9 Sehenswürdigkeiten, die man in Padua gesehen haben muss

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Aktualisiert 2022. Padua (ital. Padova) liegt nicht weit von Venedig entfernt. Knapp 40km liegen zwischen den Städten – mit dem Auto braucht man etwa 40 min, der Zug braucht ungefähr eine halbe Stunde von einer Stadt in die andere.
Aber während Venedig bekanntlich unter der Last des Übertourismus ächzt, sind Paduas Sehenswürdigkeiten – z.T. ebenso wie Venedigs Altstadt mit der Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste geadelt – weit weniger bekannt. Zumindest beim „Durchschnittstouristen“. Kunstkenner und gläubige Katholiken kennen zumindest zwei der Sehenswürdigkeiten: Die Basilika des Heiligen Antonius von Padua und die Giotto-Fresken.

Venetien Rundreise: Padua - Prato della Valle

Padua Sehenswürdigkeiten: Prato della Valle mit der Basilica Santa Giustina

In Padua gibt es aber noch mehr zu sehen und die quirlige Studentenstadt lohnt sicher mehr als einen Besuch. Ich verrate euch hier die 9 Sehenswürdigkeiten, die man in Padua nicht verpassen sollte (meiner Meinung nach zumindest).

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Tabernacoli in Florenz: Vormoderne Street-Art

Wenn man genau hinsieht, erblickt man sie überall in der Altstadt von Florenz: Tabernacoli!
Kleine oder auch große Heiligenbilder, meist gerahmt und mit einem kleinen Dach versehen, manchmal mit einem Altar davor, an Hauswänden und Straßenecken. Sie sind wirklich überall. Hat man sie einmal gesehen, fallen sie einem auf Schritt und Tritt auf. Sie sind fast wie Graffiti: Allgegenwärtig. Groß und auffallend oder eher klein und versteckt in dunklen Ecken. Manche echte Kunstwerke, manche eher simpel und einfach. Eigentlich sind sie vormoderne Street-Art.
Der Katalog, den Julia Weiler-Esser für ihre Dissertation zusammengestellt hat, listet 150 heute noch erhaltene Tabernacoli in Florenz. Und hierbei handelt es sich lediglich um die Tabernacoli, die bis 1700 entstanden waren. Auch aus dem 18. und 19. Jahrhundert gibt es unzählige erhaltene Nischen mit Heiligenbildern, Marienstatuen und -reliefs.

Tabernacolo in der Via Faenza: Als Dank für die überstandene Pest. Das Bild von1615 zeigt Maria mit Kind, dem Heiligen Josef, dem Johannesknaben zu ihren Füßen, St. Philipp Neri, St. Karl Borromäus und St. Rochus.

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Vier revolutionäre Frauen der florentiner Geschichte (Gastbeitrag)

Gastbeitrag von Tess von Verliebt in Florenz

Florenz ist die Wiege der Renaissance und Schmiede von Künstlern und berühmten Persönlichkeiten. Eine Stadt, die ihren Ruhm vielen berühmten Florentinern zu verdanken hat. Dante Alighieri, Leonardo da Vinci und Michelangelo sind nur drei der vielen florentinischen Persönlichkeiten, an die sich heute noch die ganze Welt erinnert. Aus der florentinischen Geschichte gehen nicht nur brillante männliche Persönlichkeiten hervor, sondern auch weibliche.

In diesem Artikel möchte ich euch auf die Reise zu vier starken florentinischen Frauen mitnehmen, die aus dem Schatten getreten sind und ihr Zeitalter geprägt haben.

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Vicenzas Sehenswürdigkeiten: Warum Palladio doch irgendwie cool ist

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Ich gestehe: Bevor ich  mich über Vicenzas Sehenswürdigkeiten informierte, wusste ich nicht, wer Andrea Palladio war. Ich hatte den Namen schon einmal irgendwo gehört, aber was er genau getan hatte, das wusste ich nicht.
Bei meinen Reisevorbereitungen für meine Venetien Rundreise lernte ich dann, dass Andrea Palladio ein bedeutender Architekt der Renaissance war, der viele Palazzi in der Stadt Vicenza und Villen im Veneto geplant hat. Seine Bauwerke verhalfen Vicenza zur Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste. Auch seine Villen im Veneto sind als Weltkulturerbe anerkannt.

Venetien Norditalien Rundreise: La Rotonda bei Vicenza Sehenswürdigkeiten

La Rotonda bei Vicenza: Diese Sehenswürdigkeit sollte man auf keinen Fall verpassen

Ich hoffte, bei meinem Besuch in Vicenza mehr über ihn und die von ihm erbauten Sehenswürdigkeiten zu erfahren und v.a. auch, warum er so bedeutend war.
Aber da stand ich nun in Vicenza vor einem Palladianischen Stadtpalazzo und war etwas ratlos. Solche klassizistischen Stadthäuser standen in Deutschland doch auch zu Hauf herum und sie waren nicht Weltkulturerbe. Warum dann also genau das?
Ich beschloss, dem auf den Grund zu gehen…

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Venetien Rundreise: Mit dem Zug durch die Städte Norditaliens

