2020 – alles anders: Ein Rückblick auf ein „besonderes“ Jahr

Kaum eine Äußerung wird dieses Jahr in sämtlichen Rückblicken so überstrapaziert werden wie „Dieses Jahr war alles anders“. Aber es war halt so, oder?
Gerade in punkto Reisen lief es sicherlich bei den wenigsten so, wie sie es sich zu Beginn des Jahres vorgenommen hatten. Die meisten mussten umdisponieren, verschoben ihre Reisen, sagten sie gänzlich ab – und mancher soll sogar dieses Jahr entdeckt haben, dass man auch in Deutschland Urlaub machen kann.

Letzteres war für mich nicht DIE neue Erkenntnis. Seit Jahren reise ich auf jeden Fall einmal im Jahr irgendwohin in Deutschland, wo ich noch nicht war. Dieses Jahr war das nicht anders.
Andere Pläne – nicht nur in Bezug auf Reisen – fielen gänzlich ins Wasser. Andere ließen sich – mit Verspätung – doch noch umsetzen und anderes kam ganz überraschend anders als gedacht. Aber von Anfang an…

Wohin geht die Fahrt 2021? Wer weiß das schon?

2020 ganz privat: alles neu, alles anders

Ich hatte viele Pläne für 2020. Reisepläne, natürlich. Aber auch abseits des Reisens. 2020, so hatte ich Ende 2019 beschlossen, würde das Jahr eines Neustarts sein. V.a. eines beruflichen. Meine alte Stelle hatte ich aus diversen Gründen seit einiger Zeit gehörig satt und es zog mich auch mehr und mehr in die Bibliothek zurück, wo ich eigentlich seit meiner Jugend immer hatte arbeiten wollen. Ein Leitungswechsel in meinem alten Job zum Jahresbeginn 2020 verfestigte nur meine Überzeugung: Meine Zeit hier ist eindeutig vorbei!

Naumburg an der Saale, das ich im Juni 2020 besuchte

Ich fing an, mich zu bewerben – und zwar im gesamten deutschsprachigen Raum. Mir war klar: Wenn ich die Stelle nicht mehr hatte, würde ich wohl auch nicht mehr in München bleiben.
Meine Bewerbungsphase begann ganz vielversprechend mit mehreren Einladungen zu Vorstellungsgesprächen. Und dann kam Covid und es war erst mal vorbei. Die Gespräche wurden abgesagt, einige der Stellen in Folge gänzlich gestrichen. Das Ganze war ziemlich zermürbend. Beruflich frustriert und im Lockdown kroch ich in der Zeit ziemlich auf dem Zahnfleisch.
Über die Corona-Lage und was ich davon halte, will ich hier gar nichts schreiben. Ich habe dies Anfang des Jahres in einem Artikel getan, hinter dem ich nach wie vor stehe.

Aber wie sich herausstellte, war es auch ein Glück, dass aus den ersten Bewerbungen nichts wurde, denn im ersten Lockdown merkte ich vor allem eines: Ich wollte eigentlich gar nicht aus München weg. Nicht unbedingt wegen der Stadt, sondern wegen meines sozialen Netzes, das ich mir hier aufgebaut hatte. Im Lockdown, als ich mein Sozialleben sehr weit herunterfahren musste und meine Freunde nicht mehr so treffen konnte, wie ich wollte, merkte ich, wie sie mir fehlen würden, zöge ich in eine andere Stadt.
Von jetzt an bewarb ich mich nur noch in München und Umland. Wegen Covid zog sich das Ganze wirklich lange hin, bis ich endlich Ende des Jahres meine neue Stelle antreten konnte (auch wenn ich nach zwei Wochen bereits ins Homeoffice geschickt wurde).

Die Klosterkirche auf der Reichenau: Dort war ich im Juni 2020

Gleichzeitig hatte ich mich für ein berufsbegleitendes Fernstudium in Bibliothekswissenschaft beworben. Ich wollte auf jeden Fall den Boden dafür legen, wieder in die Bibliothek zu wechseln, ob mit oder ohne neue Arbeitsstelle. Kurz nachdem ich die Zusage für den Studienplatz bekommen hatte, hatte ich das Vorstellungsgespräch für meine jetzige Stelle. Und so kam es, dass ich Ende des Jahres nicht nur eine neue Stelle antrat sondern auch ein neues Studium begann.
Und als wär das nicht genug an Neuigkeiten, trat zeitgleich auch noch eine neue Person in mein Leben, die es seither bereichert.

