Die besten Restaurants in München? Meine persönlichen Top 13

Was sind die besten Restaurants in München? Die besten Lokale und Kneipen? Wer kann das überhaupt festlegen? Ich habe insgesamt  sieben Jahre in München gelebt und war natürlich auch viel in verschiedenen Restaurants essen. Das gibt mir zwar schon mal einen großen Erfahrungsvorsprung, aber kann ich deshalb sagen, was die besten Restaurants in München sind? Wahrscheinlich nicht in dieser Absolutheit.

Die „besten Restaurants“ Münchens – das ist bekanntlich immer relativ. Zum einen habe ich bei Weitem nicht alle Lokale der Stadt besucht und viele sehr gute Restaurants bestimmt verpasst, zum anderen sind Geschmäcker bekanntlich verschieden. Ich habe wenige traditionelle bayerische Lokale in der Liste, obwohl ich auch gerne traditionell bayerisch esse, aber einige „exotische“. Dafür findet man natürlich bei mir als fränkischer Bierfreundin ein paar Bierkneipen, die nicht unbedingt nur Augustiner ausschenken. Diese Liste ist also höchst subjektiv. Sie enthält also eher meine liebsten Restaurants in München.

Hier sind meine ganz persönlichen Top 13:

Die besten Restaurants in München

Bei meinen liebsten Restaurants in München dürfen Bier-Kneipen natürlich nicht fehlen. Hier die Gasthausbrauerei BrewsLi

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Wandern in Weinstadt im Remstal (Gastbeitrag)

Weinstadt im Remstal. Jegliche Fantasie an gefüllte Weinwässer und gut besuchte Weinfeste werden in diesem Ort wahr. Malerisch liegt Weinstadt eingebettet zwischen Hügeln im Remstal, unweit von Stuttgart. Auf diesen Hügeln wird in bester Sonnenlage Wein angebaut. Zwischen diesen Hügeln fließt das Flüsschen Rems.

Aber auch rund um Weinstadt gibt es sehr viel sehenswertes, das man auf einem ausgedehnten Spaziergang, einer längeren Wanderung oder eine Radtour entdecken kann. Ganze 14 offizielle Wander- und Spazierwege gibt es alleine in Weinstadt. Dazu noch unzählige um Weinstadt herum.

Weinstadt im Remstal

Ortsteil Stümpfelbach in Weinstadt im Remstal

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Urlaub in Deutschland: die schönsten historischen Städte

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Mehr Infos am Ende des Artikels.

Die schönsten historischen Städte für einen Urlaub in Deutschland? Lehne ich mich damit nicht ganz schön weit aus dem Fenster? Ja, das tue ich tatsächlich.
Natürlich ist es immer subjektiv, welche Städte man als die schönsten Städte bezeichnet und natürlich gibt es eine ganze Menge wunderschöner historischer Städte in Deutschland.
Genaugenommen müsste der Titel lauten: Einige der schönsten Städte für einen Urlaub in Deutschland! Denn zu den schönsten zählen die hier genannten meiner Meinung nach auf jeden Fall.

Obwohl ich versucht habe, einen deutschlandweiten „Rundumschlag“ zu schreiben, fehlen natürlich noch immer viele schöne Städte mit bewegter Geschichte. Viele habe ich selbst noch nicht besucht und sie stehen noch immer auf meiner Reise-Wunschliste. Andere habe ich weggelassen, weil diese Liste sonst unendlich geworden wäre. Und bei wieder anderen weiß ich vielleicht selbst noch gar nicht, dass es sie überhaupt gibt. Lasst mir also gerne einen Kommentar da, wenn ihr glaubt, dass eine Stadt fehlt! Ein paar BloggerkollegInnen haben mir unter die Arme gegriffen, um ein paar meiner eigenen weißen Flecken auf der Deutschlandkarte zu füllen.
Dieser Artikel ist also wahrlich nicht vollständig – aber er soll eine Anregung sein für historisch interessierte Reisende in Deutschland.

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Auf E.T.A. Hoffmanns Spuren durch Bamberg – ein literarischer Reiseführer

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Meine Lehr- und Marterjahre sind nun in Bamberg abgebüßt, jetzt kommen die Wander- und MeisterjahreE.T.A. Hoffmann (1813)

Diese vielzitierten Worte schrieb Hoffmann, als er Bamberg  im April 1813 nach knapp fünf Jahren wieder verließ. Besonders glücklich gelaufen ist diese Bamberger Zeit tatsächlich nicht: Am Theater scheiterte er und obendrein quälte ihn eine unglückliche Liebesgeschichte.
Trotzdem spielt das kleine, recht provinzielle Bamberg in seinen Werken immer wieder eine Rolle. Die Jahre waren für sein künstlerisches Schaffen prägend.

Und auch die Stadt Bamberg selbst schmückt sich heute mit der kurzen, glücklosen Präsenz des romantischen Schriftstellers. E.T.A. Hoffmann ist in Bamberg quasi omnipräsent. Sogar das Bamberger Tierheim heißt „Berganza“ – nach Hoffmanns sprechendem Hund. Und wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, entdeckt seinen Namen und sein Konterfei an vielen Ecken. Dieser Artikel soll zu einem solchen literarischen Spaziergang einladen.

