toskana.

Dass ich mir nun zum wiederholten Mal direkt ein Hotel in Florenz nahm und die Stadt als meinen Ausgangspunkt für meinen Toskanaaufenthalt nutzte, hat neben meiner nostalgischen Liebe für Florenz auch noch einen ganz praktischen Grund: Wer Florenz nur einen Tagesausflug widmet, wird v.a. die Hauptsehenswürdigkeiten abarbeiten und eine völlig überlaufene Stadt mit überall Schlange stehenden Touristen in Erinnerung behalten. Ein mehrtägiger Aufenthalt, bietet doch noch einen etwas tieferen Einblick in das „echte“ Florenz – so weit man das in ein paar Tagen eben entdecken kann – und lässt dem Besucher Zeit für die Sehenswürdigkeiten von Florenz abseits der Touristenströme.

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In diesem Artikel möchte ich euch deshalb einige Anregungen und Organisationshilfen für Tagesausflüge ab Florenz geben.

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Starke Mauern und schmale Gassen: Ein Ausflug nach Lucca

Seit 15 Jahren war ich nicht mehr in Lucca. In meinem florentinischen Monat habe ich es tatsächlich nicht ‚geschafft‘, die Stadt noch einmal zu besuchen – und so stand sie natürlich diesmal auf der Liste der zu besuchenden Orte. Und ich muss sagen, sie gefiel mir noch besser, als in meiner Erinnerung.

Vom Bahnhof aus musste man erst einmal die wirklich beeindruckende, unversehrte Stadtmauer passieren, um in die Altstadt zu gelangen. Und dort findet man schmale  Gässchen, die noch immer im Großen und Ganzen dem schachbrettartigen Verlauf der Straßen der römischen Kolonie aus dem Jahr 180 v. Chr. folgen. Über 99 Kirchen und Kapellen gab es in dieser kleinen Stadt – viele davon heute natürlich profanisiert – und als einzige Stadt der Toskana blieb das kleine, beschauliche Lucca von den Medici unabhängig.

Folgt mir auf einen Spaziergang durch dieses sehenswerte Städtchen.

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