2020 hat sich wirklich Zeit gelassen, aber zum Schluss hin legte es noch mal ordentlich zu und ich kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass es wirklich ein Jahr des Neustarts wurde – und das nicht nur (wie geplant) auf der beruflichen sondern auch (völlig überraschend und ungeplant) auf der privaten Ebene. So ganz kann ich also in den Chor nicht ganz einstimmen, dass dieses Jahr NUR furchtbar und schlecht war. So zum Ende hin bin ich damit eigentlich ganz zufrieden… auch wenn mein Blog bei all dem in den letzten Wochen doch etwas zu kurz kam.


Das Reisejahr 2020: Ein Rückblick

Vorne weg: Nein, ich habe überhaupt kein schlechtes Gewissen, dass ich auch in diesem Jahr gereist bin. Ich sehe keinen Grund, warum es jenseits einer willkürlich in der Landschaft gezogenen Staatengrenze „gefährlicher“ sein sollte als diesseits.
Warum wäre es völlig in Ordnung gewesen fast 1000km an die Ostsee zu fahren, aber nicht 200km nach Österreich – nur weil das „im Ausland“ ist?  Ein Virus interessiert sich nun mal nicht für Politik und es war zu diesem Zeitpunkt längst auf beiden Seiten der Grenze. Und ich halte die Angst, dass es „im Ausland“ automatisch gefährlicher sei als im Inland ehrlich gesagt für das Überbleibsel nationalistischer Ideen.
Auch Ärzte sagten immer wieder: Sofern man nicht in einen Hotspot reiste – was ich tunlichst vermied – war die Frage weniger: Wo bin ich gerade? sondern eher: Wie benehme ich mich dort? Wenn man sich an die Regeln hielt, war es in Italien oder Österreich nicht gefährlicher als in Deutschland.
Diejenigen, die krank (bzw. infiziert) aus dem Urlaub zurückkamen, hatten dort für gewöhnlich auch nicht alleine Sightseeing betrieben, sondern die Familie besucht oder sich allgemein stark unter Menschen gemischt.

Umgeworfene Reisepläne

Ja, ich hatte viele Reisepläne für 2020: Allem voran sollte es im April in den Iran gehen. Ziemlich bald war klar, dass daraus nichts werden würde. Ich war wirklich froh, dass ich die Reise doch nicht privat organisiert sondern als Studienreise gebucht hatte, so ging es sehr unkompliziert, umzubuchen. Anfang März änderte ich die Destination: Es sollte jetzt nach Andalusien gehen – Spanien war zu der Zeit noch ein sicheres Reiseziel. Ende März, als die Reise stattfinden sollte, war es das nicht mehr. Auch aus Andalusien wurde nichts.
Zum Glück war auch die Andalusienreise über Studiosus gebucht – innerhalb kürzester Zeit hatte ich mein Geld zurück, während nicht wenige auf ihr Geld von diversen Fluglinien noch immer warten.
Außerdem hatte ich darüber nachgedacht, mit dem Zug nach Barcelona zu reisen, da ich die Stadt noch nicht kannte. Auch daraus wurde 2020 natürlich nichts.

Padua Sehenswürdigkeiten: Palazzo della Ragione auf der Piazza delle Erbe. So leer ist es hier nur am Sonntag Morgen. An den anderen Tagen herrscht hier reger Marktbetrieb

Der Iran wurde es nicht und auch nicht Andalusien. Die Reise nach Padua war aber – mit Verspätung – dann doch möglich

Der einzige andere konkrete Plan war eine Venetien-Tour im Juni. Dummerweise weigerte sich Österreich bis Ende Juni Züge von Deutschland nach Italien durchfahren zu lassen. Hätte ich die Reise mit dem Auto gemacht, hätte ich sie ohne Probleme antreten können, v.a. da die Zahlen auch in Italien inzwischen sehr gut waren. So musste ich umdisponieren und verschob die Venetien-Tour auf den Spätsommer (siehe unten) und reiste stattdessen in Deutschland (siehe ebenfalls unten).

