Mariabrunn: Ein vergessenes Heilbad bei München

Acht Kilometer nördlich von Dachau, gut versteckt im Wald liegt der kleine Wallfahrtsort Mariabrunn.
Heute ist er eher bekannt für die nebenan liegende Wirtschaft mit dem schönen Biergarten. Ab und an kommen auch noch ein paar Wallfahrer.
Nichts aber lässt vermuten, dass sich hier bis vor 150 Jahren Fürsten und Kaiser aus ganz Europa kurieren ließen. Denn die namensgebende Quelle galt als heilkräftig – nicht nur im spirituellen Sinne, wie viele bei Wallfahrtskirchen befindliche Quellen, sondern auch im medizinischen.

Ansicht von Mariabrunn vom Eingang der Kirche aus. In der Mitte – mit Efeu überwuchert – die namensgebende Quelle

Nachdem mir kürzlich das Buch „Heilige Quellen zwischen Donau, Lech und Salzach“ von Heidemarie und Peter Strauss in die Hände fiel und ich feststellte, dass sich einige davon gut von München aus erreichen und erwandern lassen, würde ich gerne eine kleine, unregelmäßig erscheinende Blogreihe daraus machen.

Mehr über das Phänomen der Heiligen Quellen und allgemein naturmagischer und naturreligiöser Phänomene an Wallfahrtsorten, könnt ihr in meinen Artikel über Maria Klobenstein nachlesen.

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Maria Klobenstein bei Kössen: Kraftort und Religionsgeschichte in nuce

In Kooperation mit der Tourismusregion Kaiserwinkl.

Ich weiß, ich weiß…  Wallfahrten haben unter modernen Menschen einen schlechten Ruf. Purer, stumpfer Aberglaube sei es – und wenn es sich um eine barocke Kirche handelt, dann kommt unweigerlich irgendwann der Satz „Was hätte man mit dem Geld nicht alles machen können!“
Abgesehen davon, dass es keinen Sinn macht, über vor Jahrhunderten verschüttete Milch (aka ausgegebenes Geld) zu klagen, ist es doch auch schwierig postaufklärerische Ideen auf voraufklärerische Zeiten zu übertragen. In unterschiedlichen Zeiten gaben Menschen ihr Geld für unterschiedliche Dinge aus – je nach Zeitgeist. Und obendrein war die Entstehung von Wallfahrten und Wallfahrtskirchen meist komplexer, als man das heute so glaubt.

Jetzt stehen die barocken Wallfahrtskirchen nun mal und deshalb kann man die Gelegenheit ja auch nutzen, sich genauer mit ihnen zu befassen und mit den Geschichten, die sie erzählen. Seit ich im Geschichtestudium begann, mich näher mit barocken Wallfahrten zu beschäftigen, merkte ich, wie viel man aus einer Kirche erfährt, wenn man die Zeichen nur richtig zu lesen weiß (naja und ein bisschen Hintergrundwissen hat 😉 ): Religions-, Kunst-, Sozial-, Medizin- und Wirtschaftsgeschichte schlagen sich dort häufig ebenso nieder wie politische Spannungen. Die Wallfahrtskapellen am Klobenstein bei Kössen im Kaiserwinkl in Tirol sind ein Paradebeispiel dafür, wieviel man aus einer Kirche erfährt, ohne vorher noch die Primärquellen bemühen zu müssen. Neugierig geworden? Dann lest mal weiter…

Die Wallfahrtskapellen mit dem namensgebenden „geklobten Stein“

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Herbstwandern im Wanderparadies: Der Kaiserwinkl in Tirol

In Kooperation mit der Tourismusregion Kaiserwinkl.

Berge, Almen, Kühe, Seen, Hütten… so hatte ich mir Österreich vorgestellt, als ich anno dazumal nach Wien gezogen bin. Umso überraschter war ich, dass sich ausgerechnet in der Umgebung der Hauptstadt der „Alpenrepublik“ nichts davon finden ließ. Mein Bild von Österreich wandelte sich mit den Jahren eher zu einem von Pannonischer Tiefebene und sanften Hügeln, Weindörfern und Theatern.
Um nach Westösterreich zu kommen, musste ich dann tatsächlich nach München ziehen – denn von dort aus ist es um einiges kürzer nach Tirol als von Wien aus. Und so habe ich nun das Österreich, das die meisten Deutschen wohl im Kopf haben, quasi um die Ecke – nur eine knappe Zugstunde entfernt. Diese Gelegenheit musste genutzt werden, v.a. als die Tourismusregion Kaiserwinkl einige Blogger einlud, dieses schöne Eck bei Bloggerwandertagen zu entdecken. Und so packte ich letztes Wochenende meine Sieben Sachen, stieg in den Zug gen Kufstein und erkundete die Tiroler Region Kaiserwinkl.

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Die Italien-Reisekarte: Tipps für Deinen Italienurlaub – (fast) egal, wohin du fährst

Eigentlich wollte ich ja endlich mal das Wort „ultimativ“ in einem Titel verwenden: Die ultimative Italien-Reisekarte!
Aber ehrlich… das bring ich nicht übers Herz und das hätte mir wohl auch niemand abgekauft 😉 Deshalb ganz ohne „ultimativ“ oder irgendwelche Superlative: Die Italien-Reisekarte!

Auf dieser Karte habe ich Blogartikel über Italien gesammelt. Dass ich Italien liebe, selbst viel darüber blogge und obendrein (wohl berufsbedingt) schrecklich gerne „Kataloge“ anlege, ist dem ein oder anderen Leser sicher schon aufgefallen (z.B. die Sammlung über Bräuche in Italien – die noch lange nicht alle in die Karte eingeflossen sind – oder mit Tipps von und für alleinreisende Frauen).
Aber die Italienkarte ist ein besonderes Steckenpferd von mir. Sie ist noch lange nicht abgeschlossen – und wird es wohl niemals wirklich ganz sein – aber ihr findet hier thematisch und geographisch sortiert Informationen aller Art über unser aller Lieblingsreiseland: Bella Italia.

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In & um München: Drei Tage Auszeit in Lenggries

In Kooperation mit dem Arabella Brauneck Hotel, Lenggries.

Normalerweise befasse ich mich in der Rubrik „In & um München“ mit Tagesausflügen und Tageswanderungen. Ich möchte mit euch zusammen immer neue Ecken meines (nicht mehr ganz so) neuen Wohnortes erkunden… und dazu gehört auch, dass ich diesmal wirklich das Bedürfnis hatte, für ein paar Tage rauszukommen.
Mit einer Freundin wollte ich ein langes Wochenende „irgendwo südlich von München“ verbringen, landschaftlich reizvoll, wanderbar und in einem schönen Hotel. Bei der Recherche stießen wir recht schnell auf das Arabella Brauneck Hotel* in Lenggries, das sich als offen für die Kooperation mit Bloggern entpuppte. Zwei Nächte verbrachten wir auf Einladung des Hotels in Lenggries.

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