E.T.A. Hoffmann mit Kater Murr, einer seiner Romanfiguren – das Denkmal vor dem Bamberger Theater

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Bamberg & Bier: Warum Bamberg die wahre Bierhauptstadt ist

„Bier ist seit über 20 Jahren mein Geschäft. Natürlich weiß ich, dass die besten Biere nicht aus Bayern, sondern aus Franken stammen.“
Der Mann, der das sagt, ist Manuele Colonna, Betreiber einer legendären Bier-Kneipe in Rom-Trastevere und Organisator des jährlich stattfindenden „Frankenbierfest“ in Rom.
Und so wie Colonna sehen das Bierkenner weltweit.
Während der gemeine Bierliebhaber aus aller Welt nach München pilgert, weil dort ein Hofbräuhaus steht und besungen wird, weiß der Kenner: Der Nabel der Bierwelt liegt ganz woanders: 200 km weiter nördlich in Oberfranken, in der Bierhauptstadt Bamberg.

Mehr über Bamberg?

Meine Bamberg Tipps einer Einheimischen enthalten viele Infos über Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Hotels

warum Bamberg die wahre Bierhauptstadt ist

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Die barocke Wallfahrt. Teil 3: Geld und Glaube. Die wirtschaftliche Bedeutung

„Die Wunder, welche da geschehen seyn sollen, hat die Habsucht erdichtet, die Leichtgläubigkeit als wahr angenommen, und der Aberglauben verbreitet.“[1]

Damit ist die Auffassung, welche die Aufklärung von den Wallfahrten hatte, auf den Punkt gebracht: Das leichtgläubige und abergläubische einfache Volk hinge einem naiven Glauben an, von dem in erster Linie der habgierige Wallfahrtsklerus profitierte. Immer wieder werden die „eigennützigen Mönche“[2] genannt, denen Wallfahrten eine „sichere und reichliche Finanzquelle“[3] geboten hätten.

Geldverschwendung war einer der Vorwürfe gegen das Wallfahrtswesen in der Aufklärung. Man fürchtete allerdings auch ein Abwandern des Kapitals von den heimischen Pfarrkirchen an fremde Gotteshäuser.[4]
Heute richtet sich die Kritik eher gegen die barocke Pracht der Kirchen. Was hätte man mit dem Geld nicht alles tun können? Stattdessen hat man die hundertste Wallfahrtskirche prächtig ausgestaltet. Und das alles natürlich von oben, auf dem Rücken der „kleinen Leute“ – so die populäre Meinung. Aber – wie so oft – liegen die Dinge nicht ganz so eindeutig. Denn auch die kleinen Leute hatten ganz profanes, wirtschaftliches Interesse an den Wallfahrten.

Devotionalienläden in Altötting. Schon lange sichern diese Souvenirläden den Einheimischen ein Auskommen

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Kraftorte in Bayern: Ausflüge zu Heiligen Quellen, Steinen & Bäumen

Ideen für außergewöhnliche Ausflugsziele in Bayern möchte ich euch hier vorstellen.
Kraftorte in Bayern – v.a. heilige Quellen, heilige Steine und heilige Bäume – darauf soll der Fokus der im folgenden vorgestellten Ausflugsziele liegen. Die meisten lassen sich sehr gut mit leichten Wanderungen verbinden, ebenso mit einer Einkehr in ein nahegelegenes Wirtshaus. Fast alle vorgestellten Ausflüge könnt ihr ohne Auto unternehmen.

Viele – aber nicht alle – dieser „magischen Kraftorte“ befinden sich bei München, da ich von hier aus meine Erkundungstouren startete. Insgesamt beschränkt sich die Auswahl der Kraftorte derzeit auf Altbayern!
Viele liegen außerdem  in oder bei Kapellen und Wallfahrtskirchen. Was machen heilige Quellen, Steine und Bäume in christlichen Kirchen? Welche Verbindungen gibt es? Auch darum soll es hier gehen.

Kraftorte in Bayern: Heilige Quellen, Steine und Baeume

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Leichte Wanderung in Kleinhelfendorf: auf St. Emmerams Spuren

Der hl. Emmeram starb um Christi Willen zu Helfendorf den Martertod am 22. September 652.
Seine Mörder banden ihn auf eine Leiter und schnitten ihm alle Glieder von seinem Leibe, warfen selbe in ein nahestehendes Gesträuch, welche aber nachher zwei weiß gekleidete Reiter vom Landvolke zu denselben geführt mit Verehrung sammelten und mit sich nahmen. wohin? Das wird Gott wissen.Inschrift auf dem Bildstock in Kleinhelfendorf

An der alten Römerstraße Via Iulia, die von Augsburg nach Salzburg führte, lag Isinisca, das heutige Kleinhelfendorf. Hier wurde, der Legende nach im Jahr 652, n. Chr. St. Emmeram von Regensburg gefangen genommen und gefoltert. Heute befindet sich in dem kleinen Ort mit den 135 Einwohnern ein ganzes Gebäudeensemble, das an das Martyrium des Heiligen erinnert.

Bei einer leichten Wanderung durch Wälder und über Felder zwischen Helfendorf und Aying habe ich den kleinen Wallfahrtsort besucht und den Tag gemütlich mit einem Bier in Aying ausklingen lassen.

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Mehr Infos findet ihr in meinem Artikel „Ausflugsziele in Bayern: Kraftorte bei Heiligen Quellen, Steinen und Bäumen

St. Emmeram Kleinhelfendorf

Von Großhelfendorf nach Kleinhelfendorf: Blick auf die Kirchen zu Ehren des St. Emmeram

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