Der Iran und Andalusien sind jetzt erst mal auf unbestimmte Zeit verschoben. Leider…

Ausflüge rund um München

Reisen in Corona-Zeiten: Einfach mal wieder raus!

Einfach mal raus! Der Blick von unserem Balkon

Ausflüge waren das erste, was möglich war. Sie waren ja bereits während des Lockdowns möglich, aber natürlich erst recht nach den ersten Lockerungen. So machte ich mit Freunden das weitere Münchner Umland unsicher.
Zum Beispiel wanderte ich mit einer Freundin beim Frauenbrünnl bei Glonn  und mit zwei Freundinnen verbrachte ich das erste Wochenende, an dem die Hotels wieder geöffnet hatten, in einem schönen Hotel im Mangfalltal.

Ein Besuch zuhause in Bamberg

Auch ein Besuch in der Heimat stand dieses Jahr wieder an. Und was soll ich sagen: Bamberg war so entspannt, wie noch nie. Keine Unmengen an Touristengruppen, die sich durch die Altstadtgassen drängten oder über den Rosengarten herfielen, um nach zwei Minuten und 50 Selfies wieder zu verschwinden.
Nicht dass jemand denkt, ich hätte grundsätzlich etwas gegen Touristen – das wäre ziemlich absurd, wo ich doch selbst so oft Tourist bin. Und Touristen waren auch dieses Jahr in Bamberg, aber Individualtouristen, keine riesigen Reisegruppen, die in Windeseile durch die Stadt getrieben wurden.
Ach ja, so kann Bamberg gerne bleiben…

Naumburg und die Saale-Unstrut-Region

Von Bamberg aus besuchte ich Naumburg an der Saale, wo ich mir für einige Tage die Stadt und den Dom und auch das nahegelegene Freyburg an der Unstrut anschaute.
Der Naumburger Dom mit der „schönen Uta“, der 2018 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen worden war, stand schon eine Weile auf meiner Wunschliste und so nutzte ich die Gelegenheit.
Das Städtchen Naumburg hat mich wirklich überrascht. An vielen Ecken dachte ich mir: Das könnte genauso gut in Bamberg sein. Tatsächlich war Naumburg ein bisschen wie Bamberg vor ca. 20 Jahren. Ein wunderschöner Bestand an historischen Gebäuden, aber häufig muss dringend renoviert werden.
Wer Bamberg heute sieht, kann nicht glauben, dass noch zu meiner Schul- und Studienzeit viele Ecken wirklich schlimm aussahen und viele Gebäude wirklich abbruchreif wirkten. In den letzten 15-20 Jahren ist in Bamberg viel passiert. Und ich hoffe, dass dies auch in Naumburg der Fall sein wird.
Andererseits wirkt Naumburg auch wie Bamberg bevor es vom Massentourismus übernommen wurde. Die Naumburger sind noch so herrlich unverdorben vom Tourismus. Etwas, was man von Bamberg leider nicht behaupten kann…

Konstanz am Bodensee

Das Gefühl von Normalität weht im Sommer 2020 durch die Gassen von Konstanz

Konstanz am Bodensee hatte ich bisher zwei Mal besucht. Einmal als Kind – woran ich so gut wie keine Erinnerungen hatte – und einmal 2008 auf einer Radtour um den Bodensee und entlang des Rheins bis Straßburg. Ich erinnere mich nur sehr bruchstückhaft an die Stadt, denn damals hat es an unserem Tag in Konstanz in Strömen gegossen. Es war grauenvoll. Die Bilder von damals sind auch alles andere als vorzeigbar.
Wie ganz anders war Konstanz diesmal! Es hatte regelrecht etwas mediteranes mit den bunten Häuschen, den kleinen Gassen und dem See.
Auf die Idee, spontan an den Bodensee zu fahren, kam ich übrigens, weil Sanne von Travelsanne die Stadt in meinem Artikel über die schönsten historischen Städte in Deutschland vorstellte.

