Reiseziele für Ostern: Blogger verraten ihre Tipps!

Ostern naht mit schnellen Schritten und so fragt man sich wieder: Was tun an Ostern? Wegfahren oder nicht? Und wenn ja, wohin?
Gerade, wenn man Kinder hat, bieten sich die Osterferien natürlich für eine Reise an. Aber auch für Kinderlose gibt es mehr als einen guten Grund, um an Ostern zu verreisen. Denn rund um dieses wichtigste Fest der Christen gibt es zahlreiche Traditionen und Bräuche, die bis heute gepflegt werden.

Da gibt es nicht nur das volksfromme Brauchtum mit großen, prächtigen Karfreitagsprozessionen, sondern auch handfeste Rangeleien zwischen „verfeindeten“ Dörfern. Es gibt Feuerwerk mitten in der historischen Innenstadt, Junggesellen, die in der Eifel um die Wette laufen, und Osterfeuer am Strand. Da sollte doch für jeden etwas dabei sein, bei unseren Reisetipps für Ostern.

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10 Jahre autofrei! – Wie lebt man ohne PKW?

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Leben ohne Auto – ist das wirklich so kompliziert?
Vor ein paar Tagen stieß ich auf einen Artikel der Weltwunderer.de-Familie. Sie leben seit Anfang Dezember, seit einem Unfall, bei dem zum Glück nur dem Auto etwas passiert ist, unfreiwillig autofrei. Ein „unfreiwilliges Experiment“ nennen sie das in ihrem Artikel, aber es wird schnell klar: So wirklich überzeugt sind sie selber noch nicht. Zwar nutzten sie das Auto für alltägliche Erledigungen nicht unbedingt, aber die Gewohnheit ist halt doch da. Sie werden – so meinen sie – wohl auch nur autofrei bleiben, bis sie sich wieder einen Gebrauchten kaufen können.

Ich las diesen Artikel und war irgendwo zwischen Verwunderung, Amüsement und Anfeuer-Stimmung angesiedelt. Nach ein paar Kommentaren hin und her, dem Lesen anderer Kommentare und vielen Gedanken meinerseits, stellte ich fest, dass sich das Zurücklassen meines Autos dieses Jahr zum zehnten Mal jähren wird. Und ohne Auto zu leben erscheint mir inzwischen schon so normal, dass ich nicht im Traum darauf gekommen wäre, dass man darüber einen Artikel schreiben könnte. Aber in den entsponnenen Diskussionen zeigte sich, dass es dazu durchaus einiges zu sagen gibt. Und ein zehnjähriges Jubiläum, das ist doch mal ein guter Anlass, um einen Artikel dazu zuschreiben.
Denn mein „Experiment: Autofrei“ ist weder unfreiwillig noch soll es temporär sein.

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Geschichte und Bier in Mühlhausen: Auf Entdeckungstour in der Mitte Deutschlands

In Kooperation mit der Welterberegion Wartburg Hainich und dem Brauhaus Zum Löwen in Mühlhausen/Thüringen. Näheres dazu am Ende des Artikels

Mühlhausen in Thüringen: Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in dieser kleinen Stadt mit großer Geschichte? Freie Reichsstadt, wichtiger Schauplatz im Bauernkrieg und der Ort an dem Thomas Müntzer versuchte, seine radikalreformerischen Ideen durchzusetzen. Ein Ausflug in die Mitte Deutschlands.

Große, endlos scheinende Weizenfelder ziehen draußen vorbei. Ich sitze im Zug von Erfurt nach Mühlhausen. Ich wusste gar nicht, dass hier so viel Weizen angebaut wird, denke ich mir. Dann muss ich mir eingestehen, dass ich insgesamt nicht viel weiß über die Region, in der ich jetzt ein langes Wochenende verbringen werde.
Klar, im Süden, in Eisenach und auf der Wartburg, da war ich vor ein paar Jahren schon einmal. Auch von Mühlhausen hatte ich bereits gehört. Allerdings – Schande über mich – bemerkte ich, dass ich irgendwie Zeit meines Geschichtestudiums davon ausgegangen war, das Mühlhausen, das im Kontext des Bauernkrieges immer wieder genannt wird, sei das Mühlhausen im Elsass. Erhoben sich die Bauern nicht auch zuerst im Südwesten des Reiches? Das machte Sinn und wurde von mir nicht weiter hinterfragt. Nun aber fuhr ich in das echte Mühlhausen des Bauernkrieges, die Stadt, in der Thomas Müntzer versuchte, seine radikalreformatorischen Ideen durchzusetzen.
Ich war gespannt, was mich erwartete.

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11 Blogger erzählen von ihren besten Reisen ohne Kinder

„Die besten Familientipps für Berlin“, „mit Kind quer durch Neuseeland“, „die besten Spielplätze in Toronto“, „so erlebst du New York auch mit Kind voll und ganz“. Ungefähr so sieht momentan meine Timeline auf Facebook aus. Ich lese unheimlich viele andere Reiseblogs, und einige davon sogar richtig gerne. Doch seit ein paar Monaten sprießen die Familienreiseblogs nur so aus dem Boden und ich habe manchmal Schwierigkeiten, unter all den Familienblogs mit kindgerechten Ideen noch Tipps zu finden, die auf unsere aktuelle Situation passen. Tipps für Leute, die ohne Kinder unterwegs sind. Stellenweise fühle ich mich davon beinahe etwas erschlagen.