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So nah und doch so fern: Venetien. Eine Rundreise durch diese italienische Region bietet sich regelrecht an. In wenigen Stunden ist man über dem Brenner – ob mit dem Auto oder mit dem Zug – und das Verkehrsnetz in dieser reichen Region Norditaliens ist hervorragend ausgebaut.
Und doch steht die ganze Region touristisch im Schatten Venedigs. Wer nach Venetien fährt, fährt für gewöhnlich in die Lagunenstadt. Oder an den Gardasee und nach Verona. Vicenza, Padua, Treviso? Sie spielen touristisch eine untergeordnete Rolle. Zu Unrecht!
Venetiens Städte sind voll Geschichte und Kunst: eine der älteste Universitäten Europas, die Begründung des Klassizismus oder ehemals mächtige Stadtrepubliken sind nur ein paar Beispiele für die Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten Venetiens. Acht UNESCO-Welterbe-Stätten gibt es in der Region. Auf der hier vorgestellten Venetien Rundreise besucht ihr alleine vier davon.

Venetien Rundreise: Mit dem Zug durch die Städte Norditaliens

In diesem Artikel stelle ich euch die fünf größten Städte Venetiens vor. Kommt mit in diese schöne, kunst- und geschichtsträchtige Region Norditaliens, auf eine Venetien Rundreise zu berühmten Städten – und Orten, die ihr als Reiseziel vielleicht noch nicht auf dem Schirm hattet.

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Die heilige Quelle von Nîmes – und andere römische Kostbarkeiten

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In Nîmes gibt es den sogenannten „Quellbezirk“. Dort befindet sich eine sehr starke Quelle, die schon in vorrömischer Zeit als heilig galt. Die Römer übernahmen den Quellkult von den Kelten und bauten dort Tempel. Im 18. Jahrhundert wurde der Ort schließlich zu einem barocken Park umgestaltet, dem „Jardin de la Fontaine“, den man heute noch bewundern kann. Das war’s.

Ja, das war wirklich alles, was ich über die Quelle von Nîmes zu lesen bekam. Mal wurde mehr oder weniger über die Kelten, die Römer oder das 18. Jahrhundert geschrieben, aber doch beschränkten sich sämtliche Informationen auf diese Zeiten. Das konnte doch nicht sein. Was war denn zwischen Antike und Barock?

Blick über das riesige Quellbecken und den Jardin de la Fontaine. Das Geblubber ist natürlich nur für die Touristen. Aber die Quelle ist dennoch ungewöhnlich stark.

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Urlaub in Deutschland: die schönsten historischen Städte

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Die schönsten historischen Städte für einen Urlaub in Deutschland? Lehne ich mich damit nicht ganz schön weit aus dem Fenster? Ja, das tue ich tatsächlich.
Natürlich ist es immer subjektiv, welche Städte man als die schönsten Städte bezeichnet und natürlich gibt es eine ganze Menge wunderschöner historischer Städte in Deutschland.
Genaugenommen müsste der Titel lauten: Einige der schönsten Städte für einen Urlaub in Deutschland! Denn zu den schönsten zählen die hier genannten meiner Meinung nach auf jeden Fall.

Obwohl ich versucht habe, einen deutschlandweiten „Rundumschlag“ zu schreiben, fehlen natürlich noch immer viele schöne Städte mit bewegter Geschichte. Viele habe ich selbst noch nicht besucht und sie stehen noch immer auf meiner Reise-Wunschliste. Andere habe ich weggelassen, weil diese Liste sonst unendlich geworden wäre. Und bei wieder anderen weiß ich vielleicht selbst noch gar nicht, dass es sie überhaupt gibt. Lasst mir also gerne einen Kommentar da, wenn ihr glaubt, dass eine Stadt fehlt! Ein paar BloggerkollegInnen haben mir unter die Arme gegriffen, um ein paar meiner eigenen weißen Flecken auf der Deutschlandkarte zu füllen.
Dieser Artikel ist also wahrlich nicht vollständig – aber er soll eine Anregung sein für historisch interessierte Reisende in Deutschland.

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Die Tempel von Paestum, Italien – ein Hauch von Griechenland in Kampanien

Nur etwa 1.15 Stunden Zugfahrt trennen Neapel und die Ausgrabungsstätte von Paestum. Doch wenn man weiß, wie viele Menschen sich durch die Ruinen von Pompeji drängen, dann hat man das Gefühl, als lägen Welten dazwischen. In Paestum kann man Antike nämlich wirklich in Ruhe bewundern. Und dabei gibt es hier einiges zu sehen:
Die Tempel von Paestum gehören zu den besterhaltenen griechischen Tempel in ganz Süditalien. Erst im 18. Jahrhundert wurden sie wieder entdeckt – bis dahin war selbst die Lage der antiken Stadt unbekannt gewesen. Und diesem Umstand ist es zu verdanken, dass wir sie heute in dieser Pracht bewundern können.

Blick auf den Poseidontempel von Paestum von der Via Sacra

Blick auf den Poseidontempel von Paestum von der Via Sacra

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