Venedig

Für mich war klar, sobald es wieder möglich wäre, nach Italien zu fahren, würde ich es tun! Ich brauchte einfach meine Dosis Bella Italia, wie ich ja schon während des ersten Lockdowns mit Barbara von Reisepsycho in einer gemeinsamen Blogparade verkündet hatte: Italien, ich komme wieder! Nach Corona erst recht!
Venedig stand eigentlich überhaupt nicht auf meinem Reiseplan für 2020, aber da ich Venedig wohl nie wieder im Sommer so leer erleben würde, beschloss ich, dass ein Besuch in der Lagunenstadt dringend unternommen werden sollte.
Zusammen mit einem Freund, der Venedig noch nicht kannte, machte ich v.a. die Bacari der Stadt unsicher und wir zogen Wein trinkend und Häppchen essend durch die Sestieri.

Venetien-Rundreise: Verona, Vicenza, Treviso, Padua

Venetien Rundreise: Verona

Verona, der erste Stopp auf meiner Venetien Rundreise: Blick vom Castel San Pietro auf die Altstadt

Im Herbst stand schließlich endlich der erste (und einzige) längere Urlaub dieses Jahres an – und die einzige Reise, die sich aus meinen ursprünglichen Reiseplänen hatte durchführen lassen: Meine Venetien-Rundreise! Zum Glück waren die Tickets, die ich bereits im Januar für Juni gekauft hatten, noch gültig.
Ich startete in Verona und fuhr über Vicenza und Treviso nach Padua, von wo es schließlich wieder nach Hause ging.
Diese Tour ist wirklich perfekt für alle, die sich für Kunst und Geschichte interessieren und gerne auch einmal Neues entdecken und abseits der gewöhnlichen Reiserouten unterwegs sind. Es gibt wirklich viel zu sehen und zu entdecken, deshalb schlug sich diese Tour auch gleich in mehreren Artikeln nieder.
V.a. Treviso, die untouristischste von all diesen Städten, hat mich besonders beeindruckt.

Venetien Reiseziele Rundreise: Treviso

Unzählige von lauschigen Restaurants und Cafés findet man in der Altstadt von Treviso


2020 auf dem Blog… reden wir lieber nicht davon

Ach ja, das Jahr auf dem Blog… um ehrlich zu sein: Ich habe seit Monaten nicht mehr in meine Statistiken geschaut. Ich weiß auch so, dass die Zugriffszahlen katastrophal sind.
Dabei begann 2020 eigentlich sehr vielversprechend! Die Zahlen im Januar waren weit über denen von Januar 2019 und es sah wirklich so aus, als würde es auf diesem hohen Niveau weitergehen.
Doch nach Februar war Schluss! Besonders als Italien in den strikten Lockdown ging. Wenn man nicht reisen kann, will man auch nicht über Reisen lesen. Auf den Reiseblogs brachen die Zahlen ein – und das blieb eigentlich so über das Jahr hinweg.
Wer einen Schwerpunkt auf Ausflügen in Deutschland hatte, hatte etwas mehr Glück. Auch die Tatsache, dass die Lage in Italien im Sommer so stabil war, dass es wieder häufiger bereist wurde, half denen, die viel über Italien schrieben – zumindest bis zum frühen Herbst. Wer allerdings hauptsächlich über Fernreisen schrieb, hatte wirklich Pech.

Spannenderweise hatte ich dennoch einen meiner erfolgreichsten Artikel in diesem Jahr, der alleine am Tag seiner Veröffentlichung fast 5000 Mal aufgerufen wurde – nämlich meinen Artikel über die schönsten historischen Städte in Deutschland. Und eine sehr schöne Reihe habe ich dieses Jahr mit Unterstützung einiger Bloggerkolleginnen veröffentlicht: Geheimtipps in Italien. Urlaub abseits des Gewohnten


Hier möchte ich noch auf ein paar weitere Artikel hinweisen, die ich dieses Jahr geschrieben habe und die ich für gut gelungen und lesenswert halte.