Mit diesen Worten leitet Naninka von Naninkas Travelspots ihren Beitrag zu meiner Blogparade „Die schönsten Reisen ohne Kinder“ ein.
Und genau so ging es mir auch. Die Familienreiseblogs scheinen wie die Pilze aus dem Boden zu sprießen.

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Castello: Venedigs stiller Osten

Wusstet ihr, dass der Markusdom ursprünglich überhaupt kein Dom war? Er war die etwas größer als normal ausgefallene Hauskapelle des Dogen von Venedig. Er war eine Staatskirche.
Erst 1807 wurde der Markusdom zum Dom. Bis dahin war es San Pietro di Castello. Der Dom, also der Bischofssitz des Patriarchen von Venedig, lag ganz woanders: Abseits der Macht , ganz im Osten. Und damit wurde auch klar signalisiert, wer in dieser Seerepublik das Sagen hatte. Das war nicht die Kirche.
Und auch heute spielt San Pietro nur eine untergeordnete Rolle. Während die Touristen am Markusdom Schlange stehen, hat man die ehemalige Bischofskirche und die umliegenden Gassen und Parks (!) fast für sich.
Kommt mit in Venedigs stillen, grünen Osten. Es gibt ein Venedig (fast) ohne Touristen!  

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San Pietro di Castello – abseits und im Schatten von San Marco gelegen

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Bier-Wellness in Tschechien – Ein besonderer Luxus für Bier-Liebhaber

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Tschechien und Bier… zwei Dinge, die unbedingt zusammen gehören, wie ich finde. Dass ich ein großer Bier-Fan bin, daraus habe ich bisher ja keinen Hehl gemacht.
Als ich dann erfuhr, dass man in Pilsen Bier-Wellness in einem Brauerei-Hotel buchen kann, war ich natürlich sofort begeistert: Da musste ich hin!
Denn was fehlt auf der Liste eines Bier-Liebhabers noch außer einem Bier-Bad?

Vor der Bierprobe im Restaurant des Brauerei-Hotels Purkmistr

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Mariabrunn: Ein vergessenes Heilbad bei München

Acht Kilometer nördlich von Dachau, gut versteckt im Wald liegt der kleine Wallfahrtsort Mariabrunn.
Heute ist er eher bekannt für die nebenan liegende Wirtschaft mit dem schönen Biergarten. Ab und an kommen auch noch ein paar Wallfahrer.
Nichts aber lässt vermuten, dass sich hier bis vor 150 Jahren Fürsten und Kaiser aus ganz Europa kurieren ließen. Denn die namensgebende Quelle galt als heilkräftig – nicht nur im spirituellen Sinne, wie viele bei Wallfahrtskirchen befindliche Quellen, sondern auch im medizinischen.

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Mehr Infos findet ihr in meinem Artikel „Ausflugsziele in Bayern: Kraftorte bei Heiligen Quellen, Steinen und Bäumen

Ansicht von Mariabrunn vom Eingang der Kirche aus. In der Mitte – mit Efeu überwuchert – die namensgebende Quelle

Nachdem mir kürzlich das Buch „Heilige Quellen zwischen Donau, Lech und Salzach“ von Heidemarie und Peter Strauss in die Hände fiel und ich feststellte, dass sich einige davon gut von München aus erreichen und erwandern lassen, würde ich gerne eine kleine, unregelmäßig erscheinende Blogreihe daraus machen.

Mehr über das Phänomen der Heiligen Quellen und allgemein naturmagischer und naturreligiöser Phänomene an Wallfahrtsorten, könnt ihr in meinen Artikel über Maria Klobenstein nachlesen.

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Städtehopping mit dem Zug: Von Fulda bis Weimar. #railtrip

Vor kurzem fragte ich in einer Reisegruppe nach Tipps für meine im Sommer geplante Tour: Ich wollte zehn Tage lang mit dem Zug einige deutsche Städte besuchen. Ein deutsches Städtehopping also, ganz ohne Auto.
Meine Frage rief einige Verblüffung hervor. Ohne Auto? Na, das stelle ich mir schwierig vor! Ein Auto wäre schon praktisch. Man verliert doch so viel Zeit, wenn man mit dem Zug fährt! Und so weiter…
Gilt Reisen mit dem Zug in Deutschland tatsächlich immer noch als Hexerei? So umständlich ist das doch gar nicht, wenn man ein bisschen auf die Verbindungen der Städte untereinander achtet.

Tatsächlich habe ich eine ähnliche Reise vor einigen Jahren bereits einmal gemacht – ein Städtehopping mit dem Zug im südlichen Mitteldeutschland: Von Fulda, über Eisenach und Erfurt nach Weimar.

Eine sehr gemütliche zehntägige Reise mit viel Kunst, Geschichte und Kultur, ohne Stau und sehr günstigen Zugverbindungen, die ich hier vorstellen möchte – mit Sehenswürdigkeiten und Hinweisen zur öffentlichen Erreichbarkeit.

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