Artikel 2020 für Geschichte-Fans

Die Artikel über Avignon und Nîmes standen schon eine Weile auf meiner „noch zu schreiben“-Liste, nachdem ich diese Städte in Südfrankreich bereits im November 2019 besucht hatte.
Der erste Artikel widmete sich allgemein den Sehenswürdigkeiten Avignons, während der zweite einen Fokus auf das avignonesische Papsttum legte. Mich hatte es bei meinem Besuch in Avignon und im Papstpalast geärgert, dass die Geschichte des Papsttums im 14. Jahrhundert so unkritisch dargestellt wurde und ich wollte mich deshalb etwas ausführlicher damit befassen.
Der Artikel über Nîmes legte den Schwerpunkt auf die heilige Quelle, die erst ein keltisches, dann ein römisches Heiligtum war, anschließend in Vergessenheit geriet und im Barock wieder entdeckt und zu einer Parkanlage umgestaltet wurde.

Avignon Sehenswürdigkeiten: Brücke, Papstpalast, Kathedrale

Avignon Papstpalast mit dem Histopad erkunden

Das Maison Carre in Nîmes

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Poseidon- und Heratempel

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Rundreise durch Apulien: Sehenswürdigkeiten, Route, Hoteltipps

Italien Lesetipps

Reisepläne für 2021?

Macht es eigentlich gerade Sinn, groß Pläne zu schmieden? Im Endeffekt weiß man ja doch nicht, in welchem Land die Situation wie sein wird.
Italien wird auf jeden Fall wieder anstehen – denn einmal im Jahr muss es auf jeden Fall sein. Und vielleicht wird aus dem Trip nach Barcelona ja doch noch etwas, der dieses Jahr mal so ganz kurz angedacht gewesen war.
Außerdem spiele ich mit dem Gedanken, eine Freundin in Schweden zu besuchen, die dort hinziehen wird.

Doch ansonsten bin ich froh, dass ich mit dem neubegonnenen Studium eh keine großen Pläne machen kann. So wird doch vieles sehr spontan geschehen müssen. Und das ist im Moment wohl das Beste, was man tun kann: spontan sein.


Nach diesem kleinen, eher persönlichen – und zugegebenermaßen etwas chaotischen – Rückblick auf dieses verrückte, ereignisreiche und so gänzlich ungewöhnliche Jahr, bleibt mir jetzt wohl nichts mehr außer euch fröhliche Weihnachten und einen wunderbaren Start in ein hoffentlich friedliches, gesundes und fröhliches 2021 zu wünschen.

Mit diesem Beitrag nehme ich an der „Reisen und Urlaub trotz Corona“-Blogparade von  fernwehblog.net teil.

19 Gedanken zu “2020 – alles anders: Ein Rückblick auf ein „besonderes“ Jahr

  1. Ein sehr schöner und spannend zu lesender Jahresrückblick, der einen in Teilen richtig mitfreuen (und natürlich auch mitreisen) lässt. Du hast das Beste aus diesem beschissenen Jahr gemacht, wie wir (hoffentlich) auch. Und was das Thema „Reisen in Zeiten von Corona“ angeht, so sind wir da nach wie vor ganz deiner Meinung. Und jetzt schauen wir mal alle zusammen, was das kommende Jahr bringt. Alles Gute, frohes Fest, beschaulichen Rutsch und viele Grüße von Gabi und Michael

    • Lieben Dank euch und ja, was soll man machen: Daheim sitzen und versauern? Hilft ja auch nichts!
      Ich wünsch euch auch ruhige, erholsame Tage. Auch wenn die dieses Jahr ebenso „besonders“ werden wie der Rest des Jahres 😉

    • Ja, ich kann nicht klagen, nicht grundsätzlich. Das Einzige ist, dass alles bis zum Jahresende gewartet hat und dann irgendwie gleichzeitig kam… das war etwas überfordernd zeitweise.
      Dir auch alles Gute für 2021.

  2. Hui, spannendes Jahr! Das mit der neuen Stelle und dem Studium klingt toll! Und noch spannender klingt die neue Person in Deinem Leben…
    Vielleicht hat 2021 eine Wienreise im Gepäck, wer weiß? Alles Liebe!

  3. ja „es war alles anders“ und alles hat sich umgekrempelt – trifft auch bei mir zu. obwohl ich selbst noch mittendrin bin und hoffe, dass bald ruhe einkehrt, weil es so wie es aktuell ist wirklich sehr strapaziös ist. corona hat (auch) bei mir alles durcheinandergeworfen, aber bei einigen dingen muss ich wohl ein großes ZUM GLÜCK aussprechen, auch wenn vieles noch schwer ist.
    und schön, dass du doch einige tolle dinge verbuchen konntest.

  4. Ich denke, du bist der beste Beweis dafür, dass 2020 trotz aller Widrigkeiten nicht nur schlecht war. Wir sollten nicht nur an die Dinge denken, die dieses Jahr nicht geklappt haben, sondern uns auch an die schönen Momente erinnern, die wir dieses Jahr erlebt haben.
    Schöne Feiertage und viele Grüße
    Annette

    • Danke schön für deinen Kommentar.

      Ja, mein 2020 war dann letztendlich doch ganz gut. Aber ich verstehe, dass andere nicht so gut auf dieses Jahr zu sprechen sind…
      Dir auch noch eine schöne Weihnachtszeit.

  5. Alles in Allem scheint es doch ein gutes 2020 gewesen zu sein. Vor allem auch im privaten Bereich! Dann mal alles Gute für 2021 – der Rest kommt von allein 🙂

    beste Grüsse

    Torsten

  6. „Macht es eigentlich gerade Sinn, groß Pläne zu schmieden?“ Ich weiss, das ist eine rhetorische Frage, aber sie hat mich gerade etwas zum Nachdenken angeregt. Macht es Sinn oder nicht?

    Ich weiss nicht, wie das andern geht, aber für mich war 2020 ein ziemlich erdrückendes und niederschmetterndes Jahr, in dem ich im Verlaufe der Zeit auch so ein bisschen die Hoffnung verlor, dass es bald einmal besser wird.

    Mittlerweile denke ich, dass wir mit der Impfung vermutlich bis zum Sommer wieder eine verhältnismässig normale Normalität haben werden. Konkret zu planen ist derzeit natürlich verschwendete Liebesmüh, aber mir darüber Gedanken zu machen, was mich dieses Jahr reizt, das gibt mir doch irgendwie Hoffnung. Auch wenn es am Ende anders kommt.

  7. Zu erst einmal, etwas verspätet, aber nicht minder ernst gemeint: Ein frohes neues Jahr! 🙂

    Dein Rückblick und deine Gedanken für die (nahe) Zukunft sind echt interessant zu lesen; vielen Dank für den Text.

    Zu meinem Teil habe ich die Hoffnung nicht verloren; klar war es ein besonderes Jahr, aber ich denke dass irgendwann die Normalität zurückkommen wird – auch wenn die neue Normalität evtl. ganz anders ausschauen wird, als was wir bisher kannten. Dennoch warte ich noch etwas ab, um grosse (Reise-)Pläne zu schmieden….

    Ganz liebe Grüsse aus der Schweiz
    Marc

    • Hallo Marc und (auch verspätet) Danke für deinen Kommentar 🙂
      Mein Blog wird momentan leider echt sträflich vernachlässigt.

      Tatsächlich habe ich inzwischen begonnen, für diesen Sommer zu planen. Zum einen gibt es noch immer die Storno-Option für Notfälle, aber v.a. brauche ich etwas, worauf ich mich freue, wenn die Prüfungen im Fernstudium vorbei sind – und auch ein Ziel, über das ich lesen und recherchieren und von dem ich träumen kann. 🙂

  8. Im Kopf zu reisen, ist doch schon einmal ein Anfang und dein(e) wunderbaren Artikel und schönen Fotos helfen dabei sehr. Auch wenn du vielleicht jetzt etwas weniger Zeit zum Schreiben haben wirst 😉 Was ich (auch unabhängig von Corona) von deinen Texten mitnehme, ist die Erkenntnis, dass es nicht immer das Flugzeug sein muss, um an schöne oder interessante Ziele zu gelangen und ich finde großartig, dass du auch nicht müde wirst, deine Heimat zu bereisen und zu schildern (nun, du hast ja auch eine schöne Heimat). Dennoch plane ich noch eine konkrete Fernreise und mag den Plan nicht aufgeben, egal, wann das konkret sein wird. Corona zeigt doch auch, dass es gut ist, sich (Reise-)Wünsche zu erfüllen, sobald möglich, da man nie weiß, ob es „später“ noch realisierbar ist, warum auch immer. In dem Sinne: Alles Gute für dieses Jahr und gutes Gelingen in allen Bereichen!

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